Auch in der Altjahrswoche zu tun – z.B. Pedicure

Kurzes Ausflügli nach Braunwald. Während sich die Unterländer im Schnee tummeln ist der Bauer auf dem Hof wenige Meter neben der Talstation am Arbeiten. Klauenschneiden ist angesagt. Das Tier im Klauenschneidstand scheint nicht eben erbaut über die Pedicure:
Nach dem Klauenschnitt wird es der lustig gemusterten Kuh aber sicher besser gehen, es gibt fast nichts schlechteres für Vierbeiner, als auf zu langen Zehen durch die Welt zu gehen. Interessant ist, wie sich über die Jahre die Technik des Klauenschnitts verändert hat. Als ich als Schulbub dem Spektakel beiwohnte, befestigte man die Kuh an einem gebremsten Brückenwagen, legte den Fuss auf einen Holzklotz, wo er vom Bauer gehalten und vom Klauner mit allerhand Handwerkzeug bearbeitet wurde. Heute stehen die Kühe in einem Stand wie oben und die elektrisch angetriebene Schleifscheibe gehört offenbar zum Standardequipment. Das Klauenschneiden ist nur eine von diesen Arbeiten, die dem Bauern auch die Altjahrswoche bestens füllen; Holzspalten, Spinnhupelen runterholen, kaputtgegangene Treppen, Stallwände und Böden reparieren, Motoren de- und remontieren, es hört nie auf. Ich gehöre eher der anderen Gruppe an, derjenigen, die an der Talstation ansteht und übers Neujahr ein paar Tage abwandert. Deshalb ist das wohl der letzte Blogeintrag heuer. Ich danke allen Leserinnen und Lesern für das Interesse und wünsche Ihnen einen guten Rutsch in ein fröhliches und glückliches neues Jahr! 

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