Cool Farming am heissen Tag der offenen Stalltür

Cool FarmingDas Forschungsinstitut für biologischen Landbau in Frick feiert heuer sein 35-jähriges Bestehen. Herzliche Gratulation. Am Tag der offenen Tür informierten die Öko-Forscher unter anderem – sehr passend zum heutigen Hitzetag – über ihre Bemühungen für sogenanntes Cool Farming. Damit umschreibt man alle Massnahmen zugunsten einer klimafreundlichen Landwirtschaft. Diese trägt ja massgeblich zum Klimawandel bei. Laut einer Studie von Greenpeace vom letzten Jahr stösst der Primärsektor bis zu einem Drittel aller Treibhausgase aus. Problematisch sind namentlich das CO2 (aus der Düngerproduktion), das Methan (aus der Verdauung der Wiederkäuer) und das Lachgas (aus der Stickstoff-Düngung). Mit schonender Bodenbearbeitung, alternativen Düngungsmethoden sowie optimierten Acker- und Gemüsebauverfahren wollen die Forscher dem Wurzel an die Übel. Ein konkretes Beispiel für Cool Farming gibts gleich nebenan: Die selbstregulierende, nachhaltige Apfelanlage. Mit Hecken zum Anziehen von Nützlingen, resistenten Sorten, weiten Pflanzabständen, Gründüngung, Abdeckung der Anlagen mit Netzen und anderen Massnahmen versucht man möglichst schöne Äpfel mit möglichst wenig Input zu produzieren. Dabei wird entgegen den landläufigen Biolandbau-Klischees auch das Lustprinzip nicht vernachlässigt. Mitten in der Anlage steht eine sogenannte essbare Hecke mit Beeren, Früchten und Nüssen.

Nachhaltige Äpfel

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