Stille Nacht: Eine neue Kuhzeichner-Generation

Eigentlich wäre es wieder einmal höchste Zeit für einen Besuch auf dem Schweizer Milchmarkt. Dort verhält man sich aber derzeit so un-vorweihnächtlich, dass ich das auf den Januar verschieben muss (ganz im Gegensatz zur EU übrigens, wo man begriffen hat, dass man den Markt angesichts der ungleichen Machtverhältnisse nicht einfach sich selbst überlassen kann). Aber eben, wir wollen ja etwas Vorweihnachtsstimmung verbreiten und dafür eignete sich der Besuch im Züri Oberland ideal. Der Sohn unserer Gastgeber hat Tischkärtchen gezeichnet. Was böte sich dafür dieser Tage besser an, als die Krippenszenerie. Die herzige Kleinkunst hat mir beim näheren hinsehen etwas drastisch vor Augen geführt: Die Kinder von heute malen Kühe hornlos. Und der Bub muss es wissen, im Sommer weiden sie vor seinem Fenster auf einem der letzten grünen Flecken im Dorf. Seine Generation wird die behornte Kuh nur noch vom Hörensagen oder aus dem Büechli kennen (wie das wohl bei den meisten Kindern mit dem Pferdewägeli unten schon der Fall ist) und die letzten Exemplare im Zoo bestaunen. Schade eigentlich.
 

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