(Spät-)Sommerlochkühe(8): Le mélange Monique

Monika Schlatter sei Dank, dass in diesen wettergarstigen Tagen noch einmal etwas Sommer in die Sommerlochkuhserie einkehrt. Vor kurzem hat sie mir ein Mélange de vaches françaises zugestellt, merci beaucoup! “Ich glaube, es handelt sich dabei vor allem um die Rassen Salers, Aubrac und Charolais.  Ganz wohl war mir zwar nicht beim passieren derselben, aber sie scheinen insgesamt friedlich gewesen zu sein….”, schreibt sie mir zur ihrer schönen Bilderserie. Einfach ist die Sache mit obenstehendem Bild mit ein paar müden Charolais, das schon fast Ölgemäldecharakter hat.
Etwas anspruchsvoller schon das zweite Bild. Nach kurzer Recherche ist für mich klar: Zumindest die zwei links sind Salers, die selbstverständlich, da es hierzulande ein paar Exemplare gibt, auch einen Schweizer Zuchtverband haben.
Noch anspruchsvoller wird es hier, bin nicht ganz sicher, ob es sich bei den beigen Exemplaren nun um Aubrac handelt. Für sachdienliche Hinweise bin ich dankbar. (Bilder Monika Schlatter)

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5 Antworten zu „(Spät-)Sommerlochkühe(8): Le mélange Monique“

  1. Thomas McAlavey sagt:

    Die zwei beigen Kühe sind sehr wahrscheinlich Aubrac, die Kälber Aubrac gekreuzt mit Charolais.

  2. adriankrebs sagt:

    Danke für die fachkuhndige Ergänzung, Thomas!

  3. Bettina Dyttrich sagt:

    Ich war grad im Aubrac (wunderschöne Gegend, wunderschöne Kühe), und die Kuh rechts der beiden Salers ist definitiv eine (typisch die “geschminkten” Augen). War früher eine Dreinutzungsrasse, heute melkt sie fast niemand mehr. Mit Charolais gekreuzte Kälber sieht man überall, fast mehr als “reinrassige”.

  4. adriankrebs sagt:

    Merci, Bettina! Etwas neues gelernt: Dreinutzungsrasse. Fleisch, Milch und Zugtiereinsatz?

  5. Bettina Dyttrich sagt:

    Ja, so wie unser originales Braunvieh früher auch. Und noch eine schöne Geschichte aus der Aubrac-Lokalzeitung: Eine Gruppe schlauer Bauern merkte vor gut 40 Jahren, dass die Aubrac als Milchkuh keine Zukunft hatte. Um sie zu retten, propagierten sie sie als Fleischkuh, und um trotzdem noch Laguiole-Käse machen zu können, importierten sie Simmentaler. Also doppelt schlau: Für Holsteiner wäre das Gras auf 1200 Metern viel zu mager gewesen.

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