„Organic“ – affektierter Jungbaum im Labelwald

Nun hat also auch Globus ein Bio-Label. „Organic“ heissen die Produkte. Klar, „Bio“ wäre für einen derart weltgewandte Kundschaft natürlich zu provinziell. Dazu kommen naive Malereien im Oregami-Stil, die je nach Produkt variieren. Eigentlich freue ich mich ja immer, wenn ein weiterer Detailhändler auf ökologische Lebensmittel setzt. In diesem Fall kommt das ganze aber derart affektiert und verspätet daher, dass es schon fast peinlich wirkt. Ein weiterer Stamm im Labeldschungel ist zudem vollkommen unnötig. Obwohl mit der Knospe ein bestens eingeführtes Bio-Label besteht, musste Globus ein weiteres neues Label entwickeln, was die verbreitete Verwirrung des Konsumenten fördern wird. Auch die Migros brauchte hier eine Extrawurst. Diese hat sich nicht bewährt und musste kürzlich ersetzt werden (siehe Bild links), mit einer weiteren Extrawurst. Letztes Ärgernis, und auch das ist typisch für Globus, die Produkte sind natürlich teurer, als in allen anderen Läden. So kosten sechs „Organic“-Eier Fr. 5.40, satte 90 Rappen pro Stück. Der Orangensaft (serviert im 0,75l-Fläschen) kostet umgerechnet Fr. 8.80 pro Liter, das Extra-Vergine -Olivenöl (im 250ml-Fläschen) zu Fr. 59.20 der Liter. En tüüre Guete!  

2 Antworten to “„Organic“ – affektierter Jungbaum im Labelwald”

  1. Martin Says:

    Sind die Globus-Preise allenfalls zu hoch für die «Knospe», quasi das Gegenteil zur «Knospen»-Problematik bei Aldi und Lidl?😉

  2. Jason Says:

    was gäht???

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