Heute mache ich einmal ein bisschen Reklame für die Stadt-Landwirtschaft. Das ist ja ziemlich naheliegend für einen urban logierenden Agroblogger. In Amerika hat die Stadt-Landwirtin Novella Carpenter (im Bild) vor kurzem ein Buch herausgegeben.
Es heisst “Farm City” und befasst sich mit den Alltagsfreuden und -problemen des städtischen Bewirtschafters. Ich habe das Buch zwar noch nicht gelesen, aber ein Müsterli kann ich trotzdem schildern: Ein verstörter Beamter hat ihr aus dem Postbüro in Oakland, wo Carpenter in einer Sackgasse nahe der Autobahn in einem Hinterhof bauert, angerufen. Sie möge sofort ihr Paket mit den bestellten Bienen abholen. Diese zögen andere Bienen an und ”are freakin’ everyone out”. Stadt-Landwirtschaft oder Urban Farming, wie man es dort nennt, ist vor allem in den USA ein grosses Thema, es gibt mehrere Blogs, zum Beispiel “City Farmer News” und eben Bücher. Praktiziert wird sie aber vor allem in der zweiten und dritten Welt, einige Beispiele gibt es in einem interessanten Wikipedia-Beitrag. Die Vorteile liegen auf der Hand: Schliessung von ökologischen Kreisläufen innerhalb der Stadt, kurze Transportwege, weniger landwirtschaftlicher Druck auf ökologisch wertvolle Flächen wie zum Beispiel Regenwälder oder andere Biotope. Es gibt aber auch gewichtige Probleme: Oft sind die Böden Altlasten-verseucht und das Land zu teuer für landwirtschaftliche Produktion. Aber man kann ja klein anfangen, zum Beispiel mit einem Kompost im Vorgärtli. Hier gehts zur Anleitung.
Archiv für Juli 2009
Florierende Stadt-Landwirtschaft in “Farm City”
Juli 31, 2009Das inkonsequente Lamento der Economiesuisse
Juli 29, 2009
Das Phänomen ist altbekannt. Der Anteil der Lebensmittelausgaben am Haushaltbudget des Schweizers ist schwindend. Laut neuesten Angaben des Bundesamts für Statistik beträgt er noch rund 640 Franken oder 7 Prozent des Gesamtkonsums pro Haushalt und Monat. Der Tages-Anzeiger hat dieser Tage verdankenswerterweise die alten Zahlen aus den Archiven hervorgestöbert. 1945 betrug derselbe Anteil 35 Prozent, 1972 lag er bei 18 Prozentpunkten. Grund für die Abnahme sind nicht in erster Linie sinkende Lebensmittelpreise, sondern höhere Haushalteinkommen, also höhere Löhne. Die 7 Prozent sind ein weltweiter Tiefstwert. Zum Vergleich: In Deutschland mit seinen Hard-Discountern zahlt man rund 14 Prozent des Einkommens für Lebensmittel. Diese Nachricht sollte, so meine ich, das Gejammer über überhöhte Lebensmittelpreise für eine Weile verstummen lassen. Aber weit gefehlt. Im Artikel des Zürcher Blattes nimmt Economiesuisse-Sprecher Fridolin Marty den Mund schon wieder voll: Das hohe Lohnniveau sei “noch lange keine Rechtfertigung für überhöhte Preise”. Er erwartet eine weitere Annäherung ans EU-Preisniveau, denn “schliesslich macht bei identischen Produkten eine Preisdifferenz keinen Sinn”. Diese Äusserungen finde ich ziemlich inkonsequent, denn folgerichtig müsste der Mann eigentlich tiefere Löhne in der Schweiz fordern. Mit welchem Argument soll denn der höhere Lohn eines Schweizer Maurers noch gerechtfertigt werden? Seine Mauer ist kaum gerader als die eines Deutschen, aber sicher 30 Prozent teurer. Deshalb stehen auch auf allen Baustellen im Kanton Zürich Liefer- und Lastwagen mit deutschen Nummern herum. Über den Handwerker-Tourismus habe ich die Economiesuisse anders als über den Einkaufs-Tourismus aber noch nie lamentieren gehört.
Königinnen-Inflation im Landwirtschaftsreich
Juli 27, 2009
Ich gebe es zu, liebe Freundinnen und Freunde der Prominenz, im Agroblog ist diese bisher sehr stiefmütterlich behandelt worden. Deshalb nehmen wir heute die Gelegenheit wahr, einen neugierigen Blick in die Landwirtschaftliche Monarchinnen-Szene zu werfen. Dort herrscht eine wahre Inflation, ein gefundenes Fressen für jeden verhinderten Hof-Berichterstatter. Gerade habe ich gelesen, dass anlässlich der Schweizer Meisterschaft im Kartoffelhandgraben in Aarwangen am 8. August die 1. Schweizer Kartoffelkönigin gekürt wird. Daneben gibt es im helvetischen Reich unter anderem eine Milchprinzessinn und natürlich eine Thurgauer Apfelkönigin. Der Trend zur Monarchinnen-Inflation kommt wenig überraschend aus Deutschland (von dort auch das prächtige Bild mit zwei bayrischen Milchköniginnen). Im Ex-Kaiserreich treten sich an jedem Anlass Weinköniginnen, Waldprinzessinnen und Obstherrscherinnen auf die Füsse. Die Aufgabe der temporären Agro-Royals ist PR für das jeweilige Produkt, oft auch ein Unternehmen, zu verbreiten, im Fall der Kartoffelkönigin zum Beispiel müssen die Aspirantinnen die Chips eines Grossverteilers knabbern. Ich will mich über den Sinn solcher Elektionen nicht auslassen, ein bisschen Glamour kann der eher spröden Branche sicher nicht schaden, ich hätte nur noch zwei Vorschläge: Erstens fände ich Härdöpfuprinzässin viel schöner als Kartoffelkönigin. Zweitens schlage ich der Metzgerbranche die Wahl eines Cervelatkönigs vor. Das würde die Last auf den Schultern der weiblichen Regentinnen mindern und, ganz nebenbei, gäbe es einen idealeren Gast für einen Anlass mit Cervelatprominenz?
Rare Ziege im Aufwind – Altes Pferd gezügelt
Juli 23, 2009Heute will ich bei den Tierbildern etwas Gegensteuer geben. Natürlich werden die Kühe im animalischen Bereich hier nach wie vor die Hauptrolle spielen, aber ab und zu eine Geiss und ein Ross schaden sicher nicht. Umso mehr als einem dank Medienmitteilungen heute die Pässe grad im Doppel zugespielt wurden. Da meldet einmal Pro Specie Rara, dass sich die “Kupferziege im Aufwind” befinde. Dies ist eine ganz schöne Formulierung und angesichts des zottigen Fells hat man keine Mühe sich vorzustellen, wie die Geiss daraus Flügel formt. Item, der Kupferhalsziegenbestand ist innerhalb von drei Jahren von 15 auf deren 60 gestiegen und man kann nur hoffen, dass dieser Trend weiter anhält. Im weiteren wurden heute 6 Przewalskipferde vom Zürcher Wildnispark (ja, auch das gibt es) in den Juraparc bei Vallorbe verfrachtet, wie uns die Stadt Zürich meldet (Bitte beim klicken auf die erwähnten Links unbedingt Ton einschalten). In ihrer Heimat, der Mongolei galten die Przewalskis als ausgestorben, heisst es in der Mitteilung. Heute werden sie dank verschiedener Wiederansiedelungsprojekte in der Mongolei nur noch als “kritisch gefährdet” eingestuft. Auch dieses Ur-Pferd befindet sich also zum Glück im Aufwind. (Bilder Natur.ch, Stadt Zürich)
ETH goes GVO: 22 Jahre und kein bisschen weiser
Juli 21, 2009Als ich vor knapp 22 Jahren mein Ingenieur-Agronom-Studium an der ETH Zürich antrat, war die grüne Gentechnologie voll im Aufschwung. Man holte in Basel bei der Ciba-Geigy zwei renommierte Forscher. Besonders lautstark aufgefallen ist damals der mittlerweile emeritierte Ingo Potrykus, der es bis aufs Cover des Time-Magazine brachte.
Er betrachtete die GVO-Kritiker als Menschenfeinde und umschrieb seine Forschungsziel mit dem prägnanten Motto: “Mehr Brot für mehr Menschen”. Er forschte damals schwerpunktmässig an einem “Golden-Rice” mit erhöhtem Vitamin-A-Gehalt und war der Meinung, man könne so in der Reis-essenden dritten Welt den Hunger und die Mangelerscheinungen vermindern. 22 Jahre später ist die grüne Gentechnologie an der ETH keinen Schritt weiter. Der Vitamin-A-Reis ist weit von der Marktreife entfernt und der Vitamin-A-Mangel ist so weit verbreitet wie eh und je. Nun verkündet die ETH erneut Bahnbrechendes: Forscher hätten einen Reis mit sechs mal höherem Eisengehalt entwickelt, heisst es im Magazin ETH Life. Es litten 2 Milliarden Menschen an Eisenmangel und dem Problem wolle man nun an den Kragen. Etwas verschämt heisst es am Ende des Artikels, dass es noch Jahre dauern werde, bis an ein Praxisreife überhaupt zu denken sei, zur Illustration wird auf den ”Golden Rice” verwiesen. Florieren tut derweil nur das schmale GVO-Saatgutangebot von Monsanto, das aber aus Kostengründen nur im Grossbetrieben angebaut wird und keinem einzigen armen Kleinbauer die Lebensqualität verbessern hilft. Genau das haben die Kritiker schon vor 22 Jahren prognostiziert. (Bild oben DPA)
(E-)Postkarten-Kuhbilder der Woche
Juli 19, 2009
Auch ein verregneter Sommer hat für die feuchten Daheimgebliebenen seinen Reiz. Statt nur Rechnungen, Reklame und Bettelbriefe findet man im Briefkasten dieser
Tage manchmal nämlich auch eine Postkarte. Wir benützen die nachrichtenschwache Lage dieser Tage zur Veröffentlichung einiger Exemplare, die im übrigen immer öfter auch als E-Postkartenformat direkt vom Handy eintreffen. Das hat den Vorteil hat, dass die lieben Abwesenden manchmal grad selber auf dem Bild sind. Oben ein ganz p
rächtiges Beispiel aus dem Berner Oberland (merci L.O.S.!) und dazugehörend ein fauler Hund unterhalb des Schilthorns, der statt Kühe zu treiben, frech aus der Hütte grüsst. Spezielles Augenmerk verdienen die Briefmarken, wie das nächste Beispiel zeigt. Man kann dabei zum Beispiel lernen, dass der Auerochs in Frankreich fast gleich heisst und nicht etwa boeuf d’or oder ähnlich. Zum Abschluss noch ein Prachtsexemplar aus dem toscanischen San Gimignano mit einem Ochsen in der Mittagspause. Schöne Ferien, falls Sie haben!
Enthüllt: Warum McDo nur Hackfleisch serviert
Juli 16, 2009
Der beliebte Schnellverpfleger McDonald’s bemüht sich schon seit längerem, seine Verbundenheit mit der Schweizer Landwirtschaft zu unterstreichen. Das zeigt auch die neuste Plakatkampagne. “100 Prozent Rindfleisch aus der Schweiz” heisst es auf einem der drei Sujets. Viel interessanter als die plakativ zur Schau gestellte Verbundenheit mit Helvetien Scholle ist aber der Fakt, dass diese mit einer schätzungsweise fünfjährigen Kuh illustriert ist. Damit wäre auch endlich geklärt, warum McDonald’s nur Hackfleisch serviert: Das Fleisch von so alten Kühen kann man fast nur noch durch den Fleischwolf lassen oder dann als Siedfleisch verwerten. Dieses wiederum ist aber angesichts der langen Kochzeiten für Fastfood-Zwecke eher weniger geeignet.
Lustig ist auch das zweite Sujet der Kampagne. “100 Prozent Getreide aus der Schweiz”, heisst es auf darauf. Die Schweiz ist darauf mit Sesamsamen markiert. Diese wachsen in tropischen und subtropischen Gebieten und so weit ist die Schweiz trotz Klimaerwärmung noch nicht ganz. Aber, bekanntlich gibt es ja fast nichts, was es nicht gibt. Darum spendiere ich der Leserin, dem Leser, der mir ein Bild von einem Schweizer Sesamfeld schickt einen Hamburger, aber nicht einen aus 5-jährigem Kuhfleisch, sondern einen selbergemachten aus richtigem Rindfleisch, mit Scharf.
PS. Die McDonald’s Kuh hat Karriere gemacht, dank ihrem Migrationshintergrund ist sie schon fast zum Medienstar geworden, zum Beispiel im Schweizer Bauer und im Heimatland.
Wo der Milchbauer mehr verdient als ein Anwalt
Juli 14, 2009
Ein Freund von mir ist für einige Jahre nach Neuseeland ausgewandert und derzeit auf Heimurlaub. Er berichtet Erstaunliches. Die Löhne seien miserabel, ein Anwalt verdiene um die 2500 bis 3000 Franken im Monat und mit der Wirtschaftskrise habe sich die Situation noch verschärft. Die einzig gut bezahlten Leute seien die IT-Spezialisten und die Milchbauern. Ein solcher verdiene im Schnitt 160 000 Neuseeland-Dollars im Jahr, das sind gegen 100 000 Franken und damit für neuseeländische Verhältnisse ein absolutes Spitzeneinkommen. Gleichzeitig regte er sich auf über das rücksichtslose Umweltverhalten der Milchbranche. Es würden ganze Wälder abgeholzt, um zusätzliche Weideflächen zu schaffen. In der Tat scheint die Branche fast grenzenlos zu florieren. Im letzten Jahr wurde die Herde wegen guter Preise um 6 Prozent auf 5,6 Millionen Kühe ausgebaut, mehr als Neuseeland Einwohner hat. Das genossenschaftliche Unternehmen Fonterra gehört den rund 11000 Milchbauern und ist mit einem Umsatz von etwa 12 Milliarden Franken der grösste Milchverarbeiter weltweit. Das Unternehmen exportiert 95 Prozent der Produktion, vor allem in Pulverform. Letztes Jahr wurden umgerechnet 13,6 Millionen Tonnen Milch exportiert, damit ist Neuseeland der grösste Exporteur, noch vor der EU. Allerdings hat sich das Mütchen zuletzt etwas gekühlt. Die Wirtschaftskrise hat auch die neuseeländischen Milchfarmer erreicht. Der Preis ist um gut 30 Prozent massiv eingebrochen auf noch rund 27 Rappen pro Kilo. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass die Bauern mit sehr viel grösseren Herden und deutlich tieferen Kosten Milch produzieren (Bild http://www.dungeonmaster.at).
Wie schützenswert ist das “schlauere Pferd”?
Juli 11, 2009
Im Schweizer Vereinswesen entdeckt man immer wieder neues. Zum Beispiel die Interessengemeinschaft (IG) Maultier. Die ist aber beileibe kein organisatorischer Jungspund, sondern bereits volljährig und feiert dieser Tage 20-jähriges Jubiläum in Fehraltorf (für Kurzentschlossene: Bis heute nachmittag um 16 Uhr findet auf der Reitanlage Barmatt ein Turnier statt, morgen ab 10 Uhr eine Tribünenparade).
Die menschengemachte Kreuzung aus Eselhengst und Pferdestute ist ein züchterisches Erfolgsmodell. Das Maultier ist genügsam, tüchtig und schlauer als das Pferd. Deshalb wurde es gerne eingesetzt als Arbeits-, Trag- und Zugtier. Trotzdem braucht es Schutz, wie die IG mitteilt. Seit nämlich die ehemaligen Saumwege mit Autos und Lastwagen befahrbar sind, ist ein wichtiger Daseinszweck des Mulis verschwunden und auch die Armee braucht den bescheidenen vierbeinigen Angehörigen nicht mehr. Der Zufall will es, dass heute morgen im Magazin des “Tages-Anzeigers” die interessante Frage aufgeworfen wird, ob eine vom Menschen gezüchtete Tierart genau so rettenswert sei, wie eine natürliche. Beantwortet wird sie natürlich nicht, kein Wunder, man käme hier schnell in die Philosophie und kurz darauf tief in die Gentech-Diskussion. Diese brauchen hier wir jetzt nicht zu führen, denn das Maultier ist ein GVO-freier und nachhaltiger Zuchtfortschritt und von mir aus gesehen durchaus schützenswert, umso mehr, weil sich der Schutz ohne staatliche Beihilfen wie den überraschenderweise noch nicht erfundenen Beitrag für rauhfutterverzehrende Langohren bewerkstelligen lässt.
Zwei alte Bekannte ordnen ihre EU-Strategien
Juli 8, 2009
Von der Titelseite des neuen “Schweizer Bauers” lachen mir zwei alte Bekannte entgegen: Anders Gautschi und Adolphe Fritschi. Nicht, dass ich Fritschi persönlich kennen würde, aber als schwergewichtiger Akteur im Fleischmarkt ist der langjährige Bell-Chef natürlich bestens bekannt. Fritschi sagte laut dem Artikel, er werde mit seinem Unternehmen ins Ausland abwandern, wenn man weiterhin gegen den Agrar-Freihandel mit der EU “maure”. Ausgerechnet Bell, bisher ist die Firma nämlich gut gefahren mit der Abschottung des heimischen Marktes, die Fritschi nun beklagt. Als Coop-eigener Verarbeiter schöpft man komfortabel ab. Die Margen von Grossmetzgern und Detailhandel sind in der Schweiz im Vergleich mit der EU um mindestens gleich viel höher wie die Produzentenpreise. Aber – und deshalb wohl Fritschis Forderung – bei einer vollständigen Marktöffnung würden Bell und Coop eher noch stärker profitieren. Die Margen auf importiertem Fleisch wachsen dank Abschaffung des Zolls, zudem kommen die Produzentenpreise auf dem Inlandmarkt durch die höheren Einfuhren unter Druck. Ein Grossteil dieser Vorteile wäre aber mit der Abwanderung weg. Höchst fraglich ist deshalb, ob sich das hierzulande gut gehaltene Unternehmen im rauen EU-Wind überhaupt halten könnte. Eine andere Strategie verfolgt Anders Gautschi, ein guter Bekannter und Agronomenkollege. Als neuer Verantwortlicher für die Agrarpolitik der Bergbauernlobby SAB will er die Bergprodukte besser vermarkten. Es sei schade um jeden Liter Bergmilch, der künftig nicht als solcher verkauft werde, sagt er. Dem Freihandel steht er als Bauernvertreter skeptisch gegenüber. Einführen dürfe man ihn nur mit Begleitmassnahmen und mit klarer Deklarierung. Gautschis Worte haben ein gewisses Gewicht, denn er hat anders als die meisten Schweizer Bewirtschafter EU-Erfahrung: Mit seiner Partnerin bewirtschaftet er in der Toscana einen Wein- und Olivenölbetrieb.






