Kein gutes Jahr für die Bauern, und 2010?

Das Bauernjahr 2009 war wirtschaftlich etwa gleich trüb wie das Wetter aus diesem Bild aus dem Baselländischen. Die EU-Agrareinkommen sind im Schnitt um 12,2 Prozent eingebrochen, in den USA sank das Nettoeinkommen von 87 auf 57 Milliarden Dollar, wobei 2008 ein Rekordjahr war. Aber auch über die letzten 5 Jahre gemittelt liegt der Rückgang bei rund 15 Prozent. Da kamen die Schweizer Landwirte mit knapp 7 Prozent Rückgang glatt noch gut weg. Nun kommt ja nach jedem Regen – bzw. saisongerecht Schnee – wieder die Sonne, und in der Tat scheinen sich die Anzeichen zu verdichten, dass sich die Preise im nächsten Jahr etwas erholen könnten, namentlich bei der Milch. Euphorie wäre aber wohl fehl am Platz. Die neue Harmonie am Schweizer Milchmarkt ist wohl prekärer als man auf den ersten Blick hätte meinen können. Die Branchenorganisation Milch hat sich noch nicht auf einen Preis für das neue Jahr einigen können. Hoffnung aber ist durchaus erlaubt, vor allem in den Festtagen. Man betrachte – als Symbol – das karge Bäumlein im Vordergrund. Es wird schon in wenigen Monaten wieder kräftig spriessen und später Früchte tragen, Schneee und Regen zum Trotz. Ich wünsche ihnen eine gemütliche optimistische Weihnachtszeit!

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