Was die Bauern sonst noch so tun

Das Rind nach seiner RettungVor paar Tagen ist mir eine kleine Randnotiz im „Schweizer Bauer“ ins Auge gestochen. Unter dem Titel „Trächtiges Rind in Gülleloch gefallen“, schreibt ein gewisser jgr. folgendes:
„Gysenstein BE. Am letzten Freitag erhielt die Berufsfeuerwehr Bern kurz vor 7 Uhr die Meldung, dass auf einem Bauernhof in Gysenstein ein Rind in eine Jauchegrube gefallen sei. Als erste Massnahme wurde ein Hochleistungslüfter installiert, um die giftigen Gase aus der Jauchegrube wezublasen und ein gefahrloses Arbeiten zu ermöglichen, wie die Berufsfeuerwehr der Stadt Bern mitteilt. Das trächtige Rind war wegen eines verschobenen Gitterrostes in die mehr als zwei Meter tiefe Jauchegrube gefallen und musste in einer schwierigen Rettungsaktion durch die enge Schachtöffnung von 80×80 cm geborgen werden. Unter Einsatz des Kranwagens gelang es schliesslich nach einer Stunden, das erschöpften Tier zur Schachtöffnung zu ziehen. Kaum hätten der Landwirt und die Feuerwehrleute damit begonnen, das Rind mit Stroh und warmem Wasser zu reinigen, sei es wohlbehalten und ohne Verletzungen wieder aufgestanden.“
Eine schöne Tierligeschichte und eine reife Leistung der Feuerwehr, würde ich sagen. Abgesehen davon ein Beispiel dafür, wieviel Unvorhergesehenes den bäuerlichen Alltag prägt. Das Wetter ist dabei nur eine von vielen Variablen. Das macht das Metier so spannend, aber zuweilen auch ziemlich anstrengend, auch für dieses güllegebadete Rind. (Bilder Berufsfeuerwehr Bern)Das trächtige Rind in ungemütlicher Lage

Schlagwörter: , , ,

3 Antworten to “Was die Bauern sonst noch so tun”

  1. Ernst Roth Says:

    Hallo Adi,
    Bist Du wirklich der, den ich meine? Das ist ja schön, dass Du wieder so intensiv und wie immer journalistisch einwandfrei und attraktiv im „Grünen“ Bereich tätig bist.
    Dank und Gruss
    Ängg

  2. adriankrebs Says:

    Lieber Ängg, genau der bin ich, freut mich, dass Du den Weg hierher gefunden hast und merci für die netten Worte, hoffe wir sehen uns bald wiedermal, am liebsten auf der Alp. Herzlicher Gruss Adi

  3. Daniel Salzmann Says:

    A propos: „ein gewisser jgr“: Die Autorin dieser Nachricht heisst Jacqueline Graber und ist beim „Schweizer Bauer“ vor allem im Ressort Regionen/Gemeinden tätig.
    Beste Grüsse, Daniel

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: