Kuhgeschichten(1): Schlecht korrigierter Bock

McDo vorherRegelmässige Besucher beim Agroblog und viele andere werden sich noch an die peinliche Kuh-Panne bei Mc Donald’s erinnern. Die Fast-Food-Firma hat mit einer österreOhrmarke altichischen Kuh für 100 Prozent Rindfleisch aus der Schweiz geworben. Dummerweise hat die Ohrmarke den Migrationshintergrund der Kuh einwandfrei enthüllt. Diese Geschichte hat einigen Staub aufgewirbelt, sie schaffte es unter anderem bis auf die Titelseite der deutschen Financial Times. Nun, von den Zürcher Strassen ist die Kuh unterdessen längst verschwunden. Nicht so in St. Gallen, wo es mich vor Wochenfrist zufälligerweise hinverschlagen hat.

McDo nachherVon einer schäbigen Bretterwand glotzte mich plötzlich das missglückte Werbesujet an. Auf den ersten Blick sieht das Plakat genau gleich aus. Aber siehe da, bei genauerem Ohrmarke neuHinsehen ist da etwas passiert. Die Ohrmarke ist – oh wunder – eine Schweizerische geworden. Die Kuh aber ist bis aufs letzte Detail exakt die gleiche. Das ist noch fast peinlicher als die erste Panne. Nun wird dem Konsumenten, zumindest in der Ostschweiz, eine österreichische Kuh mit Hilfe einer im Photoshop manipulierten Ohrmarke als Schweizer Tier verkauft. Hoffentlich sind die Herkunfts-Deklarationen in der Fritten-Bude glaubwürdiger als dieser Etikettenschwindel. 

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