Gestern hat der Agrarminister Manfred Bötsch seinen Abgang angekündigt. Gut, er ist eigentlich nur Direktor des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW), aber vor allem im Ausland, wie hier in Chile, schmückte sich der Amtsinhaber gern mit dem Ministertitel. Anyway, nach einer solchen Demission stellen sich ja immer zuerst zwei Fragen: Wer folgt nach? Was tut nun der Bisherige? Im “Schweizer Bauer”
spekulierte man heute, ob Bötsch wohl seiner Chefin ins Verkehrsministerium folgen wird, dort könnte er ja immerhin noch so etwas wie Energie- oder Umweltminister werden. Spannender ist aus Bauernsicht die Frage nach dem Nachfolger im BLW, und diese hat die Agrarpresse interessanterweise vernachlässigt. Der Agroblog springt als Spekulant gerne ein. Ich tippe jetzt mal aus dem hohlen Bauch, dass ein Brillenträger mit einem ö im Namen auf Bötsch folgt. Klar es gibt
jede Menge Männer, die gerne auf dem Kandidatenkarussell Platz nehmen werden. Aber die vordersten Plätze, obwohl es die auf dem Karussell nicht gibt, gebe ich Albert Rösti und Christoph Böbner. Rösti (43) ist Direktor der Schweizer Milchproduzenten (SMP) und hatte sich zuvor zum Generalsekretär in der Berner Volkswirtschaftsdirektion hochgearbeitet, verfügt also über viel Verwaltungserfahrung. Im Frühling war er
knapp am Einzug in die Berner Regierung gescheitert, nun könnte er auf diesem Weg gar ein nationales Ministerium ergattern. Böbner (47) leitet das Luzerner Landwirtschaftsamt, ist also dort schon eine Art Landwirtschaftsminister und war zuvor Vizedirektor im Bundesamt, kennt den Laden also bestens. Zum Schluss – cherchez la femme! - will ich noch eine Frau ins Spiel bringen. Ihre Chancen sind zwar minim, aber sie könnte es, da bin ich überzeugt: Hermine Hascher (50), Bauernsekretärin und Kantonsrätin im Thurgau, eine patente Frau. (Bilder Reuters/Michael Buholzer, SMP, Staatskanzlei Luzern, Verband Thurgauer Landwirtschaft)
Archiv für Oktober 2010
Bötsch geht, kommt wieder einer mit ö & Brille?
Oktober 30, 2010Cowpic of the week: Hoptown-cattle after storm
Oktober 29, 2010
Heute morgen ist mir auf dem Weg zum Briefkasten dieser schöne Schnappschuss gelungen. Schön wärs. Aber das mit dem Briefkasten stimmt indirekt schon. Das Bild war in der Zeitung und das Vieh schlendert nicht über die Zürcher Josefswiese, sondern durch den midwestlichen Morgennebel: “A line of cattle walks through a foggy field on Wednesday, Oct. 27, 2010 near Hopkinsville, Ky.”, heisst es in der Bildlegende. Irresistible. Die idyllische Atmosphäre hat einen weniger gemütlichen Hintergrund. Auslöser für die Nebelbildung war laut dem Bildtext ein dienstäglicher Sturm (mit anschliessender Abkühlung) über “Hoptown”, wie die Einheimischen ihr 30 000-Einwohner-Städtchen nennen. In der Lokalpresse, wo der verdankenswerte Photograph obigen Bildes arbeitet, ist gar von einem Tornado die Rede. (Bild AP/Kentucky New Era, Danny Vowell)
Türkeindrücke: Verlorene M-Tochter, mit i-Punkt
Oktober 27, 2010
Dieser Tage in der Türkei nicht schlecht gestaunt. Auch hier gibt es die Migros. Das Logo ist auf den ersten Blick identisch, auf den zweiten Blick zwei kleine Unterschiede: Es ist grafisch noch unaufgefrischt und hat einen i-Punkt. Auch sonst findet man in den Filialen viele Parallelen: Zahlreiche Eigenmarken, die
prägnante Zurschaustellung des Ms als Erkennungsmerkmal und irgendwo ein Apparat, der Aufschluss über den Kontostand auf der Kundenkarte namens Bu-Kart gibt. Nun, Zufall ist das alles natürlich nicht. Wikipedia belehrt mich, dass Migros Türk eine ehemalige Tochter des Duttweiler-Imperiums ist. 1974 hat sie sich zwanzigjährig
abgenabelt, um sich unter dem Dach der türkischen Koç-Gruppe prächtig weiterzuentwickeln. Heute verfügt man über gut 1000 Filialen in der ganzen Türkei. Das Auslandengagement ist ähnlich wie bei der nur noch schleppend wachsenden Schweizer Mutter redimensioniert worden. Man unterhält gemäss der Firmenwebsite derzeit noch 25 Läden jenseits der türkischen Grenzen, vorwiegend in Kleinasien. Emanzipiert hat sich die verlorene Tochter übrigens auch in der Alkoholfrage. Migros Türk schenkt aus, nicht zu knapp. Wobei, die Mutter hat ja unterdessen auch angefangen. Sie trinkt allerdings nur heimlich, aber schlecht kaschiert (seit der Aquirierung der alkoholhaltigen Töchter Globus und Denner)
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Bundes-Manna bremst den Strukturwandel
Oktober 25, 2010
“10 000 Bauernhöfe sind verschwunden!” titelt blick.ch heute mit Klick-fördernder Dramatik. Auslöser für den Bericht ist der Agrarbericht 2010, den das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) heute veröffentlicht hat. Seit 2000 hat die Zahl der Betriebe um 1,8 Prozent oder 10 500 Höfe abgenommen, aktuell sind es noch rund 60 000 in der ganzen Schweiz. Was das marktschreierische Berichtlein aber verschweigt: Das ist weniger als in den zehn Jahren zuvor, als die Betriebs-Sterberate doppelt so hoch lag. Hauptgrund ist laut BLW, dass in den 90er Jahren viele Kleinstbetriebe mit unter drei Hektaren eingingen, dieses Potenzial sei heute weitgehend ausgeschöpft. Das heisst mit anderen Worten, dass das Bauern auf Betrieben ab 3 bis vielleicht 15 Hektaren mehrheitlich interessant bleibt. Das sind oft sogenannte Handybauern. Sie arbeiten auswärts und bewirtschaften den Betrieb per Telefon, mit dem sie den Lohnunternehmen Aufträge geben. Die Erträge aus Ernte und vielleicht noch ein paar Mutterkühen alleine wären keine genügende Basis für die Weiterführung des Betriebs, dank den flächenbezogenen Direktzahlungen aber geht die Rechnung auf. Für diese Theorie spricht auch, dass die ausserlandwirtschaftlichen Einkommen zwischen 2000 (18 000 Franken pro Betrieb) und 2009 (24 000 Franken) um über 30 Prozent zugenommen haben. Nun bleibt die Frage: Sind Handybauern Fluch oder Segen? Aus agrarökonomischer Sicht sind sie kaum ein Gewinn. Sie hindern die Haupterwerbs-Betriebe am flächenmässigen Wachsen. Was die Ökologie angeht, dürfte es eher umgekehrt sein: Weil Handybauern nicht das letzte aus Tier und Boden hinauspressen müssen, ist ihre Bewirtschaftung wohl eher ressourcenschonender. (Bild LID)
Mehr Weidetörli – diesmal aus dem Nordwesten
Oktober 20, 2010
Nachdem hier vor einigen Monaten Weidetörchen in Nordengland und im Toggenburg blogifiziert wurden, kommt nun eine Serie aus dem baselländisch-solothurnischen Grenzland. Eine sehr schöne Gegend übrigens, die man im Vorbeifahren gerne vergisst, ich war jedenfalls das erstemal 
und ziemlich zufällig dort im Naturpark Thal. Irgendwie erinnert die Gegend ein wenig ans Emmental, aber sie ist doch anders, mehr Jurahaft, nicht zufällig, befindet man sich doch mitten im Jura. Zwei klare Unterschiede gibt es ausserdem: Dem Nebel entflieht man nicht so leicht wie in den Chrächen zwischen Langnau, Burgdorf und Huttwil; und die Bauernhöfe sind nicht halb so schön, aber darüber könnte man mit den Einheimsichen dort sicher streiten, was ich aber unterlassen habe, da wir gar nicht so vielen begegnet sind. Dafür sahen wir viel Vieh und manch ein Weidetörchen. Oben ein eher aufwendiges Modell: Das Schwenkbare, der Wanderer begibt sich in die halbrunde Kanzel und schwenkt auf die andere Seite. Als nächstes das Hebbare mit (rechts) und ohne (links) Sicherung gegen zu intelligentes Vieh.

Das Drehbare, ein Klassiker, ideal vor allem für Städter, die sich eher als auf Weiden in Drehtüren im Shoppingcenter bewegen.

Zum Abschluss noch das Budgetmodell: Dafür genügen zwei Zaunpfähle und eine Strohschnur (die heisst übrigens nicht so, weil sie aus Stroh ist, sondern weil sie – aus Kunststoff bestehend – zum Schnüren von Strohballen verwendet wird).
Ferienstoff: Tierbildli von der Handy-Festplatte
Oktober 17, 2010
Der Agroblogger hat sich für paar Tage aus dem Staub gemacht, deshalb hier nur ein paar Tierbilder vom Handy aus den letzten paar Dutze
nd Monaten. Das
Bild oben zeigt eine Pferdeherde im Zürcher Oberland. Die Rössli verbringen dort etwa 90 Prozent des Jahres im Freien. Die Idylle dort hat mich an den wilden Westen erinnert, obschon ich nie dort war, als es noch wilde Pferde gab. Auch die Schweine unten scheinen es nicht schlecht zu haben, leider habe ich keinen blassen Schimmer mehr, wo sie sich so offensiv dem Futtertrog widmeten. Den Esel links hingegen kann ich noch lokalisieren, er interessierte sich im Vorarlbergischen extrem für das Aufnahmegerät, das ihm da entgegengestreckt wurde. Dasselbe gilt für die Tafel rechts, die in der Surselva auf einer Weide stand. Das sie umgebende Vieh erwies sich dann zum guten Glück als friedlich, was ja letzten Sommer leider nicht durchwegs der Fall war.
Nicht fehlen darf in diesem Bilderbüchli natürlich auch das lebendige Rindvieh. Das nächste Bild stammt vom Zuchtstiermark in Thun, für jeden Muni- und Viehschau-Freund ein absolutes Must.
Das nächste Bild ist aus Bergün. Ich sass dort beim morgendlichen Cappuccino im “Piz Ela”, das Restaurant mit der schönsten Gartenwirtschaft im ganzen Graubünden (mutmasslich) und den besten Lottopreisen (aus Erfahrung, z.B. Rennschlitten) als dieser Bergbauer mit einem einzigen Chueli durchs Dorf marschierte.
Das letzte Kuhbild kommt aus Zürich, man mag es glauben oder nicht. Die schöne Highlander-Herde weidet am Waldrand halbhoch über Schwamendingen (bekannt geworden durch Harry Hasler).

AgrInnovation: Rundballe für Subaru-Kofferraum
Oktober 14, 2010
Mit diesem Beitrag lanciere ich eine neue Rubrik: AgrInnovation. Darin sollen mehr oder weniger spektakuläre Entdeckungen Platz haben, Dinge aus der Agrarwelt, die ich noch nie gesehen habe. Den Auftakt macht die Klein-Rundballe, wie sie hier im bündnerischen Selma der Dinge harrt. Sie ist handlich und passt wenn nicht in eine Sporttasche, dann doch sicher in den Kofferraum eines jeden Subarus.
Das mag ja praktisch sein, und doch ist diese AgrInnovation eine ziemlich bizarre. Sie ist nämlich nur eine Ersatzhandlung in der Mechanisierungsgeschichte und nicht mal eine mit Gewinn. Bis vor zirka zwanzig Jahren gab es hierzulande nur kleine Quaderballen, knapp ein Meter lang, etwa 40 cm hoch und 50 breit. Diese waren im Gegensatz zu den heute üblichen Grossballen handlich, platzsparend stapelbar und konnten nicht davon rollen, ein gerade im Berggebiet nicht zu unterschätzender Vorteil. Statt dass man nun für kleinere Betriebe die alten Quaderballenpressen reaktiviert hätte, die noch in Dutzenden von Scheunen rumstehen und verstauben, musste nun eine neue Maschine – die Minirundballenpresse – her. Aus Sicht der Maschinenindustrie sicher eine gefreute Entwicklung, im Hinblick auf eine moderne Landwirtschaft mit schlanken Produktionskosten aber ein Blödsinn.
Die Geiss als Basis und dazu Cucina Povera
Oktober 12, 2010
Beruflich bedingtes Reisli nach Landarenca ins Calancatal, nein nicht Tessin, Graubünden. Im äussersten westlichen Zipfel der rhätischen Herrschaft empfängt uns eine fröhliche Ziegenherde. Weil es heuer
schon vor Wochen richtig kalt wurde, sind die Geissen früher vom Berg runtergekommen. Nicht nur zur Freude von Gemeindepräsident Rodolfo Keller, unserem Gastgeber und seinen 14 Mitbewohnern. Gärten, die nicht sauber eingezäunt sind werden razekahl abgefressen und das Herumstolzieren der Meckerer auf den noch unbeschneiten Dächern verschiebt die Steinplatten. Staunend erfährt man, dass die Geissen im Sommer
mehr oder weniger alleine unterwegs sind. Im Frühling seien sie kaum zu halten, wenn man sie länger als Mitte Mai im Stall einpferchen wolle, berichtet Keller. Wer sie melken will, muss ihnen nachsteigen und mit Salz oder anderen Leckereien ködern, ansonsten gehen sie von der Milch und lassen sich erst wieder nach der nächsten Gitzigeburt melken. Früher, das heisst bis vor wenigen Jahrzehnten, wurden sie straffer geführt. 8 bis 12 Geissen und eine Kuh bildeten die Lebensbasis einer jeden Bauernfamilie. Man zog im Frühjahr stufenweise bis zur hoch gelegenen Alp zBerg und kam im Herbst im gleichen Rhythmus wieder zurück. Zwecks Liquiditäts- und Vorratsbeschaffung wurden dann im Herbst ein Kalb und der Käse verkauft. Fleisch gabs kaum, höchstens im Frühling ein paar Gitzi. Der Rest war Cucina Povera, arme Küche, wie sich das nannte. Die Landwirtschaft ist in Landarenca weitgehend verschwunden, aber den Kuchen aus altem Brot und den Käse gibt es immer noch. Wir haben beides degustiert und für sehr gut befunden.
Chega! Aber Bayer hats noch nicht begriffen
Oktober 9, 2010
Seit einigen Jahren importiert die Zürcher Gebana AG diverse Fairtrade-Erzeugnisse, zum Beispiel Bio-Soja aus Südbrasilien, den wichtigsten Umsatzträger. Jetzt sind die Produzenten aus dem südlichen Bundesstaat Parana in der Bredouille. Ihre Ware wurde zurückgewiesen, weil sie mit Rückständen des Insektizids Endosulfan verunreinigt ist. Vertrieben wird Endosulfan unter verschiedenen Markennamen von der Firma Bayer. Das Problem der Kontaminierung ist ein altbekanntes für biologisch und GVO-frei wirtschaftende Betriebe. Es touchiert eine ganze Reihe von Grundsatzfragen, darunter diejenige, wie weit die Freiheit des anders Bewirtschaftenden geht. Ich bin der Meinung, bis an den Feldrand, oder zumindest nicht weit darüber hinaus. Aber am Meisten erstaunt mich an dieser Geschichte, dass ein weltweit operierendes Unternehmen wie Bayer trotz der bekannten gesundheitsschädigenden Wirkung von Endosulfan dieses nicht weltweit zurückzieht, obwohl es bereits in über 60 Ländern verboten ist. Klar ist das Umsatzvolumen sicher immer noch beträchtlich. Aber die Imageschäden, die durch das Festhalten an diesem Produkt entstehen, dürften ungleich grösser sein. Siehe die Aktion Chega! (“Es reicht!” auf Portugiesisch) von Gebana. Das bescheiden bemittelte Unternehmen hat mit einer Website, einer Medienkonferenz und einer Online-Unterschriftensammlung mindestens im deutschsprachigen Raum ein riesiges Medienecho erzeugt. Da wird Bayer noch einige Kindermalwettbewerbe durchführen müssen, um diese Scharte wieder auszuwetzen. (Bilder Gebana AG)

Kuh-Styling: Bald ein Cola-Test an der Viehschau?
Oktober 6, 2010
Das Kuh-Styling ist einer der Auswüchse der heutigen Viehzucht. Als ich früher als Ferienbub auf den Bauernhof ging, wusch man den Kühen vor der Schau mit einer Bürste die Flanken und die Schwänze und rasierte einen kleine Streifen knapp unter dem Ansatz, das wars. Später kamen die Hochdruckreiniger, schon Tage vor der Schau spritzten wir die Krusten mit geheiztem Seifenwasser ab den Kuhhintern. Mit dieser Art von Vorbereitung ist der Besitzer heutzutage auf verlorenem Posten. Wer an eine Ausstellung geht, man spricht jetzt eher von Show als Schau, der muss rechtzeitig kommen, um sein Vieh stylen zu lassen. Wie in einem grossen Kuh-Salon reiht sich bei derartigen Anlässen ein mit Strohballen abgegrenztes Styler-Studio ans nächste. Die Styler reisen von Ausstellung zu Ausstellung und machen gutes Geld. Sie frisieren als Hauptaufgabe für etwa 50 Franken pro Kuh die sogenannte Topline: Der Rücken muss gerade sein. Nun hat leider nicht jede Kuh einen geraden Rücken, drum wird das Haar so frisiert, dass die Topline stimmt. Dabei kommen neben Schere, Föhn und Haarbürsten als Fixiermittel Zuckerwasser, Coca-Cola oder Hairspray zum Einsatz. Daneben werden Euter weiss gepudert, Hufe schwarz gestrichen und Ohren (auch innen) rasiert. Kuh-Styling ist überall geduldet. Nur der Kanton Uri widersetzt sich, das führte prompt zu einem wüsten Handgemenge, das es bis in den “Blick” schaffte. Beim Styling ist es so wie im Radsport: Wo jeder gedopt ist, kämpft der Ungedopte auf verlorenem Posten. Aber wahrscheinlich wird man auch hier der Aufrüstung einmal Grenzen setzen müssen. Vielleicht werden die Kühe dereinst ihre Topline auf Cola-Rückstände testen lassen müssen, und die Fachblätter von “sauberen” Viehschauen sprechen. (Bilder NZZ/Adrian Baer)

