140-Zeichen-Schlaglicht auf somalisches Schicksal

In den letzten Tagen las man viel von der Dürre am Horn von Afrika. Das ganze bleibt einem aber doch nur abstrakt als Schlagzeile im Kopf hängen. Um das zu verändern genügen manchmal 140 Zeichen. Auf Twitter schrieb heute Rose Ogola, Informationsbeauftragte des World Food Programme für Kenya folgendes: „Adan lost his livestock 2 drought. He trekked with family for 22 days to Dadaab from Somalia 2 escape same fate.“ Dazu hat sie das obenstehende Bild gestellt. Und plötzlich hat die Geschichte ein Gesicht, oder gleich sieben Gesichter. Man kann sich vorstellen, wie mühselig und gefährlich dieser 22-Tage-Trip aus dem bürgerkriegsgeplagten Somalia nach Kenya war, bei Temperaturen von wahrscheinlich um die 40 Grad. Und das mit der Belastung im Hinterkopf, die gesamte Lebware verloren zu haben. Diese Kraft kann man nur bewundern. Weitere eindrückliche Twitter-Bilder von Rose Ogola finden sich hier.

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