Florierende Stadt-Landwirtschaft in „Farm City“

Novella Carpenter

Heute mache ich einmal ein bisschen Reklame für die Stadt-Landwirtschaft. Das ist ja ziemlich naheliegend für einen urban logierenden Agroblogger. In Amerika hat die Stadt-Landwirtin Novella Carpenter (im Bild) vor kurzem ein Buch herausgegeben. FarmcityEs heisst „Farm City“ und befasst sich mit den Alltagsfreuden und -problemen des städtischen Bewirtschafters. Ich habe das Buch zwar noch nicht gelesen, aber ein Müsterli kann ich trotzdem schildern: Ein verstörter Beamter hat ihr aus dem Postbüro in Oakland, wo Carpenter in einer Sackgasse nahe der Autobahn in einem Hinterhof bauert, angerufen. Sie möge sofort ihr Paket mit den bestellten Bienen abholen. Diese zögen andere Bienen an und „are freakin‘ everyone out“. Stadt-Landwirtschaft oder Urban Farming, wie man es dort nennt, ist vor allem in den USA ein grosses Thema, es gibt mehrere Blogs, zum Beispiel „City Farmer News“ und eben Bücher. Praktiziert wird sie aber vor allem in der zweiten und dritten Welt, einige Beispiele gibt es in einem interessanten Wikipedia-Beitrag. Die Vorteile liegen auf der Hand: Schliessung von ökologischen Kreisläufen innerhalb der Stadt, kurze Transportwege, weniger landwirtschaftlicher Druck auf ökologisch wertvolle Flächen wie zum Beispiel Regenwälder oder andere Biotope. Es gibt aber auch gewichtige Probleme: Oft sind die Böden Altlasten-verseucht und das Land zu teuer für landwirtschaftliche Produktion. Aber man kann ja klein anfangen, zum Beispiel mit einem Kompost im Vorgärtli. Hier gehts zur Anleitung.

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