Züri à la roumaine: Kirschen aus dem Kofferraum

In Rumänien stehen sie am Schnellstrassenrand, auf Parkplätzen und an normalen Märkten, die Marktfahrer mit fast Null-Infrastruktur. Sie verkaufen Melonen, Fische, getrocknetes Fleisch, Früchte, Gemüse, Kleider oder was auch immer direkt aus dem Kofferraum. Meistens hängt oder steht irgendwo eine Waage und wenns ganz hoch kommt ein Schild auf dem das Angebot angepriesen wird. In Zürich habe ich das bisher noch nie gesehen. Gestern war es soweit. Unweit vom Einkaufszentrum im Kreis 5 hat sich ein Fricktaler Kirschenproduzent am Strassenrand eingerichtet. Der Anhaltereflex war unmittelbar, die Kirschen exzellent (am Morgen gepflückt) und der Preis im Rahmen (zwischen 6.50 und 8.50 pro Kilo, je nach Grösse). Zwischen den Kirschenkistchen steht eine billige Küchenwaage und am Kofferraumdeckel hängt ein Schild, alles wie in Rumänien, sehr anheimelnd. Frage mich jetzt nur noch, wie lange es geht, bis die Zürcher Gewerbepolizei eine umsatzabhängige Standgebühr verlangt.   

Eine Antwort to “Züri à la roumaine: Kirschen aus dem Kofferraum”

  1. Barbara Says:

    Endlich! Hoffe, der rumänisch-fricktalerischen Kirschenhändler schafft es weiterhin nach Zürich – mein Anhaltereflex ist ihm sicher.

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