Bad News aus dem St. Galler Thinktank

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In der NZZ ist am vergangenen Samstag ein interessantes Interview erschienen (siehe nebenstehender Ausrisse). Der HSG-Professor und Detailhandelsspezialist Thomas Rudolph befasst sich darin mit dem Markteintritt von Lidl sowie allfälligen Auswirkungen auf die Konkurrenz und die Bauern. Kurz zusammengefasst kommt Rudolph zu folgenden Schlüssen: 1. Die Konsumenten werden weiterhin beim Essen sparen. 2. Eine Trendwende ist quasi unmöglich, ändern wird sich das nämlich nur, wenn Nahrungsmittel produziert werden, die nachgewiesenermassen gesünder und glücklicher machen. Ein Ding der Unmöglichkeit, zumindest auf absehbare Zeit. 3. Die Nahrungsmittel müssen also weiterhin billiger werden um konkurrenzfähig zu bleiben, aber anprofessor-3 den Margen der Grossverteiler lässt sich nicht mehr schrauben. Denn sie sind – im Gegensatz zu den Harddiscountern – komplex strukturiert und haben deshalb höhere Kosten. Somit kann man davon ausgehen, dass die Produktepreise und die Verarbeitermargen bei steigenden Detailhandelsumsätzen und sinkenden Lebensmittelbudgets weiter unter Druck bleiben.

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