Agritalianità(2): Trotz leeren Ställen tiefe Preise

Stalle vuoteWährend die Milchbranche hierzulande weiterhin an einem neuen Modell für die Mengensteuerung bastelt, ist auf den Milchmärkten im europäischen Umfeld weiterhin ebenso wenig Freude auszumachen. Dies gilt auch für Italien, wo die Preise – ausser vielleicht im exklusiven Kreis der Parmiggiano-Reggiano-Milchlieferanten, ebenfalls stark unter Druck sind. Interessant ist, dass hier die Kuhzahlen in den letzten Jahren bereits massiv abgenommen haben. Dies hat aber keine erholsame Wirkung auf den Preis, weil die Grenzen offen und deshalb Milch aus den Nachbarländern unbeschränkt verfügbar ist. Namentlich die deutsche Industrie ist stark vertreten. In jedem zweiten Lokal besteht der Milchschaum aus Bayernmilch. Hier noch ein paar Zahlen dazu: In den letzten zehn Jahren hat die Zahl der Milchbetriebe von 181 771 auf 43 861 abgenommen. Die Zahl der Milchkühe nahm im gleichen Zeitraum zwar deutlich weniger stark, aber immerhin von 2,116 auf 1,830 Millionen ab.

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