Brachiale Sesselbahnen und neue Perspektiven

Sesselbahnrind4Ich verbringe den – so wird allgemein vermutet – letzten heissen Sommertag auf dem Pizol im „Heidi-Land“. Die Sesselbahn ist zwar praktisch. In einer guten halben Stunde gelangt man vom Flachland auf über 2000 Meter und kann dort in Begleitung vieler anderer Wanderfreunde eine alpine und prächtige 5-Seen-Wanderung absolvieren. Aber die brachialen Eingriffe in die Berglandschaft in Form von Masten und hässlichen Stationen sind optisch, vor allem im Sommer, einfach beklemmend. Immerhin hat es auf dem Pizol noch fast ausschliesslich grüne Alpweiden und nicht eine Ansammlung von Geröllhalden wie etwa am Davoser Jakobshorn. Mit Bulldozern werden Pisten planiert und was übrig bleibt ist Gestein, weil steile Hänge auf über 2000 Metern in der sehr kurzen Vegetationsperiode kaum mehr rekultiviert werden können. Immerhin erlauben die Sesselbahnen neue Perspektiven auf die weidenden Rinder.

Sesselbahnrind  

Eine Antwort to “Brachiale Sesselbahnen und neue Perspektiven”

  1. Emmanuel Thangiah Says:

    keine Masten, das sind Stützen!

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