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Wintercowpics (1): From Latsch to Goldau

Februar 23, 2015

Latsch1aBack to a category that was neglected a little bit these last few months: Cowpic of the week. That’s why I come up with two today. One is from Latsch a little bit above Bergün, worlds best place for wintertourims, nice in Summer, too. The place is cool because the through road is closed and instead used as a great sledge run in winter due to snow, although there wasn’t very much of it this year.

Plus there is hardly any ugly monstrous tourism architecture, instead you find plenty of old houses, typical for the Region. I know, it sounds like I’m paid by them, but I do it for free, also because they have a great train museum and a fancy natural ice rink and mainly because they have plenty of freerange cows, like the one you see on the pic. And great farm shops that I wrote about a few times, just put Bergün into the search mask. Anyway, don’t miss it if you ever drive by towards ugly St. Moritz…

The second pic below is from Goldau, a place that I know much less, except for that it’s built on the masses of a massive landslide in 1806 and that they have quite a cool zoo. It’s called Tierpark Goldau and amongst plenty of other animals they herd some Evolène cows, a rare race from the village of the same name in the Val d’Hérens, Wallis, where the famous race of the same name comes from. Evolène and Hérens look quite the same, are both good fighting cows, but Evolène is reddish-white while Hérens is black as the night. Thanks a lot for the pics to Markus Richner (top) and Monika Schlatter!
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Bleiches Kuhbild gegen das Erbleichen

Februar 24, 2013

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Zurück von einer Woche Skiferien in Bergün. Es war eine Augenweide, auch für mein in der Stadt häufig etwas kümmerlich beglücktes bäuerliches Herz. In der täglich frisch verschneiten Postkartenlandschaft standen alletwegen Kühe, Pferde und Ziegen in der bleichen Wintersonne, käuten wider und liessen sich aufwärmen. Das Grauvieh-Bild mit dem ungewollten Spezialeffekt – keine Ahnung, was in meine ansonsten zuverlässige Handycan gefahren war – dokumentiert dies aufs Schönste. Die zugehörigen Produkte gibt es schön präsentiert in einer Handvoll Hofläden (siehe letzten Post). Der Kontrast zu den Neuigkeiten über die Missstände in der Tierhaltung und -behandlung in Übersee, die trotz reduziertem Medienkonsum ihren Weg ins Albulatal fanden, könnte nicht grösser sei. Der „Kassensturz“ berichtete über Misshandlungen und Vernachlässigung von Schlachtpferden in Kanada, USA, Mexiko und Argentinien, nur das letzte Beispiel in einer langen Reihe von ähnlichen Übeltaten.
Ich will nicht behaupten, dass sich in der Schweiz keine Exzesse ereignen, aber es schleckts keine Geiss weg: Die Herkunft Schweiz garantiert beim Fleisch in 99,9% der Fälle Tierschutz-konforme Haltungs-, Transport-, und Handlingformen, die bei Produkten von ennet der Grenze selten bis nie nachgewiesen werden können, wie das Beispiel Bouvry zeigt (man gebe den Namen der kanadischen Pferdeschlachtungs-Unternehmens zur Illustration in eine Suchmaschine ein). Das gilt offensichtlich nicht allzu selten auch für Tiere, die wir vor dem inneren Auge gerne über die kanadische Prärie galoppieren oder über ozeanische Hügellandschaften promenieren sehen. Bedenklich nur, dass der hiesige Detailhandel und der Bund immer erst dann reagieren, wenn man ihnen das Messer an den Hals, beziehungsweise das Logo ins Fernsehen setzt, obwohl man die Missstände schon mit fünfminütiger Internet-Recherche hätte aufdecken können.

PostkartE mit Hofladen(-Wettbewerb)

Februar 20, 2013

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Liebe BlogleserInnen
Ich bin in Bergün. Es ist sehr schön. Wir gehen jeden Tag in den Schnee. Vorher und nachher gibt es viel zu essen aus dem weitgereistesten Hofladen der Welt. Er ist ein alter Eisenbahnwagen von der Appenzeller Bahn und Romy, die Bäuerin hat extra ihre Garten gerodet für die Schienen. Ich finde das eine sehr coole Idee. Drum mache ich jetzt grad spontan wie man so ist in den Ferien einen Wettbewerb. Er heisst „Hofladen Of The Year Award“ und geht ca. bis Anfang März. Schickt mir Bilder/Webadressen von Kandidaten an adimali@gmx.ch! Muss nicht immer grad fahrbar sein. Es gibt schöne Preisli für EinsenderInnen & SiegerInnen.
Viele liebe Grüsse von
Adi

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