Ferien(stoff) adieu: Pferde, Kälber & die Biomilch

Das wars dann schon. Die Zürcher Gräue hat uns wieder. Die bauernnahen Ferien mit viel Neuschnee sowie Milch, Alpkäse, Romys perfektem Joghurt, Salsiz und Gonfi vom Hof sind vorbei. Zum Abschied noch einmal zwei mal zwei Vierbeiner, ganz ohne Styling. Die zwei Bergüner Bio-Kälber passen zum LID-Artikel, der mir beim Abtragen der Zeitungsbeige als erstes auffiel: Die Biomilch ist in der Schweiz vor allem im Sommer zeitweise knapp, so knapp dass offenbar zuweilen importiert werden muss – im sogenannten Veredelungsverkehr. (Sie wissen nicht was das ist? Hier die paar Dutzend Paragraphen dazu. Einfach gesagt: Unternehmen, die verarbeitete Nahrungsmittel exportieren, dürfen die dazu nötige Rohstoffe zollreduziert importieren, Frischmilchimport ist für den Direktkonsum im Inland – Irrtum vorbehalten – nach wie vor verboten). Bref, in der gleichen Zeitung las ich dann die x-te Folge aus der beliebten Serie „Wie tilgen wir den Butterberg“, starring: Markus „overall“ Zemp, BMO, SMP and WAK. Mir wirds in dieser Soap langsam langweilig. Ist da nicht jeder ein Kalb, der den Umstieg auf Biomilch nicht mindestens noch einmal durchrechnet?  

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