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	<title>Kommentare zu: Die gewagten Behauptungen der NFPrognostiker</title>
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	<description>Alles was Sie schon immer über Landwirtschaft wissen wollten...</description>
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		<title>Von: Heidi</title>
		<link>http://adisagroblog.wordpress.com/2012/08/29/6068/#comment-1037</link>
		<dc:creator><![CDATA[Heidi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Sep 2012 19:32:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[“...Genetically modified (GM) food is unnecessary to feed the world and the food industry would reap more benefits from using resources more sustainably and employing other techniques. That’s the view of Hans Jöhr, corporate head of sustainable agriculture at Nestlé and honorary president of SAI Platform, a group of top global food and drink manufacturers working to improve supply chain sustainability,” writes Rod Addy for Food Navigator. ...

Jöhr says if water issues are addressed, the benefits will outweigh anything the genetic modification of crops could offer...&quot;

Siehe Take part
http://www.takepart.com/article/2012/08/30/nestle-and-gmos

Vielleicht sollten diejenigen, die Schweizer Forschungsgelder verteilen, besonders solche für Gen-Tech und Biosicherheitsforschung, über Prioritäten nachdenken. Als Steuerzahlerin würde ich mich darüber freuen. Statt etwas gegen die Klimaerwärmung zu tun, will man lieber trockenheitsresistente Gen-Tech-Kulturpflanzen entwickeln. Für mich und dich natürlich!

Das Nestlé-Kader befasst sich seit Jahrzehnten mit dem Problem Wasser. Vielleicht ist das nicht nur gewinnbringend für den Konzern, sondern auch nützlich für uns. Wer weiss!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>“&#8230;Genetically modified (GM) food is unnecessary to feed the world and the food industry would reap more benefits from using resources more sustainably and employing other techniques. That’s the view of Hans Jöhr, corporate head of sustainable agriculture at Nestlé and honorary president of SAI Platform, a group of top global food and drink manufacturers working to improve supply chain sustainability,” writes Rod Addy for Food Navigator. &#8230;</p>
<p>Jöhr says if water issues are addressed, the benefits will outweigh anything the genetic modification of crops could offer&#8230;&#8221;</p>
<p>Siehe Take part<br />
<a href="http://www.takepart.com/article/2012/08/30/nestle-and-gmos" rel="nofollow">http://www.takepart.com/article/2012/08/30/nestle-and-gmos</a></p>
<p>Vielleicht sollten diejenigen, die Schweizer Forschungsgelder verteilen, besonders solche für Gen-Tech und Biosicherheitsforschung, über Prioritäten nachdenken. Als Steuerzahlerin würde ich mich darüber freuen. Statt etwas gegen die Klimaerwärmung zu tun, will man lieber trockenheitsresistente Gen-Tech-Kulturpflanzen entwickeln. Für mich und dich natürlich!</p>
<p>Das Nestlé-Kader befasst sich seit Jahrzehnten mit dem Problem Wasser. Vielleicht ist das nicht nur gewinnbringend für den Konzern, sondern auch nützlich für uns. Wer weiss!</p>
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		<title>Von: roland wyss-aerni</title>
		<link>http://adisagroblog.wordpress.com/2012/08/29/6068/#comment-1023</link>
		<dc:creator><![CDATA[roland wyss-aerni]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Aug 2012 19:56:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[es gibt ja verschiedene Aspekte dazu. Der vermarktungstechnische ist der einfachste: Wenn die Konsumenten Schiss haben vor der Gentechnik, dann soll man alles, was gentechfrei ist, ausloben. Die Deutschen machen das konsequenter als die Schweizer. Und der SBV will es sich mit den Schweizer Konsumenten ja auch nicht verscherzen, ist klar.
 
Den wissenschaftlichen Aspekt finde ich auch recht einfach: Irgendwann werden gentechnisch veränderte Pflanzen aller Art eingesetzt werden, einfach weil sie nützlich sind, weil keine Schäden festgestellt wurden und weil es ohne sie nicht mehr geht. Dank der Gentechnik wird es möglich sein, optimierte Nutzpflanzen für ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen zu züchten, viel schneller als bisher.
 
Am schwierigsten finde ich den ökonomischen Aspekt zu beurteilen. Da bin ich auch damit einverstanden, dass nicht nur ein paar grosse Private den Reibach machen sollten. Ideal wäre es natürlich, wenn die Entwicklungskosten von gentechnischen Verfahren so rasch sinken, dass neben den heutigen ganz grossen bald neue Player ins Spiel kommen, die auch die Bedürfnisse von kleinere Kundschaften in bestimmten Regionen kennen und befriedigen können und ihnen auch das know-how für den erfolgreichen Anbau mitgeben können.

Es ist klar, der heutige Anbau von Gentech-Kulturen in Nord- und Südamerika ist so ziemlich das Gegenteil von dem, was man sich hierzulande unter nachhaltiger Landwirtschaft versteht. Aber vielleicht kommen auch die grossen Player unter dem Druck von aussen irgendwann dazu, ihre Produkte zu verbessern und zu diversifizieren. 

Die Verteufelung der Gentechnik ist auch ein erfolgreiches Geschäftsmodell, von Greenpeace und Co. Der Sache selber dient das nicht wirklich.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>es gibt ja verschiedene Aspekte dazu. Der vermarktungstechnische ist der einfachste: Wenn die Konsumenten Schiss haben vor der Gentechnik, dann soll man alles, was gentechfrei ist, ausloben. Die Deutschen machen das konsequenter als die Schweizer. Und der SBV will es sich mit den Schweizer Konsumenten ja auch nicht verscherzen, ist klar.</p>
<p>Den wissenschaftlichen Aspekt finde ich auch recht einfach: Irgendwann werden gentechnisch veränderte Pflanzen aller Art eingesetzt werden, einfach weil sie nützlich sind, weil keine Schäden festgestellt wurden und weil es ohne sie nicht mehr geht. Dank der Gentechnik wird es möglich sein, optimierte Nutzpflanzen für ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen zu züchten, viel schneller als bisher.</p>
<p>Am schwierigsten finde ich den ökonomischen Aspekt zu beurteilen. Da bin ich auch damit einverstanden, dass nicht nur ein paar grosse Private den Reibach machen sollten. Ideal wäre es natürlich, wenn die Entwicklungskosten von gentechnischen Verfahren so rasch sinken, dass neben den heutigen ganz grossen bald neue Player ins Spiel kommen, die auch die Bedürfnisse von kleinere Kundschaften in bestimmten Regionen kennen und befriedigen können und ihnen auch das know-how für den erfolgreichen Anbau mitgeben können.</p>
<p>Es ist klar, der heutige Anbau von Gentech-Kulturen in Nord- und Südamerika ist so ziemlich das Gegenteil von dem, was man sich hierzulande unter nachhaltiger Landwirtschaft versteht. Aber vielleicht kommen auch die grossen Player unter dem Druck von aussen irgendwann dazu, ihre Produkte zu verbessern und zu diversifizieren. </p>
<p>Die Verteufelung der Gentechnik ist auch ein erfolgreiches Geschäftsmodell, von Greenpeace und Co. Der Sache selber dient das nicht wirklich.</p>
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