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	<title>Adi's Agro-Blog</title>
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	<description>Alles was Sie schon immer über Landwirtschaft wissen wollten...</description>
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		<title>Für die Miniaturkuh läuft etwas goldrichtig</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 17:44:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adriankrebs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im &#8222;Schweizer Bauer&#8220; ist diese Woche ein Leserbrief erschienen, der mir gefallen hat, drum habe ich ihn jetzt einfach abgeschrieben. Das Thema ist interessant, die Beschreibung detailliert. Machen Sie sich selber ein Bild: &#8222;Eigentlich benütze ich die frühen Morgenstunden zum Schreiben, weil der Kopf noch klar ist. In der letzten Zeit bin ich aber immer [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adisagroblog.wordpress.com&amp;blog=6418558&amp;post=5097&amp;subd=adisagroblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;"><a href="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/miniaturkuh.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5098" title="Miniaturkuh" src="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/miniaturkuh.jpg?w=450&#038;h=336" alt="" width="450" height="336" /></a><br />
Im &#8222;Schweizer Bauer&#8220; ist diese Woche ein Leserbrief erschienen, der mir gefallen hat, drum habe ich ihn jetzt einfach abgeschrieben. Das Thema ist interessant, die Beschreibung detailliert. Machen Sie sich selber ein Bild:<br />
&#8222;Eigentlich benütze ich die frühen Morgenstunden zum Schreiben, weil der Kopf noch klar ist. In der letzten Zeit bin ich aber immer im Stall. Dort wartet die kleine Caramba auf mich. Caramba ist ein Kalb, das am Neujahrsmorgen, wir schätzen um 4 Uhr, geboren wurde. Caramba wartet, und die Mutter Ostara wartet.<br />
Ich bringe das im Moment 14-tägige Wesen aus dem Kälber-Kindergarten zu der Mutter aufs Läger, damit es sich am Euter satt trinken kann. Anschliessend wird das Kleine mit einem Kettchen angebunden und steht zwischen der Mutter und einer anderen Kuh wie eine Miniaturkuh. Caramba knappert &#8211; ob sie dies der Mutter abschaut? &#8211; bereits an Heuhalmen herum. Ostara, die Mutter, frisst in dieser Zeit, trinkt, wird gemolken und schleckt zwischendurch ihr Kalb. Bei Schluss der Stallarbeiten wird die kleine Potzblitz ( so heisst sie nämlich, wenn man Caramba aus dem Spanischen übersetzt) in den Kindergarten zurückgebracht. Das Ganze ist überaus einfach. Kein Wärmen der Milch, kein Waschen des Kübels. &#8211; Im Moment wird die Kleine auf dem Weg zur Mutter und während des Trinkens noch von mir überwacht. Später wird dies nicht mehr nötig sein. Dann kann sie das allein.<br />
Jetzt schon begegnet sie nämlich der Situation mit sehr viel Verstand. Alle kleinen Tücken auf dem Weg &#8211; eine Stufe an einem Ort, an dem es nicht sonderlich hell ist, der manchmal nasse und rutschige Stallgang &#8211; hat sie sich schon gemerkt und verhält sich richtig. Gestern senkte sich das Mäulchen beim Vorbeigehen in das Kraftfutter-Wägelchen. Man entschuldige, dass ich von den Entwicklungsschritten so begeistert bin wie eine Mutter von denen ihres ersten Kindes. Ich weiss, das die Umwelt das jeweils nicht recht nachvollziehen kann&#8230;<br />
Caramba wurde, wie gesagt, am Neujahrsmorgen in der Gebärbox geboren, weshalb wir auch die Geburtszeit nicht genau kennen. Die fast 10-jährige Ostara, eine Brown Swiss, hatte alles allein vorgenommen. Der Vater von Caramba ist ein Original Brauner; seit einiger Zeit wird auf unserem auf diese Rasse zurückgezüchtet. Es hat zuzeit wenig Platz im Stall, die Gebärbox wurde für die jüngsten zwei Kälbchen gebraucht, und schon am 3. Januar hörte ich Ostara muhen. Mutter und Kalb waren getrennt worden. Diesen Ruf der Mütter kenne ich, in meinen Ohren tönt es verzweifelt. Ich kann es offen gestanden nicht hören.<br />
Nach der Trennung hatte Caramba &#8211; ich war nicht dort &#8211; vier Liter Kolostralmilch aus dem Kübel getrunken. Als ich sie zum ersten Mal zu ihrer Mutter brachte, denn ich war fest entschlossen, mit der muttergebundenen Kälberaufzucht anzufangen, rann mir der Kot bereits über die Hand, mit der ich sie am Hinterteilchen vorwärtsschob. Der Kot wurde immer dünner, war schliesslich weiss wie Milch, ich musst mich nach jeder Begegnung neu einkleiden, schliesslich musste die Tierärztin kommen (eine überbesorgte &#8222;Mutter&#8220;, man verstehe), und Enolyt wurde verabreicht.<br />
Jetzt wollte ich erst recht nicht aufgeben. &#8211; Inzwischen hat sich alles zum Guten gewendet. Carambas Stuhl wurde sehr schnell normal und geformt, obschon sie sich zweimal am Tag an der Mutter völlig satt trinkt. Ostara versteht, dass das Kalb immer wieder kommt. Sie muht zuweilen, wenn es Essenszeit ist, aber nicht verzweifelt, sondern weil es Zeit ist. Dazwischen ist sie völlig ruhig. Ihr Auge zu sehen, wenn sie säugt, ist etwas Ergreifendes. Sie bekommt einen nach innen gekehrten, man könnte sagen, einen verklärten Blick. Ich hab das Gefühl, dass hier etwas richtig, ja goldrichtig läuft.&#8220;<br />
(Bild und Text <a href="http://www.denoth-ftan.ch/index.html" target="_blank">Meta Denoth-Studer, Ftan GR</a>)</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/adisagroblog.wordpress.com/5097/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/adisagroblog.wordpress.com/5097/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/adisagroblog.wordpress.com/5097/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/adisagroblog.wordpress.com/5097/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/adisagroblog.wordpress.com/5097/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/adisagroblog.wordpress.com/5097/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/adisagroblog.wordpress.com/5097/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/adisagroblog.wordpress.com/5097/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/adisagroblog.wordpress.com/5097/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/adisagroblog.wordpress.com/5097/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/adisagroblog.wordpress.com/5097/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/adisagroblog.wordpress.com/5097/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/adisagroblog.wordpress.com/5097/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/adisagroblog.wordpress.com/5097/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adisagroblog.wordpress.com&amp;blog=6418558&amp;post=5097&amp;subd=adisagroblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Vorgarten-Landwirtschaft(2): Hoffnung ist grün</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 18:57:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen ist in der NZZ ein hochinteressanter Artikel unter dem Titel &#8222;Die Schrebergärtner von Mexiko-Stadt&#8220; erschienen. Der Autor Alex Gertschen beschreibt zunächst die Ausmasse des Molochs: Die mexikanische Hauptstadt hat 20 Millionen Einwohner und 4,5 Millionen Autos, Tendenz steigend. Dann verlässt er die verstopfte Hauptstrasse und begibt sich in den Garten La Romita [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adisagroblog.wordpress.com&amp;blog=6418558&amp;post=5084&amp;subd=adisagroblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;"><a href="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/sembradores-urbanos.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5085" title="Sembradores urbanos" src="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/sembradores-urbanos.jpg?w=450&#038;h=598" alt="" width="450" height="598" /></a>Vor einigen Tagen ist in der NZZ ein hochinteressanter Artikel unter dem Titel<a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/die_schrebergaertner_von_mexiko-stadt_1.14325320.html" target="_blank"> &#8222;Die Schrebergärtner von Mexiko-Stadt&#8220; </a>erschienen. Der Autor Alex Gertschen beschreibt zunächst die Ausmasse des Molochs: Die mexikanische Hauptstadt hat 20 Millionen Einwohner und 4,5 Millionen Autos, Tendenz steigend. Dann verlässt er die verstopfte Hauptstrasse und begibt sich in den Garten La Romita von <a href="http://www.sembradoresurbanos.org/" target="_blank">Sembradores Urbanos</a>. Die kleine Frauengruppe betreibt hier mitten im städtischen Getümmel auf lediglich 200 Quadratmetern einen Garten. <a href="http://www.df.gob.mx/index.php/plan-verde" target="_blank">Mit Unterstützung der Stadt</a>. Diese hat dem Projekt 10000 Franken Starthilfe zugesprochen. Damit haben die Stadtgärtnerinnen einen staubige Brache in eine kleine grüne Oase verwandelt. Die Förderung der Stadt-Landwirtschaft ist Teil der Bemühungen von Stadt- und Zentralregierung, die Metropole nachhaltiger und lebenswerter zu gestalten. Carolina Lukac (oben links im Bild) und ihre Kolleginnen bewirtschaften aber nicht nur die knapp bemessene Fläche, sondern tragen ihr Wissen weiter. Sie haben seit der Gründung 2007 an 20 Schulen Kleingärten eingerichtet. Inbegriffen war die Weiterbildung für Lehrer und Schüler. Der Garten ist in den Augen der Sembradores nicht nur Produktionsstätte für frische Lebensmittel, sondern auch Erholungsort, Begegnungsstätte und Therapie. Zu den Kunden der Sembradores gehören auch Jugendgefängnisse, &#8220;wo sie minderjährigen Delinquenten übers Gärtnern einen konstruktiven Umgang mit der Umwelt aufzeigen wollen&#8220;. Lukac und ihr Team sehen grosses Potenzial für das spriessen des Grüns. Es gebe noch zahlreiche brachliegende Flächen, die man der Gemüse- und Früchteproduktion zuführen könnte. Die Illusion, dass die wachsende Stadt eines Tages autark ist, haben sie nicht. Aber einen Farbtupfer mit Multiplikationswirkung setzen sie in der Grossstadt auf jeden Fall. Derzeit ist die Begrünung von Dächern ein grosser Trend, so liest man weiter. Kürzlich hat Präsident Calderón das einst staubige und jetzt frisch begrünte 5000 Quadratmeter grosse Dach der staatlichen Wohnbauförderung der Produktion übergeben. Erneut mit positiven Nebenwirkungen. Dank der Begrünung lassen sich im heissen Mexiko-Stadt die Temperaturen und damit die Kühlungskosten für die darunter liegenden Räume deutlich reduzieren. Eine Win-win-Situation der grünen Art. (Bild Alex Gertschen/NZZ)</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/adisagroblog.wordpress.com/5084/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/adisagroblog.wordpress.com/5084/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/adisagroblog.wordpress.com/5084/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/adisagroblog.wordpress.com/5084/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/adisagroblog.wordpress.com/5084/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/adisagroblog.wordpress.com/5084/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/adisagroblog.wordpress.com/5084/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/adisagroblog.wordpress.com/5084/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/adisagroblog.wordpress.com/5084/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/adisagroblog.wordpress.com/5084/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/adisagroblog.wordpress.com/5084/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/adisagroblog.wordpress.com/5084/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/adisagroblog.wordpress.com/5084/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/adisagroblog.wordpress.com/5084/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adisagroblog.wordpress.com&amp;blog=6418558&amp;post=5084&amp;subd=adisagroblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Grüne Woche(2): Lieber spät als nie fürs Vieh</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 23:04:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am Rande der Grünen Woche haben letzten Samstag in Berlin nach Angaben der Organisatoren rund 23000 Personen unter dem Motto &#8222;Wir haben es satt!&#8220; gegen Massentierhaltung und industrielle Landwirtschaft demonstriert (Bild oben). Selbentags fand an der Messe eine hart geführte Diskussion zwischen dem Generalsekretär des Deutschen Bauerverbands (DBV), Helmut Born und dem Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adisagroblog.wordpress.com&amp;blog=6418558&amp;post=5068&amp;subd=adisagroblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;"><a href="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/schwein.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5069" title="Schwein hat es satt, Demo in Berlin" src="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/schwein.jpg?w=450&#038;h=300" alt="" width="450" height="300" /></a>Am Rande der <a href="http://www.gruenewoche.de/" target="_blank">Grünen Woche</a> haben letzten Samstag in Berlin nach Angaben der Organisatoren rund 23000 Personen unter dem Motto <a href="http://www.wir-haben-es-satt.de/" target="_blank">&#8222;Wir haben es satt!&#8220; </a>gegen Massentierhaltung und industrielle Landwirtschaft demonstriert (Bild oben). Selbentags fand an der Messe eine hart geführte Diskussion zwischen dem Generalsekretär des <a href="http://www.bauernverband.de/" target="_blank">Deutschen Bauerverbands (DBV)</a>, Helmut Born und dem Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz <a href="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/hc3bchnchen.jpg"><img class="alignleft  wp-image-5072" title="Hühnchen" src="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/hc3bchnchen.jpg?w=240&#038;h=159" alt="" width="240" height="159" /></a>des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen (NRW), Johannes Remmel statt. Er ist im Wettbewerb der Würdenträger um den längsten Titel wohl weit vorne. Der Bandwurm zeigt aber vor allem die Prioritäten seiner rot-grünen Landesregierung. Remmler, selber ein Grüner, ist vor allem Umwelt- und Konsumentenschützer und die Bauern werden primär als Immissionäre betrachtet. Das zeigte sich im harten Schlagabtausch mit Born deutlich. Der DBV-Vertreter hatte einige Mühe, dem Minister zu erklären, warum 96,4% der Nordrhein-westfälischen Hähnchen während ihrer kurzen Lebenszeit Antibiotika verabreicht werden, wie eine Studie des Ministeriums zeigt. Remmlers Haltung steht in ziemlichem Kontrast zur Position der nationalen CSU-Agrarministerin Ilse Aigner aus dem ländli<a href="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/ilse-aigner.jpg"><img class="alignright  wp-image-5071" title="Ilse Aigner" src="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/ilse-aigner.jpg?w=199&#038;h=300" alt="" width="199" height="300" /></a>chen Bayern (Bild rechts). Sie hatte den Demonstranten schon bei der IGW-Eröffnungskonferenz vorgeworfen, sie kämpften in den Schlachten von gestern. Antibiotika würden nur noch im Krankheitsfall eingesetzt, die Förderung von Grossställen sei längst gekappt, der Tierschutz mache grosse Fortschritte. Aber warum erzähle ich das alles? Mir ist in den paar Tagen in Berlin aufgefallen, dass in Deutschland derzeit mit grossem Engagement eine Diskussion geführt wird, die mir als Schweizer schon etwas antiquiert vorkommt. Die industrielle Landwirtschaft war hier in den 80-er und 90-er Jahren ein grosses Thema, die Höchsttierbestände sind streng und der Tierschutz hat grosse Fortschritte gemacht. Ich habe dem Chef des Landwirtschaftsamts NRW jedenfalls mit einer gewissen Süffisanz und nicht ganz ohne Stolz empfohlen, er möge die Schweizer Agrarpolitik verfolgen, um dann zu wissen, was 15 Jahre später in Deutschland aktuell sein wird. Allzu hoch aufs Ross sollten wir aber trotzdem nicht sitzen. Erstens ist auch die Schweiz längst noch kein Paradies für Nutztiere. Zweitens sind die Deutschen schon deutlich weiter als viele andere EU-Länder, <a href="http://www.lid.ch/index.php?id=9320&amp;tx_infoservices_pi1[showUid]=23739&amp;cHash=f47d65b908" target="_blank">zum Beispiel beim Ausstieg aus der Hühner-Käfighaltung</a>, der in der Bundesrepublik a<a href="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/igw2.jpg"><img class="alignleft  wp-image-5075" title="Resultate der NRW-Studie für Hähnchenmast" src="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/igw2.jpg?w=240&#038;h=179" alt="" width="240" height="179" /></a>bgeschlossen ist, während in der Rest-EU laut Aigner noch 100 Millionen Hennen hinter Gittern sitzen. Drittens führen die deutschen Exponenten die Auseinandersetzung mit einer Eloquenz und einer Härte, von der man sich hierzulande auch noch ein Scheibchen abschneiden könnte. Zu oft sind sich hier Landwirtschaftsfilz und Behörden zu nahe und schonen sich, weil man sich kennt und lieber nicht weh tut. Die deutschen Diskussionen sind öfter frei von derlei Sensibilitäten und dehhalb aufschlussreicher. Und um einiges unterhaltsamer. (Bilder oben Hartmut Müller-Stauffenberg/Imago, mittleres Bild Grüne Woche/pd)<br />
<a href="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/igw5.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5070" title="Born versus Remmler an der Grünen Woche" src="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/igw5.jpg?w=450&#038;h=336" alt="" width="450" height="336" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/adisagroblog.wordpress.com/5068/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/adisagroblog.wordpress.com/5068/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/adisagroblog.wordpress.com/5068/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/adisagroblog.wordpress.com/5068/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/adisagroblog.wordpress.com/5068/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/adisagroblog.wordpress.com/5068/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/adisagroblog.wordpress.com/5068/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/adisagroblog.wordpress.com/5068/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/adisagroblog.wordpress.com/5068/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/adisagroblog.wordpress.com/5068/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/adisagroblog.wordpress.com/5068/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/adisagroblog.wordpress.com/5068/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/adisagroblog.wordpress.com/5068/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/adisagroblog.wordpress.com/5068/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adisagroblog.wordpress.com&amp;blog=6418558&amp;post=5068&amp;subd=adisagroblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<media:content url="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/ilse-aigner.jpg?w=199" medium="image">
			<media:title type="html">Ilse Aigner</media:title>
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			<media:title type="html">Resultate der NRW-Studie für Hähnchenmast</media:title>
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			<media:title type="html">Born versus Remmler an der Grünen Woche</media:title>
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		<title>Grüne Woche(1): Românias schöne Visitenkarte</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 17:24:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adriankrebs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gut Essen]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon wieder ist es Zeit für das &#8222;Davos der Landwirtschaft&#8220;: An der Grünen Woche ist heuer Rumänien das Gastland. Der Auftritt ist mir als alter Freund eine Freude. Eine gute Mischung zwischen Hergebrachtem und Moderne in einer anmächelig gestalteten Halle, stimmige Folklore, nette Leute und feine Produkte. Am meisten freut mich, dass ich meinen alten [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adisagroblog.wordpress.com&amp;blog=6418558&amp;post=5053&amp;subd=adisagroblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;"><a href="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/marcel-si-familia.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5057" title="Marcel si familia" src="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/marcel-si-familia.jpg?w=450&#038;h=336" alt="" width="450" height="336" /></a>Schon wieder ist es Zeit für das &#8222;Davos der Landwirtschaft&#8220;: An der <a href="http://www.gruenewoche.de/">Grünen Woche </a>ist heuer Rumänien das Gastland. Der Auftritt ist mir als alter Freund eine Freude. Eine gute Mischung zwischen Hergebrachtem und Moderne in einer anmächelig gestalteten Halle, stimmige Folklore, nette Leute und feine Produkte. Am meisten freut mich, dass ich meinen alten Bekannten Marcel Iacob und seine Familie wiedersehe. Vor gut 20 Jahren habe ich in meinem ersten Job als Jungagronom im Auftrag der Caritas Projekte in Rumänien aufbauen helfen und betreut. Marcel war einer der ersten, der einen zinsfreien Kredit von unserer damals frisch gegründeten Stiftung beansprucht hat. Sein Projekt bestand darin, dass er mitten im postrevolutionären Chaos Anfang neunziger Jahre in einem alten Genossenschaftsstall eine bescheidene Metzgerei einrichtete. Heute ist er mit seiner Firma <a href="http://www.marcel.com.ro/" target="_blank">Marcel SRL</a> ein erfolgreicher Unternehmer mit 350 Mitarbeitern, einem breit diversifizierten Nahrungsmittelportfolio und Exporten nach ganz Europa. Eine schöne Geschichte. Dazu noch ein paar Impressionen vom Gastauftritt der Rumänen. Bine ati venit!<br />
<a href="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/rumaenien1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5058" title="Eingemachtes" src="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/rumaenien1.jpg?w=450&#038;h=336" alt="" width="450" height="336" /></a>Eingemachtes, Schafskäse und ein Spanferkel, mit Liebe zum Detail.<br />
<a href="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/rumaenien3.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5059" title="Rumaenien3" src="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/rumaenien3.jpg?w=450&#038;h=336" alt="" width="450" height="336" /></a><a href="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/rumaenien2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5061" title="Rumaenien2" src="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/rumaenien2.jpg?w=450&#038;h=336" alt="" width="450" height="336" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/adisagroblog.wordpress.com/5053/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/adisagroblog.wordpress.com/5053/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/adisagroblog.wordpress.com/5053/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/adisagroblog.wordpress.com/5053/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/adisagroblog.wordpress.com/5053/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/adisagroblog.wordpress.com/5053/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/adisagroblog.wordpress.com/5053/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/adisagroblog.wordpress.com/5053/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/adisagroblog.wordpress.com/5053/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/adisagroblog.wordpress.com/5053/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/adisagroblog.wordpress.com/5053/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/adisagroblog.wordpress.com/5053/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/adisagroblog.wordpress.com/5053/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/adisagroblog.wordpress.com/5053/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adisagroblog.wordpress.com&amp;blog=6418558&amp;post=5053&amp;subd=adisagroblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">adriankrebs</media:title>
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			<media:title type="html">Marcel si familia</media:title>
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			<media:title type="html">Eingemachtes</media:title>
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		<title>Vorgarten-Landwirtschaft(1): Kompost-Kommerz</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 15:57:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adriankrebs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadt-Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hinterhof-Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kompost]]></category>
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		<description><![CDATA[Was Sie hier sehen, liebe Leserinnen und Leser ist nicht etwa eine Waschmaschine aus den fünfziger Jahren, sondern ein Komposter. Er wird propagiert auf dem Domaphile-Blog, dessen in New York logierender Autor und Inhaber sich schwergewichtig mit Hinterhof-Landwirftschaft und der Verwertung der daraus stammenden Produkte spezialisiert hat. Das ist im Moment ein Megatrend, wie der Marketingexperte sagen würde. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adisagroblog.wordpress.com&amp;blog=6418558&amp;post=5039&amp;subd=adisagroblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;"><a href="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/komposter2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5040" title="Komposter2" src="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/komposter2.jpg?w=450&#038;h=450" alt="" width="450" height="450" /></a>Was Sie hier sehen, liebe Leserinnen und Leser ist nicht etwa eine Waschmaschine aus den fünfziger Jahren, sondern ein Komposter. Er wird propagiert auf dem <a href="http://domaphile.com/2012/01/10/urban-composting-how-to-convince-your-building-that-its-cool/" target="_blank">Domaphile-Blog</a>, dessen in New York logierender Autor und Inhaber sich schwergewichtig mit Hinterhof-Landwirftschaft und der Verwertung der daraus stammenden Produkte spezialisiert hat. Das ist im Moment ein Megatrend, wie der Marketingexperte sagen würde. Wer nur einen Balkon hat, produziert Tomaten in Kisten und sammelt die Speisereste im Tischkompost. Wer wenigstens ein Vorgärtli hat, legt dort ein Beet an und hält womöglich ein Huhn. Natürlich ruft dieser Trend nach Kommerzialisierung und natürlich haben die USA hier die Nase vorn. Mit einem einfachen Kompostgitter arbeiten heute ennet dem grossen Teich die wenigsten Kleinstgärtner, ein Hobby darf kosten und das nicht zu knapp. Der <a href="http://eartheasy.com/jora-jk270-compost-tumbler" target="_blank">Jora JK270 Composter </a>oben schlägt beim Spezialisten <a href="http://eartheasy.com/" target="_blank">&#8222;Eartheasy&#8220;</a> mit nicht weniger als  365 US-Dollar zu Buche. Die <a href="http://www.amazon.com/Worm-Factory-360-WF360G-Composter/dp/B002UO6LXE%3FSubscriptionId%3D19BAZMZQFZJ6G2QYGCG2%26tag%3Dsquid945917-20%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB002UO6LXE" target="_blank">&#8222;Wormfactor</a><a href="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/wormfactory.jpg"><img class="alignleft  wp-image-5046" title="Wormfactory" src="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/wormfactory.jpg?w=270&#038;h=270" alt="" width="270" height="270" /></a><a href="http://www.amazon.com/Worm-Factory-360-WF360G-Composter/dp/B002UO6LXE%3FSubscriptionId%3D19BAZMZQFZJ6G2QYGCG2%26tag%3Dsquid945917-20%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB002UO6LXE" target="_blank">y&#8220;</a> im Bild hier links, welche man lustigerweise bei Amazon bestellen kann, gibts schon für gut 100 Dollar. Auch in der Schweiz versuchen die Hersteller, Kapital zu schlagen aus den Kleingärtnern. Die Schnellkomposter kosten zwischen 70 und etwa 130 Franken. Ich erinnere bei dieser Gelegenheit gerne an meinen Eigenbau, hergestellt aus einem einfachen Gartenkübel mit Deckel: Umkehren, auf den Boden stellen und mit Metallhaken etwas befestigen, Loch mit rund 40 cm Durchmesser aus dem Boden (der jetzt oben liegt) schneiden und einfüllen. Nach einigen Monaten kann man unten den fertigen Kompost rausnehmen, dafür braucht es allerdings einen Deckel, für den ich ein Scharnier montieren musste. Kostenpunkt insgesamt vielleicht 30 Franken und etwa eine Stunde Arbeit. Das Kompostieren ist für mich mittlerweile zum Ritual geworden und die Ernte gehört zu den Höhepunkten im Kleinstgärtnerleben. Aber der Freude muss man viel rechnen. Nicht nur das Basteln des Komposters, auch das zerschnipseln des Grünzeugs gibt einiges zu tun.<br />
<a href="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/kompost-e1326902010551.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5045" title="Kompost, selber gebastelt" src="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/kompost-e1326902010551.jpg?w=450&#038;h=602" alt="" width="450" height="602" /></a> </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/adisagroblog.wordpress.com/5039/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/adisagroblog.wordpress.com/5039/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/adisagroblog.wordpress.com/5039/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/adisagroblog.wordpress.com/5039/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/adisagroblog.wordpress.com/5039/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/adisagroblog.wordpress.com/5039/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/adisagroblog.wordpress.com/5039/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/adisagroblog.wordpress.com/5039/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/adisagroblog.wordpress.com/5039/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/adisagroblog.wordpress.com/5039/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/adisagroblog.wordpress.com/5039/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/adisagroblog.wordpress.com/5039/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/adisagroblog.wordpress.com/5039/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/adisagroblog.wordpress.com/5039/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adisagroblog.wordpress.com&amp;blog=6418558&amp;post=5039&amp;subd=adisagroblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Kompost, selber gebastelt</media:title>
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		<title>Der Nährboden als Mantra und Cashcow</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 23:03:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adriankrebs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 11. März entscheidet das Stimmvolk über die Zweitwohnungsinitiative von Franz A. Weber und seiner Stiftung FFW. Das Begehren fordert eine Begrenzung des Zweitwohnungsanteils auf 20 Prozent. Das Bild oben stammt aus der Propaganda des Initiativkomitees und mag etwas stark verdichtet sein. Wenn man die existierende Landschaft anschaut, sieht es aber vielerorts gar nicht etwa schauderhaft viel besser aus. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adisagroblog.wordpress.com&amp;blog=6418558&amp;post=5012&amp;subd=adisagroblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;"><a href="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/zweitwohnungsinitiative-neu.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5019" title="Zweitwohnungsinitiative neu" src="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/zweitwohnungsinitiative-neu.jpg?w=450&#038;h=203" alt="" width="450" height="203" /></a><br />
Am 11. März entscheidet das Stimmvolk über die <a href="http://www.zweitwohnungsinitiative.ch/home.html" target="_blank">Zweitwohnungsinitiative</a> von Franz A. Weber und seiner Stiftung FFW. Das Begehren fordert eine Begrenzung des Zweitwohnungsanteils auf 20 Prozent. Das Bild oben stammt aus der Propaganda des Initiativkomitees und mag etwas stark verdichtet sein. Wenn man die existierende Landschaft anschaut, sieht es aber vielerorts gar nicht etwa schauderhaft viel besser aus. Das zeigen die Bilder aus der Realität weiter unten. Die Landwirtschaft, so müsste man meinen, sollte sich nach Kräften <a href="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/engelberg.jpg"><img class="alignleft  wp-image-5014" title="Engelberg" src="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/engelberg.jpg?w=270&#038;h=180" alt="" width="270" height="180" /></a>hinter das Ansinnen des rührigen und umstrittenen Umwelt- und Tierschützers stellen. Wer kann an der Scholle ein Interesse haben, dass immer mehr Land für meist hässliche, kaum benützte Ferienwohnungstürme verbraucht wird? Fehlanzeige. Keine einzige bäuerliche Organisation ist im Unterstützungskomitee. Und ich nehme auch nicht an, dass es noch dazu kommen wird. Denn zu ambivalent ist das Verhältnis des Landmanns und der Landfrau zum Nährboden. Dieser ist nicht nur eine ideologisch überhöhte Basis der Produktion, sondern auch eine Cashcow sondergleichen. Hunderte von Bauern sind dank Baulandverkäufen zu Millionären geworden. Und noch immer harren Hunderte ja Tausende von Hektaren, die heute noch bebaut werden, der Überbauung. <a href="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/verbier.jpg"><img class="alignright  wp-image-5025" title="Verbier" src="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/verbier.jpg?w=270&#038;h=180" alt="" width="270" height="180" /></a>Die Zweitwohnungsinitiative ist nur ein Beispiel. Bei der <a href="http://www.landschaftsinitiative.ch/home.html" target="_blank">Landschaftsinitiative</a> ein ähnliches Bild: Unterstützung kommt nur von Bio Suisse und VKMB, der Bauernverband (SBV) aber windet sich und kann sich nicht zur Teilnahme im Stützungskomitee entscheiden, obschon die Exponenten bei jeder Gelegenheit wortreich den Kulturlandverlust beklagen. Gleichzeitig wehren sich die Baulandbauern nach Kräften, die Öffentlichkeit an den enormen Gewinnen zu beteiligen, die sie einstreichen, wenn sie ihr Landwirtschaftsland verkaufen. Und erhalten dabei <a href="http://www.sbv-usp.ch/de/medien/standpunkte/archiv-2011/020911-raumplanung/" target="_blank">Unterstützung vom SBV</a>. Jüngstes Beispiel für die Haltung der Bauern ist die Reaktion auf den Bundesgerichtsentscheid vom Dezember 2011, der einen Bauern verpflichtet, auf Bauland dem Wert entsprechende <a href="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/bauern-zeitung-ausriss.jpg"><img class="alignleft  wp-image-5031" title="Bauern-Zeitung Ausriss" src="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/bauern-zeitung-ausriss.jpg?w=270&#038;h=202" alt="" width="270" height="202" /></a>Steuern zu bezahlen. Die &#8220;Bauernzeitung&#8220; diagnostizierte dieser Tage einen &#8222;Schock für Baulandbauern&#8220;, garniert mit dem Kommentar eines SBV-Vertreters, der fatale Folgen für das Einkommen der betroffenen Bauern inklusive Verlust der Direktzahlungen wittert. <br />
Insgesamt ergibt sich kein schönes Landschaftsbild von Bauer und Boden. Die Bewirtschafter geben zwar vor, an dessen Unüberbautheit durch alle Böden festhalten zu wollen. Sie lamentieren über den steigenden Siedlungsdruck, ohne das sie aber offen dazu stehen würden, wie lukrativ genau diese Nachfrage für sie ist. Und ohne Bereitschaft zu zeigen, bei dieser Einkommensquelle im Interesse der Erhaltung des Kulturlands gewisse Abstriche in Kauf zu nehmen.(Bilder Komitee Zweitwohnungsinitiative)    </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/adisagroblog.wordpress.com/5012/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/adisagroblog.wordpress.com/5012/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/adisagroblog.wordpress.com/5012/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/adisagroblog.wordpress.com/5012/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/adisagroblog.wordpress.com/5012/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/adisagroblog.wordpress.com/5012/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/adisagroblog.wordpress.com/5012/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/adisagroblog.wordpress.com/5012/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/adisagroblog.wordpress.com/5012/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/adisagroblog.wordpress.com/5012/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/adisagroblog.wordpress.com/5012/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/adisagroblog.wordpress.com/5012/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/adisagroblog.wordpress.com/5012/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/adisagroblog.wordpress.com/5012/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adisagroblog.wordpress.com&amp;blog=6418558&amp;post=5012&amp;subd=adisagroblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Zweitwohnungsinitiative neu</media:title>
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			<media:title type="html">Engelberg</media:title>
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			<media:title type="html">Verbier</media:title>
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			<media:title type="html">Bauern-Zeitung Ausriss</media:title>
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		<title>Kuhbild, Kuhbuch, Kuhsendung</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 14:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adriankrebs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine Kuhbild-Bekannte Monika Schlatter hat mich wieder &#8211; herzlichen Dank! &#8211; mit Stoff versorgt. Die Jungschar hat sie auf einer Winterwanderung in Braunwald abgelichtet. Dazu passt bestens eine kurze Besprechung des Buchs &#8222;Die Kuh &#8211; Leben, Werk und Wirkung&#8220; des deutschen Autors Florian Werner. Es lag lange dekorativ auf meinem Nachttisch und jetzt bin ich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adisagroblog.wordpress.com&amp;blog=6418558&amp;post=5001&amp;subd=adisagroblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;"><a href="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/kalber-in-braunwald1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5003" title="Kalber in Braunwald" src="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/kalber-in-braunwald1.jpg?w=450&#038;h=253" alt="" width="450" height="253" /></a>Meine Kuhbild-Bekannte Monika Schlatter hat mich wieder &#8211; herzlichen Dank! &#8211; mit Stoff versorgt. Die Jungschar hat sie auf einer Winterwanderung in Braunwald abgelichtet. Dazu passt bestens eine kurze Besprechung <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/31836.html" target="_blank">des Buchs &#8222;Die Kuh &#8211; Leben, Werk und Wirkung&#8220; </a>des deutschen Autors<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Florian_Werner" target="_blank"> Florian Werner</a>. Es lag lange dekorativ auf meinem Nachttisch und jetzt bin ich endlich dazu gekommen, es zu lesen. Sehr unterhaltsame Lektüre, gespickt mit interessanten Infos. So erinnert und Werner daran, dass die Kuh in der christlichen Mythologie vor dem Menschen geschaffen wurde. Und andere Völker, so die afrikanischen Fulbe, vermuten gar, die Welt sei aus einem Tropfen Milch geschaffen worden. Das ist aber nur der Anfang. Der Zähmung des Urrinds verdankt es der Mensch, dass er sesshaft werden konnte<a href="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/die-kuh-e1326452766246.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-5006" title="Die Kuh" src="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/die-kuh-e1326452766246.jpg?w=224&#038;h=300" alt="" width="224" height="300" /></a> und der Kapitalist sollte nie vergessen, dass seine Gattungsbezeichnung ursprünglich darauf verwies, dass er zahlreiche Köpfe Vieh sein eigen nennen konnte. Der Autor führt uns auch durch weniger erquickliche aber nicht minder lesenswerte Kapitel wie dasjenige, wo die lange Geschichte der Sodomie im Alpenraum ausführlich zur Sprache kommt. Eingestreut findet man zur Dokumentation immer wieder Prosa und Poesie und eine ganze Reihe von Bildern, die in der mir vorliegenden Taschenbuchausgabe von Goldmann allerdings etwas schmürzelig daher kommen. Insgesamt aber sicher eine gute Investition, nicht nur für Kuhfreunde, sondern auch für (Hobby-)Historikerinnen und Ethnologen, die den Gang der Welt einmal durch Kuhaugen betrachten möchten. Diesen Kuhaugen und dem Grund, warum sie manchmal etwas dümmlich blickend wirken, widmet Florian Werner ein separates Kapitel. So, und nun, wenn wir schon bei den Kühen sind, noch ein TV-Hinweis. Morgen Samstag läuft um 15 Uhr 15 auf Arte die offenbar sehr <a href="http://www.arte.tv/de/244,em=044159-000.html" target="_blank">sehenswerte Dokumentation &#8222;Du gehst nicht allein&#8220;</a> über die junge Autistin Temple Grandin, die das Verhalten von Rindern erforschen will. Dafür ist sie bestens geeignet, da sie sich dank ihres Autismus vollkommen hineinversetzen kann. Tönt interessant. Auf <a href="http://www.arte.tv" target="_blank">arte.tv </a>kann man den Film leider mindestens bisher nicht auf Video nachschauen. Dazu aber ein Tipp für diejenigen, welche nicht aufnehmen können. Auf dem <a href="http://www.wilmaa.ch" target="_blank">Portal Wilmaa</a> kann man sich kostenlos registrieren, alle möglichen Sender schauen und sogar aufnehmen, so habe ich mir sagen lassen. Einen Versuch ists allemal wert. (Bild oben Monika Schlatter)</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/adisagroblog.wordpress.com/5001/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/adisagroblog.wordpress.com/5001/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/adisagroblog.wordpress.com/5001/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/adisagroblog.wordpress.com/5001/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/adisagroblog.wordpress.com/5001/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/adisagroblog.wordpress.com/5001/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/adisagroblog.wordpress.com/5001/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/adisagroblog.wordpress.com/5001/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/adisagroblog.wordpress.com/5001/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/adisagroblog.wordpress.com/5001/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/adisagroblog.wordpress.com/5001/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/adisagroblog.wordpress.com/5001/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/adisagroblog.wordpress.com/5001/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/adisagroblog.wordpress.com/5001/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adisagroblog.wordpress.com&amp;blog=6418558&amp;post=5001&amp;subd=adisagroblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Die Kuh</media:title>
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		<title>Frau Weibel und die Berner Rosen</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 11:26:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dienstag- und Freitagvormittag ist immer Markt am Bürkliplatz in Zürich. Er ist zwar &#8211; nicht immer ganz zu unrecht - verschrien als tuerer Goldküsten-Foodbasar. Ich gehe trotzdem gerne hin, um im Marktgewimmel bei einem Holzofenbrötli und einer Schale die Zeitung durchzublättern. Jetzt im Winter ist allerdings nicht grad viel los. Mehr als die Hälfte der Marktfahrer bleibt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adisagroblog.wordpress.com&amp;blog=6418558&amp;post=4991&amp;subd=adisagroblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;"><a href="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/frau-weibel1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4993" title="Frau Weibel am Bürkliplatz" src="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/frau-weibel1.jpg?w=450&#038;h=602" alt="" width="450" height="602" /></a>Dienstag- und Freitagvormittag ist immer Markt am Bürkliplatz in Zürich. Er ist zwar &#8211; nicht immer ganz zu unrecht - verschrien als tuerer Goldküsten-Foodbasar. Ich gehe trotzdem gerne hin, um im Marktgewimmel bei einem Holzofenbrötli und einer Schale die Zeitung durchzublättern. Jetzt im Winter ist allerdings nicht grad viel los. Mehr als die Hälfte der Marktfahrer bleibt am Dienstag zuhause und der Kiosk ist auch zu. Interessanten Menschen kann man trotzdem begegnen. Zum Beispiel Frau Weibel, die mit ihren Äpfeln und Nüssen etwas verlassen auf dem Platz steht. Sie hat mich sofort im Sack, weil sie Berner Rosen im Angebot hat. Frisch und getrocknet. Angebaut im Heimetli hoch über Herrliberg, gelagert im Schürli. Die Preise sind sehr reell: 3.60 für das Kilo der aussterbenden Apfelsorte. 6 Franken für einen 200-Gramm-Sack getrocknete Schnitze. Wohnen tut Frau Weibel nicht mehr auf dem Hof, sie logiert jetzt im Aargauischen und hat das Land am See verpachtet. Nur die Frucht- und Nussbäume hat sie noch behalten. Das lohnt sich.<br />
<a href="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/markt.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4996" title="Berner Rosen" src="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/markt.jpg?w=450&#038;h=336" alt="" width="450" height="336" /></a> </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/adisagroblog.wordpress.com/4991/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/adisagroblog.wordpress.com/4991/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/adisagroblog.wordpress.com/4991/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/adisagroblog.wordpress.com/4991/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/adisagroblog.wordpress.com/4991/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/adisagroblog.wordpress.com/4991/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/adisagroblog.wordpress.com/4991/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/adisagroblog.wordpress.com/4991/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/adisagroblog.wordpress.com/4991/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/adisagroblog.wordpress.com/4991/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/adisagroblog.wordpress.com/4991/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/adisagroblog.wordpress.com/4991/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/adisagroblog.wordpress.com/4991/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/adisagroblog.wordpress.com/4991/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adisagroblog.wordpress.com&amp;blog=6418558&amp;post=4991&amp;subd=adisagroblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Das fahrlässige Lamentieren der Lobbyisten</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 22:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adriankrebs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agrarpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Vergangene Woche hat der Schweizerische Bauernverband (SBV) die Medien wie immer in den ersten Tagen des Januars zum Antrittsverlesen  auf einen Hof aufgeboten, im Bild Direktor Jacques Bourgeois. Es wurde - wen überrascht es? - lamentiert über den Einkommensverlust im vergangenen Jahr, den der SBV auf minus 3,7 Prozent pro Familienarbeitskraft schätzt, wobei offizielle Ergebnisse noch nicht vorliegen. Gleichzeitig beklagte man [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adisagroblog.wordpress.com&amp;blog=6418558&amp;post=4983&amp;subd=adisagroblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;"><a href="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/jacques-bourgeois2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4984" title="Jacques Bourgeois referiert" src="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/jacques-bourgeois2.jpg?w=450&#038;h=290" alt="" width="450" height="290" /></a>Vergangene Woche hat der Schweizerische Bauernverband (SBV) die Medien wie immer in den ersten Tagen des Januars zum <a href="http://www.sbv-usp.ch/de/medien/medienmitteilungen/archiv-2012/040112-jahresmedienkonferenz/" target="_blank">Antrittsverlesen </a> auf einen Hof aufgeboten, im Bild Direktor Jacques Bourgeois. Es wurde - wen überrascht es? - lamentiert über den Einkommensverlust im vergangenen Jahr, den der SBV auf minus 3,7 Prozent pro Familienarbeitskraft schätzt, wobei offizielle Ergebnisse noch nicht vorliegen. Gleichzeitig beklagte man sich über die steigenden Ansprüche der Konsumenten, die man mit einer <a href="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/studie-der-universitc3a4t-st-gallen-aus-dem-jahr-2007.pdf">Studie der Universität St. Gallen aus dem Jahr 2007</a> unterlegte. &#8220;Die Schweizer Konsumenten wünschen sich von der Schweizer Landwirtschaft hochwertige Nahrungsmittel, gleichzeitig aber auch eine gepflegte Landschaft und die Erfüllung von hohen sozialen, ökologischen und ethischen Vorgaben&#8220;, bilanzierte Francis Egger, der SBV-Politikverantwortliche <a href="http://www.sbv-usp.ch/fileadmin/user_upload/bauernverband/Medien/Medienmitteilungen/PM_2012_de/120104_SBV_Egger.pdf" target="_blank">in seinem Referat</a>. Und fragte: &#8222;Doch wie wird sichergestellt, dass diese Bedürfnisse auch erfüllt werden? Und wer bezahlt für diese multifunktionale Landwirtschaft in welcher Form?&#8220;. Die Antworten sind einfach: 1. Mit der Agrarpolitik. 2. Konsumenten und Steuerzahler. Die Erwartungen der Bevölkerung decken sich ziemlich genau mit dem <a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/101/a104.html" target="_blank">entsprechenden Verfassungsartikel</a>, es wird also keineswegs unbotmässig übermarcht bei den Ansprüchen. Gleichzeitig wird der Direktzahlungsrahmen auch die bevorstehende Agrarreform ungeschoren überstehen, diese Prognose kann man wagen. In diesem Punkt gibt es also schon mal keine Verluste zu beklagen, sei es finanziell oder bezüglich Identifikation der Financiers. Auch was die Einkommensverluste im vergangenen Jahr angeht, scheint mir das Klagen verfrüht. Für die Milch- und Schweineproduzenten war es sicher kein brillantes Jahr, die Verluste in diesem Bereich hat sich die Branche aber teilweise selber zuzuschreiben, die Überproduktion hat stark zu den sinkenden Preisen beigetragen. In den übrigen Bereichen war es kein leides Jahr, im Gegenteil. Ein Freund, Biolandwirt mit Fokus auf Kirschen, Gemüse und Schaffleisch im Baselländischen hat mir dieser Tage freudestrahlend erzählt, besser als letztes Jahr könne es nicht mehr werden. Mehr oder weniger dauerhaft ideales Wetter und trotzdem immer genug Wasser. Seine Aussagen werden bestätigt durch die Bilanzen im Bereich Getreide, <a href="http://www.schweizerbauer.ch/htmls/artikel_27155.html" target="_blank">Lagergemüse</a> und <a href="http://www.schweizerbauer.ch/htmls/artikel_27163.html" target="_blank">Wein</a>. Acker-, Gemüse und Rebbau machen gemeinsam zwar nur rund einen Viertel des Endrohertrags aus. Aber auch bei der Rind- und Kalbfleischproduktion war 2011 unter dem Strich mindestens vergleichbar mit den Vorjahren. Insgesamt ist der vergangene Jahrgang also sowohl politisch wie auch ökonomisch ein durchaus befriedigender. Das dürfte man selbst in Brugg laut sagen. Sonst hört dann niemand mehr zu, wenn es wirklich einmal dramatisch werden sollte. (Bild Peter Schneider/Keystone) </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/adisagroblog.wordpress.com/4983/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/adisagroblog.wordpress.com/4983/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/adisagroblog.wordpress.com/4983/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/adisagroblog.wordpress.com/4983/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/adisagroblog.wordpress.com/4983/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/adisagroblog.wordpress.com/4983/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/adisagroblog.wordpress.com/4983/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/adisagroblog.wordpress.com/4983/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/adisagroblog.wordpress.com/4983/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/adisagroblog.wordpress.com/4983/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/adisagroblog.wordpress.com/4983/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/adisagroblog.wordpress.com/4983/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/adisagroblog.wordpress.com/4983/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/adisagroblog.wordpress.com/4983/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adisagroblog.wordpress.com&amp;blog=6418558&amp;post=4983&amp;subd=adisagroblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Wem gehört eigentlich das gesäte Eigentum?</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 23:38:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adriankrebs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gentechnologie]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Artikel, der dieser Tage online im &#8222;Guardian&#8220; erschienen ist, berichtet über die Ausweitung der sogenannten Contribution volontaire obligatoire (abgekürzt CVO, Freiwillige obligatorische Abgabe, ein schöner Widerspruch in sich) auf sämtliches französisches Getreide-Saatgut. Bisher war diese Abgabe auf Weichweizen beschränkt. Durch den Beschluss der Nationalversammlung von Ende November 2011 gilt sie nun umfassend. Die Abgabe beläuft sich auf [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=adisagroblog.wordpress.com&amp;blog=6418558&amp;post=4976&amp;subd=adisagroblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;"><a href="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/semis-en-france2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4977" title="Semis en France2" src="http://adisagroblog.files.wordpress.com/2012/01/semis-en-france2-e1325802546290.jpg?w=450&#038;h=285" alt="" width="450" height="285" /></a>Ein <a href="http://www.guardian.co.uk/environment/2012/jan/03/france-farming-seeds" target="_blank">Artikel, der dieser Tage online im &#8222;Guardian&#8220; erschienen ist</a>, berichtet über die Ausweitung der sogenannten Contribution volontaire obligatoire (abgekürzt CVO, Freiwillige obligatorische Abgabe, ein schöner Widerspruch in sich) auf sämtliches französisches Getreide-Saatgut. Bisher war diese Abgabe auf Weichweizen beschränkt. Durch den Beschluss der Nationalversammlung von Ende November 2011 gilt sie nun umfassend. Die Abgabe beläuft sich auf 50 Euro-Cent pro Tonne abgeliefertem Getreide und muss von denjenigen Bauern bezahlt werden, die einen Teil der eigenen Ernte als Saatgut wiederverwenden wollen. Dieser Entscheid hat zu einigem Unmut geführt, namentlich bei der <a href="http://www.semences-fermieres.org/communique_de_presse_22.php" target="_blank">Coordination nationale pour la défense des semences de fermes (CNDSF)</a>. Ich kann die Empörung gut nachvollziehen. Nicht dass ich den Saatgut-Unternehmen - dazu gehören auch viele KMU - eine anständige Abgeltung ihrer Arbeit missgönnen würden. Sie sind im <a href="http://www.gnis.fr/index/action/page/id/67/cat/2/ref/979" target="_blank">Groupement national interprofessionel des semences et plante (GNIS)</a> organisiert und haben die neue Regelung selbstverständlich begrüsst. Mich dünkt aber, dass die Aufwendungen der Saatgutproduzenten mit dem Kauf genügend abgegolten sein sollten. Sämtliche weitergehenden Ansprüche sind verfehlt. Wenn man wirklich eine Gesamtrechnung machen möchte, dann müsste man auch die Saatgutproduzenten an die Kasse nehmen, und nicht nur die Bauern. Denn das Saatgut, das die Unternehmen perfektioniert und weitergezüchtet in den Verkauf bringen, wurde in jahrhundertelanger Züchterarbeit von Generationen von Landwirten weiterentwickelt, gehegt und gepflegt. Die Kommerzialisierung dieses Business &#8211; der Exzess sind die Monokulturen mit Gentech-Saatgut mit <a href="http://www.umweltinstitut.org/download/terminator_screen_monitor.pdf" target="_blank">Terminator-Technologie </a>- war nur möglich, dank dieser soliden Basis. Angeeignet hat sich die Branche diesen Fundus von angepassten Sorten ohne, dass sie ihrerseits die Landwirtschaft kontinuierlich für diese Vorarbeit weiterentschädigen würde. Cie CVO müsste also, wenn schon, mindestens zur Hälfte in Projekte zur Erhaltung alter Landsorten und dieses wertvollen Genpools fliessen und nicht ausschliesslich in die Kassen derjenigen, die davon seit Jahrzehnten profitieren. (Bild J. Gutner/<a href="http://www.agriculteur-normand.com" target="_blank">Agriculteur Normand</a>)</p>
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