Uelis Original & die doppelte Entwicklungshilfe

Heute wieder einmal ein schönes Chueli, einfach so. „Ich lese natürlich auch Deinen genialen Blog“, streicht mir ein alter Agrarjournalisten-Kollege Honig um den Mund, „im Anhang ein Bild einer OB-Kuh aus der Zucht von Hansruedi Aemisegger St. Peterzell auf der Alp Fessis GL, die sagenhafte Alp (Tim Krohn, Vrenelis Gärtli) wo OB gedeiht!“ Herzlichen Dank, lieber Ueli, für Lob und Bild. Zur Erklärung für allenfalls Uneingeweihte vielleicht nur noch das: OB ist die Abkürzung für Original Braunvieh. Dies im Unterschied zur Rasse Brown Swiss, die etwa 90 Prozent des Schweizer Braunviehs stellt. Original Braunvieh ist die ursprüngliche Rasse, deren Vertreter einst über den grossen Teich geschickt wurden, zwecks rinderzüchterischer Entwicklungshilfe. Die Amerikaner, fix wie sie sind, züchteten das Schweizer Braunvieh deutlich effizienter weiter als die einstigen Exporteure. Die Folge: In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts begannen die Schweizer Rinderzüchter zwecks Steigerung der Milchleistung mit dem Rückimport von Samen des amerikanischem Braunviehs, das dort mittlerweile zu Brown Swiss geworden war. Entwicklungshilfe für die Entwicklungshelfer von einst. Selbstverständlich gibt es heute einen Braunviehzuchtverband und einen separaten für die Original Braunen. (Bild Ueli Aeschbacher) 

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Eine Antwort to “Uelis Original & die doppelte Entwicklungshilfe”

  1. FischerIon Says:

    Ouu, yeah. Das lässt doch mein Patriotenherz höher schlagen.
    Schönes Bild!

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