Ein Heimatbild für Wintermüde und Alpfans

Kaum zurück aus dem Norden habe ich mir eine NZZ genommen und das obenstehende Bild von Stephan Bösch gefunden. Es illustriert einen Artikel über die Ausstellung Photo 09 in Zürich, die leider heute schon wieder schliesst. Prächtig, nicht? Ideal für die Bekämpfung von Winterkoller und bei denjenigen, die auf die Alp wollen, dürfte dieser Helgen die Vorfreude steigern. Bösch ist in St. Gallen beheimatet und macht oft schwarz-weiss-Bilder. „Die Fotografie ist für mich ein Mittel um Geschehnisse, Dinge und Menschen genauer zu betrachten und verstehen zu lernen. Oberflächliche Schönheit interessiert mich nicht“, schreibt er auf seiner Homepage. Dort gibt es noch mehr schöne Bilder von der Alp Loch im Toggenburg, Impressionen aus dem Leben der Älplerin im Stall, in der Käserei, auf der Weide und beim Ausruhen. Bösch nimmt sich Zeit für seine Aufnahmen: „Für mich braucht eine gute Fotografie Langsamkeit und Bedachtheit“. Das sieht man den Alpbildern an. Irgendwie hat man beim Anscheuen der Bilder das Gefühl, Bösch habe das Tempo dort oben angenommen und auch beim Fotografieren angewandt. Was jetzt nicht heissen soll, dass es auf der Alp nicht auch manchmal schnell gehen muss. Das ist ja beim Fotografieren übrigens auch so. Schnappschüsse sind häufig nicht ohne. Bösch nennt sie Momentaufnahmen.

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