Ein fabelhafter Drink mit unbekannter Herkunft

Pro-Specie-Rara-Markt in Zürich. Im Innenhof des Restaurants Reithalle an der Gessnerallee stehen ein paar Stände und mittendrin ein Gehege mit ein paar Schafen als zugkräftiger Jö-Faktor. Als alter Freund von frischem Süssmost bin ich natürlich besonders angezogen von der Do-it-yourself-Presse. Dort kann man dank zwei kräftigen Burschen an der Kurbel das Glas drunter halten und sofort probieren. Einfach etwas vom Besten und meilenweit entfernt von all dem, was einem unter aufwändig beworbenen Marken als Süssmost oder Mischgetränk angeboten wird. Daneben steht ein Stand mit raren Apfelsorten, die unter anderem auch zum Mosten verwendet werden. „Unbekannt“ steht auf mehreren Kistchen. Das ist bemerkenswert in einer Gesellschaft, die die Natur, insbesondere die agronomisch domestizierte, derart im Griff zu haben scheint, wie die unsere. Und noch eindrücklicher wird es, dass es immer noch unbekannte Sorten gibt, wenn man herausfindet, dass Fructus in ihrer Kartei nicht weniger als 300 Apfelsorten beschrieben  hat.

Eine Antwort to “Ein fabelhafter Drink mit unbekannter Herkunft”

  1. ueli ineichen Says:

    nach dem freitagsgebet à la NZZ in deinem blog vom 17.9. müssten (nicht sollten…) wir bauern uns überlegen, wieviel wir übers bauernjahr gesehen für die diversen jöö-effekte unserer (ballenberg-) wirtschaftsweise berechnen wollen.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: