Urbane Jungbauern produzieren im Wohnzimmer

Stadtlandwirtschaft ist im Trend: Der Hühnerhof im Vorgarten, der Kompost auf dem Balkon und die Mitarbeit im lokalen CSA-Projekt gehören heute bei manch einer Städterin und bei vielen urbanen Jungspunden zum guten Ton. Nun ist es ja so, dass nicht jede Wohnung im Asphaltdschungel solche Aussenräume mit ausreichenden Ausmassen bereitstellt. Darum kommt jetzt schon der nächste Schritt: Die Indoor-Stadtfarm. Die deutsche Jungdesignerin Charlotte Dieckmann und ihr Kollege Nils Ferber haben einen Kompost für an den Küchentisch und ein Treibhaus für das Ikea-Regal kreiert. Der Kreislauf wäre somit innerhalb der Wohnküche geschlossen. Originelle Idee und schon recht weit durchdacht, wie die Homepage von Dieckmann zeigt. Fehlt eigentlich nur noch die Bonsai-Kunstwiese samt Mini-Kuh für die Wohnwand. Wer jetzt umgehend seine gute Stube umgestalten und das deutsche System einbauen möchte, muss sich noch etwas gedulden. Die „Parasite Farm“, wie die Designer ihren Stuben-Hof nennen ist erst als Prototyp vorhanden. (Bild Alexander Giesemann)

3 Antworten to “Urbane Jungbauern produzieren im Wohnzimmer”

  1. Samuel Says:

    hat in etwa soviel mit landwirtschaft (sorry, neudeutsch ‚farming‘) zu tun wie ein schrebergarten…

  2. David Eppenberger Says:

    Wachsen da auch Tomaten? Kann mir nicht vorstellen, dass das vom Licht her geht…

  3. adriankrebs Says:

    Gute Frage, ich denke schon, in meinem schattigen Garten jedenfalls gedeihen sie prächtig…

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