Gast 1: Gutalpenländisches Rammeln in Cuzco

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Wenn einem die Musse zum bloggen fehlt, ist es schön wenn man auf freie Mitarbeiter wie meinen guten alten Kollegen Alois Feusi zurückgreifen kann, der nicht nur super schreiben, sondern aut top bekuhbildern kann:
„Lieber Adi.
Ich habe wieder einmal Glück im Leben und darf noch einmal aus Peru berichten. Die verbreitetste Vieh-Rasse in Cuzco und auf dem Altiplano ist die Swiss Brown (oder heisst es Brown Swiss?), vor Jahrzehnten von Schweizer Entwicklungshelfern zwecks Milch- und Käseproduktion bei den Campesinos eingeführt und mittlerweile im gleichfalls stotzigen Land der Inka heimisch geworden:
Schweizer Stierengrinde auf 3500 Metern Höhe bei Maras in der Region Cuzco. Der Drang zu gut alpenländischem Rammeln zwischen jungen Männchen liegt offenbar in den Genen dieser beiden Vertreter der Rasse Swiss Brown und bricht sich auch in dünner Luft und auf staubigen Weiden seine Bahn.
Und dann habe ich hier noch eine kleine Ergänzung aus dem Mercado San Pedro in Cuzco: Wenn die jungen Stiere ihren letzten Kampf verloren haben, enden ihre Innereinen und andere in der Schweiz nicht so gefragte Teile in Peru nicht als Hundefutter oder Futtermehl, sondern sie dienen dem menschlichen Verzehr. Das zeugt nicht nur von der Armut, in der die Leute hier leben, sondern durchaus auch von einer gewissen Ehrfurcht gegenüber den geschlachteten Tieren. Hier werden Nutztiere nicht zu Abfall.
Herzlich.
Alois“
Merci viel mal lieber Lois! ( Bilder Alois Feusi)

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