Neue Spannweite für den Schutz rarer Spezies

Die Schweiz hat zusammen mit Norwegen und Deutschland eine Million Dollar für den Schutz alter Nutztierrassen weltweit bereitgestellt. Dieser Schritt über die Landesgrenzen hinaus ist begrüssenswert, denn was nützt das heimatlich bestallte Gärtchen mit einer Arche Noah von Schwarznasenschafen und Appenzellergeissen, wenn derweil weltweit bewährte Tiergenetik wegen fehlender Mittel verlorengeht? Mit der Million werden Projekte im Rahmen des FAO-Aktionsplans für tiergenetische Ressourcen unterstützt. Eines davon ist die Intensivierung der Zucht von Ankole-Rindern in Ruanda (siehe das eindrückliche Bild). Der Plan wurde zwar schon 2007 in Interlaken verabschiedet, aber manchmal braucht es halt seine Zeit, bis die Mühlen der internationalen Zusammenarbeit auf Touren kommen. Gegen die Förderung der Appenzellerziege durch Bund und Pro Specie Rara sei übrigens hiermit nicht etwa das Kleinste eingewendet. Im Gegenteil. Zum Beweis hier ein schönes Bild von der sehr sehenswerten Website von offensichtlich guten Freunden der Rasse. (Bild oben Blog von Shivaun Caffrey)
 

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