ChinAg daily(1): Markt für Robuste

Danke, liebe Leserschaft, für die Geduld. Hab ich mich also vor rund zwei Wochen nach China aufgemacht und gedacht, ich könne dann locker weiterbloggen. Weit gefehlt: WordPress ist hinter dem sogenannten Great Firewall ebensowenig nutzbar wie Twitter und Facebook. Deshalb die kleine Zwangspause in der Bloggertätigkeit. Um wieder ein bisschen in Schwung zu kommen, gibt es jetzt täglich, oder jedenfalls fast, ein paar Infos zu Chinas Lebensmittel- und Landwirtschaft.
Wie ein Trüffelschwein bin ich schon am ersten Tag in Peking in ein landwirtschaftliches Ausstellungszentrum geraten, wo auch ein umfangreicher Lebensmittel-Markt stattfand. Das war natürlich ein gefundenes Fressen für mich. Schnell stellte ich fest, dass es nicht schlecht ist, ein bisschen robust ausgestattet zu sein, wenn man auf chinesischen Märkten flaniert. Einerseits ist das Gedränge vor den Ständen gross und wer sich nicht entgegenstemmt riskiert, abgedrängt zu werden. Daneben bestätigte sich auf besagtem Markt das Klischee, wonach die Chinesen ziemlich vieles Essen, was hierzulande weniger angesagt ist und optisch nicht allen gefallen dürfte. Dafür hier zwei Beispiele aus der Kopfgegend.
Weiter aufgefallen ist mir, dass die Chinesen ebenso grossen Wert auf edle Öle legen, wie hierzulande eine wachsende Zahl von Konsumenten. Allerdings ist es weniger das Oliven- oder Nussöl, welches in edlen Flaschen präsentiert und zu saftigen Preisen veräussert wird, sondern vielmehr Sesam-, Erdnuss- und – davon habe ich noch nie gehört – Reisöl (siehe Bild).
Zum Abschluss noch einmal zwei Bilder vom Verkaufspersonal. Um sich im kakophonischen Stimmengewirr in den Markthallen Gehör und Aufmerksamkeit zu verschaffen bedarf es nicht nur lauter Stimmen, sondern auch auffälliger Mimik und Gestik, wie sie diese Verkäuferin und der mit der Wurst fuchtelnde Verkäufer an den Tag legten. Die Äpfel übrigens, am häufigsten ist auch hier Gala, die man mir in China vorsetzte waren geschmacklich von einwandfreier guter Qualität, allerdings oft schlicht zu gross, um einen solch kapitales Exemplar als Zwischenmahlzeit in einem Zug zu verzehren. Es nähme mich Wunder, wie die Düngernormen im chinesischen Obstbau aussehen.   

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