Provence (1): C’est des super marchés

Ein paar Tage in der Haute-Provence. Eine windgepeitschte, trockene und landschaftlich spektakuläre Gegend im hügeligen Voralpengebiet, gespickt mit geologisch interessanten Gesteinsformationen. Wir logieren nahe von Forcalquier, dem Hauptort der gleichnamigen Sous-Préfecture. Das 5000-Seelen-Städtchen schmiegt sich eleganten an einen Hügel mit einer impressionanten Citadelle als Krönung. Wir konzentrieren uns bei unseren Besuchen auf das Kulinarische: Les marchés, meist kombiniert mit dem Besuch in einem der Bistrots am Hauptplatz. Am Montag ist der Markt schier unüberblickbar und überlaufen, am Donnerstag nachmittag beschränkt er sich auf einige kleinere Lebensmittel-Produzenten. Am Montag stopften wir den Kühlschrank mit allem was wir brauchen, zum Beispiel Saisongemüse für Preise wie anno dazumal und Salami pur porc en manteau de  foin. Mein Lieblingshändler war derjenige, der ganz klischeehaft mit Dauer-Gauloise und relativ uncharmant Knoblauch
und Grünzeug absetzte (mitte rechts). Am Donnerstag gabs als Zugabe Fromage de fète (eine Entdeckung für Freunde des Nicht-Mainstream-Fleisches, links), escaloppes de porc plein air aus dem nächsten Weiler, einen exzellenten Schafkäse (siehe Bild ganz oben) und grüne aber reife Tomaten. Sie schmecken etwas säuerlich. Wir haben sie sowohl in einer Spaghettisauce wie auch roh genossen.

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