Kuhbild der Woche – oder ist es ein Muni?

kafirahmkuha1Mäppli-Bauern, die mehrheitlich den Bürostuhl wärmen, statt in Gummistiefeln über Land zu marschieren, kurz: solche wie der Schreibende, haben nicht täglich Gelegenheit, dem Hornvieh in Natura zu begegnen, deshalb muss man sich für diese beliebte Rubrik halt Ersatz suchen, zum Beispiel auf dem Kafirahm-Deckeli in der Kantine. Hier entbrannte – nachdem ich mir das Stücklein Alu gesichert hatte eine kleine Diskussion mit einigen Kollegen: Woher ich wissen wolle, dass es sich hier um eine Kuh handelt, fragte man mich, und nicht um einen Muni. Es sei eine Kombination aus Instinkt und geschultem Auge, habe ich geantwortet, ein Muni habe einfach ein anderes Profil und natürlich einen Nasenring. Das animalische Piercing diene im Übrigen nicht dem Schmuck sondern der besseren Disziplinierung des Tiers, konnte ich die staunenden Städter weiter aufklären. Und wurde plötzlich unsicher. Soll man dies alles überhaupt erzählen, oder am Ende doch besser am idyllischen Bild der Landwirtschaft weiterflechten, das sich in den Köpfen vieler urbaner Konsumenten festgesetzt hat?    

Eine Antwort to “Kuhbild der Woche – oder ist es ein Muni?”

  1. Martin Moser Says:

    Ein Muni hat doch ganz einfach kürzere Hörner – oft eher Stummeln als Hörner, sozusagen.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: