Bauern & Klima: Wenig Konkretes in der Pipeline

Zum Abschluss von „Kopenhagen“ noch einmal ein Schlaglicht auf die Rolle der Landwirtschaft beim Klimawandel. Der Dachverband der europäische Bauern und Landwirtschaftsgenossenschaften Copa-Cogeca (sorry für diesen Bandwurm, aber so heissen die nun mal) hat am Klimagipfel eine Veranstaltung durchgeführt. In der Pressemitteilung dazu heisst es, dass die Bauern weltweit als erste betroffen sind vom Klimawandel. Sicher wahr, vor allem diejenigen in der dritten Welt. Und was schlägt die Vereinigung vor? Generalsekretär Pekka Pesonen: „Wenn wir zum Beispiel neue Kulturpflanzen einführen können, die der Wasserknappheit oder feuchten Witterungsbedingungen besser standhalten, werden wir dazu beitragen, die Treibhausgasemissionen über einen wirksameren Einsatz energieintensiver Betriebsmittel wie Düngemittel zu reduzieren. Des Weiteren sollten auch Abmilderungsoptionen, die vielfältige Umweltvorteile bringen, begünstigt werden. Zum Beispiel können weidebasierte Systeme der Tierhaltung gleichzeitig zur Stickstoffbindung, zum Schutz der Artenvielfalt, zur Wasserlagerung und zur Vermeidung von Bränden, Überflutungen und Erosion beitragen.” Tönt ja nicht schlecht, aber ist alles furchtbar unkonkret. Können tönt hier eher nach könnten. Lesen Sie selbst den ganzen Text, ich habe nach der Lektüre den Eindruck, dass man sich in der Branche noch nicht wirklich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Immerhin, als kleines Trösterchen, noch so etwas wie eine Entwarnung punkto Methan-Belastung durch furzende Kühe. Dies soll alles halb so wild sein, lernt uns der Climateblog in einem interessanten Beitrag. Das tat er übrigens schon vor zwei Jahren, lange vor Kopenhagen. (Bild: Climateblog)

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