Archive for the ‘Agrarpolitik’ Category

#CHFEUR: Die letzten beissen die eigenen Hunde

Januar 31, 2015

Emmi KäseEs sind ungemütliche Zeiten für die Schweizer Exportwirtschaft, die Euroabwertung (in den Sozialmedien verwendet man dafür als Hashtag kurz #CHFEUR) macht den Weg für die ohnehin hochpreisigen Schweizer Produkte ins Ausland um 20 Prozent steiniger.

Ganz besonders betroffen ist die Käsebranche, rund ein Fünftel der Schweizer Milch wird in verkäster Form ausgeführt, einst als staatlich hochsubventioniertes Überschussventil (Stichwort Käseunion) und heute – mehr schlecht als recht mit den rasant steigenden Käseimporten mithaltend – als einziges essbares Exportprodukt aus Schweizer Zutaten.

Wichtigster Player in diesem Business ist wie im gesamten Milchmarkt mit Abstand die Emmi Gruppe. In dieser Funktion hat sie, das muss vorausgeschickt sein, einiges dazu beigetragen, dass die Milchproduktion im Land immer noch auf ähnlicher Höhe ist, wie zu Hochsubventionszeiten. Das Luzerner Unternehmen ist seit einigen Jahren auch an der Schweizer Börse SWX kotiert und hat sich dort zu einem kleinen Darling entwickelt. Nahrungsmittel sind “heiss” und die Investoren auf allen Ebenen zunehmend interessiert, Landgrabbing und Nahrungsmittelspekulation lassen grüssen.

Emmi KursMit dem Entscheid der Nationalbank, die Eurostützung einzustellen, hat EMMN, wie das Luzerner Käsepapier an der Börse heisst, einen schmerzhaften Kurssturz in Kauf nehmen müssen. Wie fast alle Schweizer Unternehmen. Aber hier gibt’s handfeste Ursachen: Emmi ist trotz Expansion im Ausland immer noch stark vom Export abhängig und hier vor allem vom Käse. Dass dieser leiden wird ist so klar, wie das Quellwasser auf der Alpweide.

Ebenso klar ist, dass den Geldgebern nun hofiert werden muss. Vergangene Woche, gut 11 Monate vor Jahresabschluss hat Emmi diesen versichert, dass sich der Gewinn auch im laufenden Jahr im letztjährigen Rahmen liegen werde. Dies will man unter anderem mit einem tieferen Milchpreis finanzieren. An die Kasse kommen also im Dienste der Investoren die Milchproduzenten. Das erinnert verdächtig an die neunziger Jahre, als der Shareholder Value plötzlich zum Alltags(schimpf)wortsatz gehörte.

Emmi RückvergütungNun muss man wissen, dass ein Teil der Emmi-Milchlieferanten Miteigentümer an Emmi sind. Der Verband der Zentralschweizer Milchproduzenten (ZMP) ist mit einem Anteil von gut 54 Prozent Mehrheitsaktionär. Im neuesten Magazin ihres Verbands werden die Lieferanten schon mal schonend vorbereitet auf die Preissenkung ab 1. Februar. Diese beträgt vorläufig 2,6 Rappen pro Kilo für A-Milch. Das macht auf einem heute mittleren bis kleineren Betrieb mit einer Produktion von 150’000 Kilo pro Jahr 3900 Franken Einbusse. Wer nun meint, dass diese durch eine angemessene Beteiligung am von Emmi angestrebten ungeschmälerten Betriebserfolg kompensiert wird, sieht sich getäuscht. Die Gewinnbeteiligung der Produzenten für das letzte Geschäftsjahr ist noch nicht publiziert, aber man kann davon ausgehen, dass sie angesichts der Ausgangslage kaum erhöht wird. Im Vorjahr lag sie bei 1027 Franken pro Betrieb, wobei ein Teil in Emmi-Produkten und Rückbehalten für Produzentenfeste ausbezahlt wurde (siehe Ausriss aus dem Newsletter “Emmi Rückvergütung Erfolg” 1/14.

Ob den Produzenten noch ums feiern zumute ist, ist sicher nicht die dümmste Frage. Gleichzeitig muss man nüchtern festhalten, dass die Bauern Investoren zweiter Klasse sind, weil sie unter dem Strich schlechter dastehen als diejenigen, die keine Kühe, Maschinen und Gebäude sondern nur Geld im Spiel haben. Damit sind sie auch in diesem Fall wieder einmal die letzten, die die (eigenen) Hunde beissen. Die Zeche zahlt letztlich Väterchen Staat: Bereits macht die Milchbranche aufgrund von #CHFEUR die hohle Hand. Da kommt einem ein anderes Standartbonmot aus der Hochzeit der Anti-Shareholder-Value-Bewegung in den Sinn: Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert. (Bild: Emmi)

 

 

“Wir haben es satt!” vs. “Wir machen euch satt!”

Januar 21, 2015

Berlin3Alle Jahre wieder: Dieser Tage steht in Berlin die Grüne Woche auf dem Programm, heuer schon zum 80. Mal. Fast schon ähnlich traditionell ist die Demonstration “Wir haben es satt”, die am vergangenen Samstag ihrerseits das Fünfjährige feiern konnte.

Berlin5Wie in allen Lebensbereichen der aufgeklärten kapitalistischen Gesellschaften ist auch im Demonstrationsbereich Wachstum wichtig. Deshalb schätzten die Organisatoren, eine bunte Koalition von Bioverbänden, Tierschützern, Umweltschutzorganisationen und Freihandelsgegnern die Teilnehmerzahl grosszügig auf 50’000.

Berlin4Das mag etwas hoch gegriffen sein, aber es war nichtsdestotrotz eindrücklich zu sehen, wie viele Leute “es” satt haben. Das Neutrum steht in erster Linie die Agrarindustrie und daraus primär die Massentierhaltung, die in letzter Zeit in Deutschland arg unter Druck geraten ist. Zur Mobilisierung beigetragen haben neben dem üblichen Grundrauschen von Tierschutzprotesten diverse Skandale (von denen mit Neuland einer auch ein IP-Label betraf), eine etwas gar marktschreierische Artikelserie in der “Zeit” über multiresistente Keime (“Die Rache aus dem Stall”) und das Tierhaltungsverbot gegen den skrupellosen Grossmäster Adrianus Straathof, ja so heisst der leider.

Berlin7Stark empört ist man in Deutschland in weiten Kreisen aber auch über die Verhandlungen zum Abkommen Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP), auch weil es die einheimischen Spezialitäten gefährden könnte, wie der Agrarminister kürzlich einräumen musste. Darin sehen viele Deutsche weit über das linke politische Spektrum hinaus einen weiteren Beweis für agrarimperialitische Ambitionen der USA, zu denen auch der weiterhin hohe Druck in Sachen GVO-Saatgut gezählt wird.

Wir haben es sattDass sich auch die Parteien, allen voran die Grünen diese wachsende Volksbewegung zu nutzen machen wollen, versteht sich von selber. Sie marschierten angeführt vom Co-Fraktionschef Hofreiter und Alt-Landwirtschaftsministerin Künast weit vorne in der Demonstration mit. Die Grünen haben als erste politische Formation erkannt, dass der Unmut über den Zustand der Land- und Ernährungswirtschaft weit über den linken Rand des politischen Spektrums hinausreicht. Und haben Erfolg damit. Ein klares Indiz dafür ist, dass mittlerweile nicht weniger als sechs von total 14 Landwirtschaftsministerinnen und -Ministern in den Bundesländern grün sind. Dazu kommen drei SozialdemokratInnen und eine Vertreterin der Linken.

Berlin9Im Nachgang zur Demonstration hat mir eine deutsche Kollegin verdankenswerterweise Zutritt zu einer gut gesicherten Veranstaltung der Grünen im eindrücklichen Parlamentarierbürogebäude Paul-Löbe-Haus verschafft. Dort wurde das Thema “Fleisch für die Welt?” debattiert. Am Pranger standen in Reden und Workshops nicht nur die Billigexporte von Fleisch nach China und – derzeit aus politischen Gründen unterbunden – nach Russland. “Die Land- und Ernährungswirtschaft ist die einzige im Land, die es sich leisten kann teuer zu importieren (z.B. Bioprodukte) und billig zu exportieren”, sagte der Biolandwirt und Landwirtschaftssprecher der grünen Fraktion, Ostendorff. So etwas, ergänzte er, wäre in jedem anderen Sektor undenkbar.

Wir machen euch satt3In der Tat sind die Verhältnisse recht drastisch. Trotz den kriselnden Exportanstrengungen sind die Preise etwa für Schweinefleisch derzeit tief im Keller, für das Kilo Schlachtgewicht erhält der deutsche Mäster bei konstanten oder steigenden Futterpreisen noch 1.25 Euro, vor Jahresfrist lag dieser noch bei ebenfalls schon knapp kostendeckenden 1.80. Ähnlich prekär ist die Lage bei der Milch, wo derzeit flächendeckend unter 30 Cent pro Liter ausgezahlt werden. Hier droht mit der Aufhebung der EU-Milchquote per 1. April eine weitere starke Zunahme des Preisdrucks. Grossen Anteil an diesen Verhältnissen hat in Deutschland auch der auf Discount fixierte Detailhandel, wo Milch und Fleisch zu Schleuderpreisen über die Theke gehen. Er könne nicht verstehen, wieso sich die Bauern von der Agrarindustrie derart vor sich hinschieben liessen, sagte der ebenfalls anwesenden Biobauer und grüne nordrhein-westfälischen Landestagsabgeordneten mit dem markanten Namen Norwich Rüsse.

Wir machen euch satt1Das ist eine durchaus legitime Frage. Sie richtet sich an die konventionellen Grossmäster und -milchproduzenten, die in den letzten Jahren unter starkem ökonomischem Druck und gemäss dem Motto “wachse oder weiche” massiv investiert und haben. Diese sind aber keineswegs bereit, die Grünen als Kampfgenossen zu akzeptieren. Stattdessen sind sie unter dem Leitspruch “Wir machen euch satt!” schon am Samstagvormittag zu einer eigenen Demo aufmarschiert, um sich gegen die ihrer Meinung nach unsachliche und -qualifizierte Meinungsmache gegen die moderne Tierhaltung zu wehren.

Sie gehen nämlich nicht zu Unrecht davon aus, dass sie für eine Mehrheit der Bevölkerung weiterhin nachfragegerecht produzieren, auch wenn Politik und Medien jetzt grobes Geschütz auffahren. In der Tat machen nämlich 50’000 “Schwalben” vor dem Kanzleramt im Kampf gegen die Agrarindustrie noch keinen ökologischen Sommer. Otto und Ottilie Normalverbraucher im nördlichen Nachbarland betrachten billige Nahrungsmittel und vor allem Fleisch nach wie vor als Menschenrecht. Ansonsten wären die Discounter längst eingegangen. Wie dünn das politische Eis für ernährungstechnische Bevormundung ist, mussten die Grünen unlängst am eigenen Leib erfahren. Der nicht sonderlich radikale Vorschlag eines “Veggiedays” in deutschen Kantinen brachte ihnen harsche Kritik und mutmasslich umfangreiche Stimmenverluste ein. Im vergangenen Herbst wurde die Idee des fleischlosen Tages dann ziemlich sang- und klanglos wieder begraben, beziehungsweise schlecht verdaut ausgeschieden. (Unterste zwei Bilder: Tatjana Kren, Video: Thomas Wengenroth/stallbesuch.de)

Weideskilift (2): Der Traktor als Pistenbully

Januar 15, 2015

SkiliftDer heutige Tag wäre ideal geeignet, um den Einstieg in die Agrarpolitik ’15 zu nehmen. Der Bundesrat hat seinen Gegenvorschlag zur Ernährungssicherheitsinitiative des Bauernverbands präsentiert. Er gleicht praktisch wie ein Ei dem anderen dem Initiativtext, der augenfälligste Unterschied ist, dass der Bundesrat einen Artikel 102a und der Bauernverband einen 104a will. Für den Bauernverband ist das ein beachtlicher Erfolg, obwohl er in seiner Medienmitteilung natürlich nicht einfach uneingeschränkt zufrieden sein kann, das wäre politisch auch unklug.

Unter dem Strich bleibt mein Fazit unverändert: An der aktuellen Agrarpolitik wird sich mit dem neuen Artikel, so denn einer kommt, angesichts der schwammigen Formulierungen hüben wie drüben nichts ändern (müssen), womit sich die Frage in den Raum drängt, wozu die ganze Übung?

Antworten gerne in der Kommentarspalte, unterdessen präsentiere ich anstatt zu spekulieren lieber eine Fortsetzung des letzten Posts. Als Reaktion darauf hat mir Ueli Aeschbacher diese tollen Bilder von seinem Weideskilift geschickt, samt diesem aufschlussreichen Text:

Chruse-Lift in Kappelen in den Wynigenbergen:
Wir sind  14 Bauernfamilien (na gut 13 Bauernfamilien, mich zähle ich dann schon eher zu den Hobbybauern) mit 45 Kindern im Alter von 3 bis 13 Jahren in den Wynigenbergen welche vor ein paar Jahren einen Kleinskilift vom Typ Borer-Star angeschafft haben und ihn seither betreiben. Der Lift hat eine Länge von 200 m, die Seilführung ist freihängend mit Bügeln, ein sogenannter ‚Händschefrässer‘. Einen rund 40 Meter breiten Streifen entlang des Auftiegs präparieren wir mit einem Same-Traktor mit Doppelrädern vorne und hinten, vierfach mit Schneeketten ausgerüstet und am Front-Dreipunktanbau mit einer uralten Holzwalze ausgerüstet. Erstaunlicherweise klebt der Schnee am Holz nicht und wir schaffen es immer, eine tolle Piste herzurichten. Letzte Woche hatten wir bereits 6 sehr schöne Skitage und dies auf 800 müM. Im Sommer grasen auf der Piste OB-Mutterkühe und Lamas. Der Name Chruse-Lift stammt von der Liegenschaft auf dem Bild ersichtlich (Anm. dies ist mein Zuhause).  Die Ortsteil heisst Kappelen in der Gemeinde Wynigen. Der Lift lief bis 2011 in Valchava im Münstertal.

Ganz herzlichen Dank, lieber Ueli, eine schöne Geschichte. Wünsche Euch, dass Ihr die Holzwalze heuer (und in den kommenden Jahren) noch ein paarmal ausfahren könnt! (Bilder: Ueli Aeschbacher)
Skilift2

 

 

 

Perlentauchen (2): Ganz Kuh fürs Ganz Jahr

Dezember 23, 2014

Kalender1(New: English translation below.)
Gerne vergisst man ja, sich selber etwas zu schenken zu Weihnachten. Da hätte ich jetzt was ganz Schönes: Der Kalender “Ganz Kuh” aus dem Faro Verlag. Der Wandbehang erfreut nicht nur während 12 Monaten mit dekorativen Kuhbildern sondern tut ganz nebenbei auch noch Gutes für die behornte Kuh. 5 Franken vom Kaufpreis gehen an die Inititanten des Volksbegehrens “Für die Würde der landwirtschaftlichen Nutztiere” der IG Hornkuh, für welches jetzt Unterschriften gesammelt werden.

Kalender2Die Volksinitiative verlangt Direktzahlungen für horntragende Kühe oder in Bundesbeamtendeutsch: “Er (der Bund, Red.) fördert mit wirtschaftlich lohnenden Anreizen Produktionsformen, die besonders naturnah, umwelt- und tierfreundlich sind; dabei sorgt er insbesondere dafür, dass Kalender3Halterinnen und Halter von Kühen, Zuchtstieren, Ziegen und Zuchtziegenböcken finanziell unterstützt werden, solange die ausgewachsenen Tiere Hörner tragen.” Das Begehren hat im Gegensatz zu zahlreichen anderen Initiativen, die gegenwärtig die Administration beschäftigen Horn und Fuss und ist deshalb durchaus unterstützungswürdig.

Bestellen kann man/frau das bildstarke Werk von Fotograf Philipp Rohner und Martin Ott bei Alfred Schädeli (alfred.schaedeli@fibl.org) zum Preis von Fr. 28.- (zuzüglich Versandskosten). Ein Exemplar gibt es hier als Geschenk, aber natürlich nur, wenn die Wettbewerbsfrage richtig beantwortet wird. Diese lautet wie folgt: Wie viele der rund 600’000 Milchkühe erreichen in der Schweiz das 10. Altersjahr? Ich wünsche viel Glück beim Raten. Ein kleiner Tipp: es sind weniger als die Hälfte, leider.

And a little translation for english speaking participants: To win this beautiful calendar, you have to guess how many of the 600’000 Swiss milk cows reach their 10th anniversary. It’s clearly less than 50% unfortunately. If you want to buy the calendar, please contact alfred.schaedeli@fibl.org. The price is 28 Swiss franks (plus shipping). 5 franks go to the Swiss Horncow Initiative, a political movement that collects signatures for a popular vote on direct payments for cows with horns (ca. 90% of Swiss cows are de-horned when approx 3 week old calves).
GanzKuhKalender2015_cmyk

Eingesandtes (1): Bauland aus Bauernhand

November 8, 2014

bauland_web designedIn vielen Blättern gibt es das schöne Autorenkürzel (einges.). Dabei handelt es sich nicht etwa um Ernst Ingo Gessler oder eine andere Persönlichkeit, sondern um die Abkürzung für “eingesandt”. Das gibt es neuerdings auch im Agroblog.

Dieser Tage erreichten mich besorgte Zeilen eines Naturfreunds, der sich über eine Medienmitteilung des Schweizer Bauernverbands aufregte. Diesen Beitrag will ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser nicht vorenthalten:

Der Schweizer Bauernverband will die Ernährungssicherheit in die Bundesverfassung aufnehmen. Dafür hat er eine Volksinitiative eingereicht. Dann das Kulturland muss vor Gewässerräumen und Buntbrachen verschont werden (damit noch mehr Überschüsse produziert werden können). Gleichzeitig gibt der SBV der Bauernschaft den Tipp, bei Kulturlandverkäufen noch etwas zuzuwarten, weil in Kürze via parlamentarischen Weg beim Kulturlandverkauf die Steuern optimiert werden können. Eine nicht mehr zu überbietende Doppelmoral.

Damit trifft der Einsender tatsächlich einen wunden Punkt in Brugg. Im Stile von Wanderpredigern prangern die Vertreter des Bauernverbands bei jeder Gelegenheit den Kulturlandverlust an. Tunlichst vermeidet man aber, die Mitverantwortung der bäuerlichen Landverkäufer (und -überbauer) für die Zersiedelung zu thematisieren; im Gegenteil, man gibt ihnen sogar noch Tipps, wie sie unersetzbare Grundlage ihres Berufsstands möglichst gewinnbringend verscherbeln bzw. vergolden können. Das ist unter dem Aspekt der Interessenvertretung nachvollziehbar, aber es macht sich einfach extrem schlecht, wenn man sich mit erhobenem Zeigefinger der einen Hand tagein tagaus über das Schäufelchen der anderen beschwert, während man stets selber die andere Hand am Bedienungshebel für den Baggerarm hat. Dass dann in Leserbriefen und anderen bäuerlichen Protestkundgebungen die Gewässer-Renaturierungen und Ökoflächen als Sündenböcke hinhalten müssen ist eine groteske Verdrehung der tatsächlichen Probleme. (Bild Rus2Swiss Immobilien, Bearbeitung durch Red.)

Äquidistanz schützt Bauern vor Bauernparteien

September 30, 2014

LodererVor knapp zwei Wochen servierte die BauernZeitung dem geneigten Leser einen sehr bemerkenswerten Gastkommentar: Benedikt Loderer, eine der geschliffensten Zungen in der Architektur- und Raumplanungskritik erhielt eine Drittel Seite zur Verfügung gestellt, die leider online nicht verfügbar ist, bzw war. Ich habe sie nämlich abgeschrieben, weil die Lektüre lohnenswert ist:

Die Landwirte, die Bauern bleiben wollen

Ein ungeheurer Satz stand in der Zeitung: „Werden Fruchtfolgeflächen einer Bauzone zugewiesen oder anderweitig für eine sie beeinträchtigende Nutzung beansprucht, so hat eine vollumfängliche Kompensation zu erfolgen.“ Das in einem Gesetzesentwurf, den das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) kürzlich veröffentlichte. Im Klartext: Wer Bauernland einzont, muss anderswo Bauernland auszonen. Was das eidgenössischen Waldgesetz seit 127 Jahren vorschreibt, wer Wald rodet, muss Wald aufforsten, soll künftig auch für die Fruchtfolgeflächen gelten.

Fruchtfolgeflächen? Das sind jene 444‘000 Hektaren des besten Bauernlands, das in der Schweiz übrig geblieben ist und nun geschützt werden soll. Eine Notreserve für böse Zeiten. Bauernland in Bauernhand. Die Bauern sind selbstverständlich dafür. Warum ist aber die SVP dagegen? Weil sie keine Bauernpartei mehr ist. Sie ist die Partei der Bauwirtschaft. Sie vertritt die Interessen der kleinteiligen, gewerblichen, binnenwirtschaftlichen Baumeister, Schreiner, Zimmerleute, Maler, Installateure, der Handwerker und Zulieferer, aber ebenso der Lokalbanken, Notare, Treuhänder, Garagisten, kurz all jener, die davon leben, aus Bauernland Bauland herzustellen. Sie sind es, die in der Gemeinde das Sagen haben, sie sind es, die die nächste Einzonung duchdrücken wollen. Das kostet Fruchtfolgefläche, im Klartext, frisst einen Acker oder eine Wiese.

Was aber ist mit jenen Landwirten, die Bauern bleiben wollen? Sie merken, dass sie in der falschen Partei sind. Die der Landverkäufer, nicht der Landwirte, die der Landspekulanten, nicht der Landpfleger. Kurz sie stellen ernüchtert fest: Gewiss sorgt die SVP zuverlässig dafür, dass die Subventionen fliessen, aber gleichzeitig auch dafür, dass das Bauernland schmilzt. Wie man bauern soll ohne Land, das ist ein Rätsel, das auch mit Bundesgeld nicht zu lösen ist. Wer einerseits einen gesunden Bauernstand ist – wer ist das entschiedener als die SVP? – kann unmöglich andererseits für das ständige, unaufhaltsame Annagen der Fruchtfolgefläche sein. Den Bauernboden überbauen und gleichzeitig bebauen, das geht nicht. Die Interessen der Bauwirtschaft und der Landwirte, die Bauern bleiben wollen, schliessen sich aus.

Die SVP ist die Partei der falschen Bauern, die der Landschwärmer, dien den Bauern durch die sentimentale Brille betrachten und die der Landwirte, die keineswegs Bauern bleiben wollen, sondern auf eine Karriere als Landverkäufer hoffen. Die, die Bauern bleiben wollen, stellen zähneknirschend fest: Die wahre und einzige Bauernpartei sind die Grünen.

Das sind klare Worte, die ich grossmehrheitlich unterschreiben kann. Ich hätte nur ein paar Ergänzungen und Relativierungen:

- Die SVP ist auch die Partei der neoliberalen Milliardäre und nouveau-richen Banker, welche die schmalbrüstig durchaus noch vorhandenen “gutbäuerlichen” Positionen weiter schwächen.
– Loderer sieht das ganze etwas zu eng: Das exakt selbe wie über die SVP-Politiker kann man auch über FDP-, BDP- und CVP-Politiker sagen. Die FDP war zwar seit jeher dem lokalgewerblichen Millieu verhaftet, verfügt aber immer noch über ein halbes Dutzend Nationalräte und weitere tiefere Chargen, für die Loderers Beschreibung ebenso passt wie für das Gros der CVP-Bauernbundes-, Kantonal- und Lokalparlamentarier.
– Die Grünen sind – wie die SP übrigens auch – keineswegs eine Bauernpartei, sondern eine primär urban profilierte und gewählte Gruppierung, die landwirtschaftspolitisch schwach ist auf der Brust. Die einzige profilierte Landwirtschaftspolitikerin mit überregionaler Ausstrahlung ist Maya Graf, die allerdings im Tagesgeschäft kaum in Erscheinung tritt.
Nun sammelt man plötzlich mit Inbrunst Unterschriften für die Lebensmittel-Initiative, die inhaltlich zwar gut tönende Ziele verfolgt, praktisch im Fall einer Annahme aber vor allem Protektionismus und neue Probleme auf internationalem Parkett mit sich bringen würde. Die Grünen sind hier genau im gleichen Spital krank, wie allen anderen Parteien: Das Initiativrecht wird für die Profilierung (im urbanen Raum) im Hinblick auf den bevorstehenden Wahlkampf benutzt. Zum nachhaltigen Engagement für eine nachhaltige bäuerliche Landwirtschaft ist der Weg aber etwa gleich weit wie für eine Kuhherde auf den Eiffelturm.
Insgesamt kann man den Bauern nur raten, zu allen Parteien Äquidistanz zu wahren und die Politiker projektbezogen für die eigenen Zwecke einzuspannen.

PS. Das Erstaunlichste an der Publikation in der verbandsnahen BauernZeitung war übrigens nicht der Kommentar an sich, sondern das komplette Ausbleiben von Reaktionen in der darauffolgenden Nummer. Nicht eine einzige Seele vermochte sich über Loderers Zeilen aufregen. Das deutet darauf hin, das man seine Ansichten breit teilt in der Branche.

 

Scotland (2): I bet it’s a No. And why it’s good

September 18, 2014

AngusThe polls are closed, the decision is approaching: Is Scotland staying or going away from the UK? In a few hours we’ll know about the verdict. So, it’s about time for a last qualified and legal bet. I bet hereby that it’s gonna be a No: 52.7 to 47.3 percent or somewhere around that. If I loose, I will blog daily next week and put up with a reason day by day why it’s ok to be independent for the Scots and their farm sector. You may call me opportunistic, but no, if it’s a Yes, all that remains (after the celebrations and mournings of course) will be to get up/come down and keep going.

Alex SalmondAnyway, meanwhile let me line up a few reasons, why it’s good that that it will be a No for scottish agriculture. To put it straight beforehand, I understand every Scotswoman and -man who prefers to be governed by an outspoken and witty guy like Alex Salmond instead of a public school boy like David Cameron. But unfortunately, a swallow doesn’t make spring, as we say in Switzerland. The lonely Salmond won’t save the whole Loch. He’s a great promise and talks the blue down from the sky (as far as there is any in Scotland). Still, he hasn’t got a clue about the consequences of Independece yet. When he talked to us a fortnight ago at the congress of the IFAJ in Aberdeen, he wasn’t able to make any clear statement about how a Yes would influence the future of his country very probably not to be.

He complained about the very low contributions the Scottish farmers are receiving from the EU honeypots (see the article of my colleague Jonas Ingold on Swiss agpress agency LID). That may be true, but I’m pretty sure that an independent Scotland will mean a lot of insecurity to the farmers whether at all they will get any money from Brussel in the next few years. And it’s always better to have the sparrow in your hand than the beautiful white dove on the roof, to use another Swiss saying.

Landscape to die forAnother thing I don’t understand from an agrocommercial point of view is why the Scots should build a frontier towards their most important market. In a world or at least a Europe where pulling down the borders has caused a few problems but has mainly prevented this agitated continent from more wars and bloodshed, I think it’s quite stupid to build toll stations and create free trade barriers. Notably because the Scots have a lot of excellent products to offer, eg Whisky, Salmon and Landscape to die for and some of the most excellent cattle (the Aberdeen Angus bull above for example) and sheep in the world to just mention the tip of the iceberg. And look (below) what they have made out of our Simmentals (the two bulls to the right) and you know immediately, what they are able to achieve.

This doesn’t mean that I think the whole idea of the Independence Referendum is wrong. I think Mr. Salmond and his pals are quite clever. They knew from the beginning, that it will be a No, but a tight one. And that bottom line, there will be an even higher level of independence within the UK once the whole thing is over. I would even go so far to say that the Salmonds are happier about a tight No than a tight Yes. But who knows, maybe I’m totyally wrong and will have to blog again tomorrow…
Simmental bulls

Käse: Gelbe Linie durch die Weisse Rechnung

Juli 25, 2014

mix_brands_0015Eher selektiv präsentiert die Marketingagentur Switzerland Cheese in einer Medienmitteilung ihre Halbjahreszahlen: “Wertmässige Steigerung der Exporte von Schweizer Käse” hiess es da. Der Titel verschweigt aber, dass die Exporte im ersten Halbjahr 2014 um gut 5 Prozent gesunken sind und dass die Wertsteigerung lediglich erhöhten Preisen zu verdanken war, die dann auf die Exporte drückten. Es sei einer Vermarktungsorganisation, die im Namen der Branche Marketinggelder des Bundes und eigene Mittel verteilt, nicht verwehrt, schönzufärben. Aber in diesem Fall wäre es vermutlich eher angezeigt, reinen Wein einzuschenken.

Das hiesse klar aufzuzeigen, was Sache ist und welche Strategien ergriffen werden sollten, um Gegensteuer zu geben. Die Fakten sprechen für sich: Der seit Jahren anhaltende Sinkflug des nach wie vor grössten Umsatzträgers Emmentaler ist brutal weitergegangen (-18,2% gegenüber der Vorjahresperiode) und die bisher fast stetig wachsenden anderen Spezialitäten wie Gruyère (-1,6%), Appenzeller (-1,5%),, Tête de Moine (-3,4%), Tilsiter (-13,1%) und Vacherin Mont d’or (-51,6%(!)) haben die Wachstumsgrenze erreicht oder überschritten, vom Sbrinz gar nicht zu reden (-12,5%). Ein schlechtes Zeichen ist auch, dass der sogenannte Switzerland Swiss, eine billige Emmentalerkopie ebenfalls nicht vom Fleck kommt (-0,7%), nachdem er letztes Jahr noch um 200% zugelegt hatte. Das zeigt, dass die Selbstkannibalisierung keine brauchbare Strategie ist.

Was heisst das unter dem Strich? Alles, worauf die Schweiz stolz war im Käseexport steckt in der Krise oder hat zumindest die Grippe. Gleichzeitig haben die Importe wert- und mengenmässig wie immer in den letzten Jahren zugelegt und zwar um 2,6%, am deutlichsten war die Zunahme interessanterweise bei den Hartkäsen, also unseren Topprodukten, die im Inlandabsatz auch eher zaghaft wachsen oder gar weiter schrumpfen.

Die ganze Situtation wird sich aufgrund der Aufhebung der Milchkontingente im nächsten Jahr in der EU vermutlich noch verschärfen. In der bäuerlichen Presse befürchtet man bereits eine Milchschwemme. Die Milch wird bei der zu erwartenden Überproduktion billiger, was nach Adam Riese garantiert auf die Produktepreise durchschlagen wird, was die Importkäse preislich für die Importeure noch interessanter und den Export noch tückischer macht.

Gleichzeitig liebäugelt der Bund mit Support der üblichen Souffleure mit einer Freihandelsstrategie bei der sogenannten Weissen Linie, also Frischmilchprodukte. In einem Kampf der Studien schlagen sich Befürworter und Gegner einer Marktöffnung die Zahlen um die Ohren. Zugunsten einer Liberalisierung wird gerne das Beispiel Käse angeführt, wo der Freihandel zu den eben aufgezählten Auswirkungen geführt hat. Ich sehe aus den Erfahrungen mit der “Gelben Linie” aber keinerlei positive Argumente in Richtung isolierter Marktöffnung erwachsen. Es bräuchte, wenn schon offene Grenzen für sämtliche Branchen, habe mir da schon öfter die Finger schusselig geschrieben. Solange Importeure von landwirtschaftlichem Gerät bis Medikamenten die höhere Schweizer Zahlkraft schamlos abschöpfen dürfen, ist es nicht sauber, die Bauern samt der nachgelagerten Sektoren in den Marktsturm zu stellen. Dass man das dann mit staatlichen Ausgleichszahlungen kompensieren muss ist ja irgendwie auch nicht das Gelbe vom Ei, wenn man von genau dieser Subventionspolitik eigentlich weg kommen möchte.

Item, ich melde mich mal für ein paar Wochen ab und werde möglichst viel Hartkäse essen, promise.

 

Die unzichtbaren Schweine van Holland

Mai 24, 2014

L1000414Letzte Woche war ich in Holland für die sogenannte Innovative Pig Production Tour, organisiert von holländischen und belgischen Agrarjournalistenkollegen und dem neuen europäischen Verband ENAJ. Die Visite war interessant aber ernüchternd. Innovativ heisst in Holland in erster Linie effizienter und rationeller, Nachhaltigkeit bezieht sich ausschliesslich auf Ökonomie.

Sneak previewDie Tour führte uns durch die südlichen Regionen Brabant und Limburg, wo ein Grossteil der 12 Millionen holländischen Schweine lebt (zum Vergleich: 1,5 Mio. in der Schweiz). Das würde man aber nicht merken, wenn man’s nicht wüsste. Man sieht nichts, hört nichts und riecht (fast) nichts von den Tieren. Klar sind die zahllosen Ställe auffällig, aber es könnte gerade so eine ausgedehnte Gewerbezone sein, die sich über Dutzende wenn nicht hunderte von Quadratkilometern erstreckt, wobei es den Holländern recht gut gelingt, ihre industrielle Tierhaltung mit Alleen, Baumgruppen, Wasserflächen, dekorativen Ponys und gepflegten Backsteinhäuschen zu kaschieren.

Agroblogger and pigGeruchlich ist man weitgehend abgeschottet von den Realitäten, da die Ställe, zumindest die Neueren und das sind die meisten, obligatorisch mit Luftwaschanlagen ausgestattet sein müssen, die nicht nur die Ammoniak- sondern auch die Feinstaubbelastung senken. Die Ställe, die wir besichtigt haben sind auch räumlich weitgehend abgeriegelt von der Aussenwelt. Aus hygienischen Gründen sind Besucher nur sehr restriktiv zugelassen und grössere Besuchergruppen wie die unserige, 25 Personen umfassende, sind logistisch praktisch nicht handlebar, da man vor dem Stallzutritt duschen muss.

WindowshotSomit ist man auf die Durchblicke von aussen angewiesen. Dazu bieten die 26 fürs Publikum zugelassenen Sichtställe (Zichtstal) Hand, beziehungsweise Auge. Was man da präsentiert bekommt ist nicht schockierend, aber auch nicht erfreulich. Haltung auf absolut minimalem Tierschutzniveau, unstrukturierte Buchten, kaum Beschäftigungsmöglichkeiten und – mit Ausnahme von Betrieben im Promillebereich - keine Einstreu.

Behind the windowEs geht mir nicht darum, die Holländer an den Pranger zu stellen. Ein Grossteil der Schweizer Schweine lebt unter ähnlichen Bedingungen, im EU-Vergleich ist das Haltungsniveau in Brabant, Limburg und Gelderland eher überdurchschnittlich. Was mich frappierte waren die Dimensionen, zwar kannte man die Verhältnisse aus Erzählungen und Fachmedien, aber wenn man dann vor einer Batterie von 90 Meter langen, fensterarmen bzw. -losen Hallen steht und weiss, dass darin Tausende von Schweinen gezeugt, ausgetragen, geboren, gesäugt und gemästet werden, dann ist das schon eindrücklich bis schaudererregend, selbst für einen Abgebrühten wie mich. Economies of scale am lebenden Objekt mit nüchternem Fokus auf Effizienz und Rentabilität – industrielle Landwirtschaft eben. Da leben wir schon noch ein bisschen im Heidiland.
Wartestall

Neue Talente(1): Arnos (& Bundesrat’s) Kalberete

Mai 17, 2014

1 vor der GeburtIm Moment fehlt mir grad etwas die Zeit für längere Ausführungen zu landwirtschaftlichen Themen. Nur ganz kurz ein paar Worte zum jüngst vom Bundesrat in einer Analyse geprüften und mit positivem Verdikt verabschiedeten Vorschlag, die sogenannte “Weisse Linie”, also die Industriemilch dem Freihandel mit der EU auszusetzen. Das ist keine sonderlich intelligente Idee, solange andere Branchen immer noch Heimatschutz, sprich Hochpreisprivileg geniessen und damit die Kosten-Ertragsschere bei den Bauern weiter geöffnet würde (was wiederum gemäss Bundesrat mit läppischen zusätzlichen 100 bis 150 Millionen Franken Direktzahlungen kompensiert werden müsste). Mit Joghurt und anderen Milchprodukten ist es deutlich schwieriger Mehrwert zu generieren, als mit Käsespezialitäten. Denen geht es übrigens auch alles andere als prächtig im Export, wie just diese Woche bekannt geworden ist. Kein sonderlich cleveres Timing, werter Bundesrat…

3 GeburtWenn wir schon bei Kalbereien sind, dann lieber ein gefreuteres Exempel. Ich habe dieser Tage von Arno, einem Kegelbahnkollegen, eine interessante Kuhbilder-Serie erhalten. Aber überlassen wir das Wort doch gleich ihm: “Thomas und Heidi führen einen biodynamischen Bauernhof in Adliswil. Als sie bei uns im letzten November Jassen waren, sind sie mit uns noch ansc5 schwieriges Aufstehenhliessend auf die nächtliche Weide gegangen, da eine Kuh kurz vor dem Kalberen war. Jedoch zeigte sich noch nichts. Am Sonntag sind dann Daniela und ich dreimal schauen gegangen und tatsächlich beim dritten Mal war es so weit: Wir durften eine Geburt auf der Weide miterleben.” Danke bestens, Arno, sie hat sich gelohnt, die Hartnäckigkeit. (Bilder Arno Kerst)
6 Tante Mutter Kind


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