Zum heutigen Tag: Eine Ode an den Apfel

ApfelHeute ist Tag des Apfels. Das wäre eigentlich nicht der Rede wert. Solche Tage des was auch immer, von der Milch bis zu den Kranken, finde ich fast noch unnötiger als die Wahl von Prinzessinnen und Königinnen für allerhand Landwirtschaftsprodukte. Sie erinnern sich möglicherweise an die zuletzt hier kommentierte bevorstehende Wahl zur Kartoffelkönigin. Sie ist, falls jemand dies noch nicht wissen sollte, anlässlich der Schweizer Meisterschaft im Kartoffelhandgraben gekürt worden und heisst Marie-Theres Reichmuth. Herzliche Gratulation! Nun aber zurück zum Wesentlichen. Beim Tag des Apfels machen wir für einmal eine Ausnahme. Diese Frucht hat eine Ode verdient. Holz anrühren, aber bisher hats fast lückenlos gewirkt: „An apple a day keeps the doctor away“. Bei mir kommt wenn möglich jeden Tag zum Zmorge einer auf den Tisch, bis so Ende Juni, Lagertechnik sei dank. Erst dann werden sie langsam zu schrumpelig. Wenn aber gegen Ende Sommer wieder die ersten neuen auf den Markt kommen, ist das mehr als ein Trost für die kürzer werdenden Tage. Neben seinen mindestens legendären gesundheitsspezifischen Auswirkungen genügt der Apfel mehrheitlich auch strengeren ökologischen Anforderungen. Er kommt fast das ganze Jahr aus dem Inland, es gibt meist auch Bioware und wenn im Laden fast nur noch Granny Smith aus Südafrika oder Gala aus Neuseeland im Gestell liegen, kann man immer noch auf Most zurückgreifen, auch sauren. (Bild www.schaffnerhof.ch)

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