CanadAgventure(2): Ensemble, c’est profitable

Bin in Kanada, aeh excusez, Quebec, sehr wichtiger Unterschied, wie mir die Quebecois sehr glaubhaft versichern. Auf dem Land bin ich zwischen Montreal und Quebec einer kreuzenden Kuherde begegnet. Ideale Gelegenheit fuer einen kurzen Schwatz mit dem Farmer Monsieur Riel. Er besitzt 36 Kuehe, Holstein Friesian. Die Milch geht nicht etwa an die naechstgelegene Molkerei sondern an diejenige, die den besten Preis zahlt. Der maechtige Milchproduzentenverband Federation de producteurs du lait du Quebec hat den Verkauf von 100 Prozent der konventionellen Milch und 80 Prozent der Bioproduktion unter seinen Fittichen. Das Pooling zahlt sich aus. Riel erhaelt im Schnitt 75 Kanadadollar pro Hektoliter, umgerechnet 63,75 Rappen pro Liter konventioneller Silomilch. Da kommt manch einem Schweizer Produzenten das Augenwasser. Einberechnen muss man zusaetzlich, dass das Kostenniveau in Kanada deutlich tiefer ist als hierzulande. Kein Wunder, dass Riel seine Toechter alle an die Privatschule schicken konnte, wie er stolz versichert. Und seine Farm sieht aus, wie aus dem Katalog, und das zur Erinnerung mit 36 Kuehen und dazu ein bisschen Heuhandel. Das bestaetigt mich nur in der Ueberzeugung, dass es sich fuer die Bauern lohnt, den Verkauf selber in die Hand zu nehmen. Das BOM-Debakel laesst gruessen.

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