Posts Tagged ‘Markus Ritter’

Initiativen-Murcks: Ein saurer Zankapfel

Dezember 17, 2013

Es schmeckt sauerAus mir nicht besonders ersichtlichen Gründen hat der Schweizerische Bauernverband (SBV) seine Meldung zur Zangengeburt des Texts für die „Initiative für Ernährungssicherheit“ mit obenstehendem Bild illustriert. Vermutlich soll der Helgen ausdrücken, dass der junge Mann im Bild die Gnade der späten Geburt hat und deshalb nicht wird abstimmen müssen über das mutmasslich unnötigste Agrar-Volksbegehren aller Zeiten.

Der Initiativtext, dem ein wochenlanges mehr oder weniger behelfsmässig kaschiertes Gezänk zwischen dem SBV und der Schweizerischen Volkspartei (SVP) vorausgegangen ist lautet wie folgt:  

Art. 104a (neu) Ernährungssicherheit
1. Der Bund stärkt die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln aus vielfältiger, nachhaltiger inländischer Produktion; er trifft wirksame Massnahmen insbesondere gegen den Verlust von Kulturland, einschliesslich Sömmerungsfläche, und zur Umsetzung einer Qualitätsstrategie.
2. Er sorgt in der Landwirtschaft für einen geringen administrativen Aufwand und für eine angemessene Investitions- und Rechtssicherheit.
Übergangsbestimmungen:
Der Bundesrat beantragt der Bundesversammlung spätestens zwei Jahre nach Annahme des Artikels 104a durch Volk und Stände entsprechende Gesetzesbestimmungen.

Wie bitte, war das alles? Das tönt, sollte das Ansinnen dereinst angenommen werden, wie ein rhetorischer roter Teppich für die zuständigen Behörden, das ganze so unauffällig wie möglich in der Schublade verschwinden zu lassen. Punkt 1. wird nicht einen einzigen Importeur oder Baulöwen in irgendeiner Weise beeindrucken. Punkt 2. ist schon fast ein schlechter Witz, lanciert man doch eine Initiative, in der man geringen administrativen Aufwand fordert, die ohne Zweifel aber dazu prädestiniert ist, den administrativen Aufwand zu erhöhen.

Der Text sei „formell, rechtlich und administrativ präzis“ rühmte SBV-Präsident Ritter bei der Präsentation. Reicht das um die Agrarbürokratie und das Parlament über Jahre zu beschäftigen, wenn man gleichzeitig postuliert, genau dort reduzieren zu wollen? Klar, der noch immer relativ frisch amtierende Obmann aus den Reihen der Christlichdemokraten kann sich jetzt einen gewonnenen Machtkampf gegen die SVP gutschreiben lassen, aber wenn sich durch den neuen Verfassungspassus irgendwas ändern sollte am Kulturlandschwund und der Importabhängigkeit der Schweiz, wäre ich schwer überrascht.

Kein Bauernhof weniger wird sterben, kein Kilo Pouletfleisch weniger wird eingeführt werden. Stattdessen verplämpert man Zeit, die dringend benötigt würde, um vor der nächsten Monster-Agrarpolitikrunde echte Visionen und zukunftsträchtige Wege (um eben zum Beispiel den Kulturlandverlust und Billigfleischimporte zu mindern) zu entwickeln. Der Ritter spielt hier Sandmännchen für die Mitglieder, hoffentlich lassen sich diese nicht einschläfern, sonst gibt es ein böses Erwachen. (Bild  Cheryl Kronberger/SBV/www.landwirtschaft.ch)

Die Angst des Präsidenten vor dem Konflikt

Juli 3, 2013

Markus RitterVor wenigen Tagen hat anlässlich der Generalversammlung der Schweizer Agrarjournalisten ein sehr einvernehmliches Gipfeltreffen zwischen de-facto-Agrarminister Bernard Lehmann und Bauernverbandspräsident Markus Ritter stattgefunden.

Die nicht stattfindende Auseinandersetzung zwischen den beiden hat gezeigt, dass man sich weitgehend einig ist über die künftige Ausrichtung der Agrarpolitik. Zwar hat der Bauernverband ein paar Kröten schlucken müssen, aber insgesamt ist der Besitzstand gewahrt und am Schluss werden alle in mittlerer Unzufriedenheit feststellen, dass sie etwa gleichviel haben wie vorher, wie Ritter in einer an Kabarett-reifen Blitzanalyse der Situation auf dem eigenen Betrieb demonstrierte.

Für die fehlende Auseinandersetzung wird aber möglicherweise bald Realersatz geboten. Mitte Juli läuft die Frist für das Referendum, das ein paar desperate Splittergruppen gegen die Agrarpolitik 2014/17 ergriffen haben. Sollten die nötigen 50 000 Unterschriften zusammenkommen, was nicht unmöglich scheint, wenn man die prallvollen Leserbriefspalten in der bäuerlichen Presse als Gradmesser nehmen will, dann steht eine innerbäuerliche Auseinandersetzung auf dem nationalen Parkett, in TV-Arenen und grossflächigen Zeitungsinterviews bevor.

Diese Vorstellung scheint bei Ritter und so vermute ich mal an der versammelten Spitze des Bauernverbands akutes Unwohlsein auszulösen, um nicht von Angstzuständen zu reden. Der Schlachtplan ist bis ins letzte Detail ausgearbeitet, ein „maximaldemokratischer Prozess“ mit einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung soll den befürchteten Flurschaden in Grenzen halten.

Ich verstehe den Stress nicht ganz. Klar ist es nicht ganz undelikat, wenn sich die Bauern gegenseitig Saures geben, andererseits gibt das Scheinwerferlicht der öffentlichen Aufmerksamkeit den modern denkenden Kräften an der Verbandsspitze Gelegenheit, zu zeigen, dass man das Vertrauen des Parlaments und letztlich des Volkes verdientermassen geniesst; dass man vernünftig genug ist, zu anerkennen, dass keine andere Branche, mal abgesehen von ausländischen Militärflugzeugherstellern und maroden Banken vom Staat derart gut gehalten ist, wie der Primärsektor. Und gleichzeitig zu beweisen dass staatlich geförderte Ökologie und unternehmerischer Erfolg durch Produktion der richtigen Lebensmittel eben kein Gegensatzpaar sein müssen.

Die aktuelle Entwicklung auf dem Milchmarkt zum Beispiel deutet darauf hin, dass cleveres Mengenmanagement für Betriebe mit Fokus auf Produktion deutlich wichtiger sein wird, als die Fixierung auf die Details der Direktzahlungs-Allokation, während eine andere Schicht von Bauern mit der Ökologisierung Bundesgelder optimieren und so ein Auskommen sichern kann. (Bild David Eppenberger)

AgReminiszeNZZen aus 13 Jahren (11c): Politiker

Juni 26, 2013

Porträt Hansjörg WalterImmer wieder schön: Betriebsbesuch mit anschliessendem Porträt. Hier der spätere Nationalratspräsident Hansjörg Walter und etwas später sein Nachfolger an der Spitze des SBV, Markus Ritter, hier der Link zur Onlineversion.

SBV: Land-Wirtschaftsmann statt Minger Rüedu II

November 22, 2012

Die Wahl des neuen Präsidenten des Schweizerischen Bauernverbands (SBV) hat mich gestern auf dem falschen Fuss erwischt. Ein Agrarpolitikjournalist meines Vertrauens hat mir kürzlich in einer grösseren Landwirtschaftszeitung  akribisch vorgerechnet, dass SVP-Andreas Aebi voraussichtlich das Rennen machen wird (möglicherweise war hier auch der Wunsch Vater der Rechnung, ist doch der Autor der Prognose ein grosser Freund von Aebis Partei). Item, gutgläubig, wie ich bin, habe ich vor dem Verdikt der SBV-Delegierten einen Artikel geschrieben, der darin mündete, dass Aebi nun der Weg in den Bundesrat offen stünde, wo er sich zu einem zweiten Minger Rüedu entwickeln könnte, dem er aus meiner Sicht schon heute optisch nachzueifern versucht. Aber eben, so kann man sich täuschen, wobei Aebi trotz dieser Niederlage sicher durchaus valable Chancen hat, eines Tages Maurer Ueli, den ehemaligen Sekretär den Zürcher Bauern, im Siebnergremium abzulösen, hat er doch im nächsten Jahr als OK-Chef des Eidg. Schwingfestes in Burgdorf viel Gelegenheit, sich weiter zu profilieren.
Aber nun zum richtigen Sieger, dem St. Galler CVP-Nationalrat Markus Ritter. Ich habe ihn kürzlich auf seinem Hof besucht, um in der NZZ ein Vorwahl-Porträt über ihn zu verfassen. Mein Eindruck über den Land-Wirtschaftsmann war, dass er das Präsidium seit Jahren angestrebt und dabei nichts dem Zufall überlassen hat, inklusive Französisch-Intensivkurs. Dieser war möglicherweise entscheidend, haben doch die welschen Delegierten letztlich den Ausschlag zugunsten des Ostschweizers gegeben.
Ich gehe davon aus, dass Ritter politisch den Kurs des Vorgängers in ähnlichem Tempo weiterführen wird, wogegen Aebi als Vertreter der etwas behäbigeren Berner wohl eher auf die Bremse gestanden wäre. Bemerkenswert ist, dass es erstmals ein Biobauer an die Spitze des SBV geschafft hat, was zeigt, dass diese unterdessen den Ruch der Öko-Hippies verloren haben und auf breiter Basis als gleichwertig betrachtet werden, was ein schöner Erfolg für die Biobewegung aber auch Beweis für eine gewisse Weltoffenheit unter den Delgierten ist.
Der nächste Öffnungs-Schritt wäre jetzt eine Frau, möglicherweise sogar eine nicht-bürgerliche, als Präsidentin. Ich bin guter Hoffnung. Nachdem sich nun schon mein Rating der SBV-Präsidiumskandidaten durchgesetzt hat, wird spätestens bei der nächsten Wahl das Plädoyer für eine Frau wie Maya Graf an der Spitze des Verbands entsprechendes Stimmverhalten bei den Delegierten auslösen. (Bild Ralph Ribi/St. Galler Tagblatt)

Andreas gegen Markus: Das Kandidaten-Rating

August 5, 2012

Grosse Ereignisse werfen ihren Schatten voraus: Am 21. November wählt der Schweizerische Bauernverband (SBV) einen neuen Präsidenten und damit den Nachfolger des gegenwärtigen Nationalratspräsidenten Hansjörg Walter.
Der Posten ist kein einfacher. Der SBV gleicht einem Flohzirkus. Die nach Regionen und Produktionszweigen gegliederten Teilverbände haben zum Teil stark divergierende Interessen. Ein Schweinehalter und ein Getreideproduzent zum Beispiel, haben die Gerste nur selten auf derselben Bühne. Deshalb muss der SBV-Präsident im Management gegen innen stets mit angezogener Handbremse fahren. Gegen aussen hingegen muss er als Top-Lobbyist Gas geben und bei Bedarf poltern, um die Bauernsame prosperierend in die Zukunft zu führen.
Zur Wahl treten vor den Delegierten nicht weniger als vier Kandidaten an. Deren Chancen sind unterschiedlich. Josef Dissler und Fritz Glauser sind Aussenseiter, derweil Andreas Aebi und Markus Ritter die Favoritenrolle innehaben. In bald drei Monaten wird gewählt, höchste Zeit für ein kleines Rating der beiden Frontrunners in verschiedenen Kategorien.
Wahlkampf: Markus Ritter ist seit einiger Zeit mit Zeitungsinseraten in der Landwirtschaftspresse präsent. Inhaltlich ist diese allerdings nicht grad eingängig. Der Claim lautet: „Markus Ritter ist die gute Wahl ins Präsidium des Schweizerischen Bauernverbands“. Daneben ein Zitat des Kandidaten: „Die Zukunft der Schweizer Landwirtschaft und das Wohlergehen der Bauernfamilien sind mich die Hauptmotivation für die Kandidatur.“ Na ja, inhaltsleerer geht es kaum, aber jeder Stellungsbezug würde angesichts der erwähnten divergierenden Interessen die Wahlchancen schmälern.
Andreas Aebi ist dagegen bisher überhaupt nicht in Erscheinung getreten. Er setzt offenbar auf seine Präsenz an Auktionen und auf das Renommee als OK-Präsident des nächsten Schwing- und Älplerfestes in Burgdorf 2013.
Resultat: Beide Taktiken haben Risiken. Zuviele Inserate werden beim Landvolk den Argwohn wecken, dass Ritter zuviel Geld haben muss. Aebis Selbstvertrauen in die eigene Bekanntheit ist nachvollziehbar, aber ausserhalb des Bernbiets und der Westschweiz fehlt es ihm noch daran. Leichte Vorteile für den St. Galler: 3/4 Punkte für Ritter, 1/4 Punkt für Aebi. 
Politisches Gewicht: Markus Ritter ist erst seit 2011 im Nationalrat und hatte noch wenig Gelegenheit, sich zu profilieren. Von den zwei aktenkundigen Vorstössen befasst sich der eine mit der Verlängerung des Gentech-Moratoriums für die Schweizer Landwirtschaft.
Res Aebi ist zwar schon seit 2007 im Rat, viel weltbewegendes hat er allerdings noch nicht produziert, aktenkundig sind 15 Vorstösse, mehrheitlich zu Landwirtschaftsfragen, darunter 11 Fragen in der Fragestunde. Aebi ist ausserhalb der Landwirtschaftslobby den Hinterbänklern zuzurechnen.
Resultat: Je ein halber Punkt.
Politische Herkunft: Ritter gehört zur CVP, die turnusgemäss an der Reihe wäre, wenn man das ungeschriebene Gesetz befolgen würde, dass die bürgerlichen abwechslungsweise drankommen. Vor Walter (SVP) war Marcel Sandoz (FDP) der Herrscher im Bauernolymp.
Andreas Aebi gehört zur SVP und vertritt dort den kleiner werdenden Anteil von klassichen Bauernvertretern, die mit den übrigen Themen der zürcherisch geprägten Parteiideologie wenig am Hut hat. Deshalb guter Stallgeruch, der den Nachteil der Parteizugehörigkeit wettmacht.
Resultat: Ritter 1/2 Punkt, Aebi 1/2 Punkt.  
Karriere: Markus Ritter (45) hat sich die Sporen im regionalen Verbandsbereich abverdient. Bis im kommenden März präsidiert er den St. Galler Bauernverband. Daneben ist er als Stadtrat von Altstätten in der Gemeindepolitik tätig, dieses Amt wird er Ende Jahr aufgeben.
Andreas Aebi (54) ist stärker verbandelt mit den Tierzüchtern und der Milchproduktion: Präsident Swissherdbook, wie der Fleckviehzuchtverband neudeutsch heisst, Verwaltungsrat Swissgenetics und Lobag Milch AG. Bis 2008 war er zudem zehn Jahre aktiv in der Alchenstorfer Politik als Gemeindepräsident.
Resultat: Unentschieden, da beide mit klassischem Dienstweg und ohne Tolggen im Reinheft, zumindest nicht solche, die national Schlagzeilen gemacht hätten. Ritter 1/2 Punkt, Aebi 1/2 Punkt. 
Homepage: Markus Ritters Homepage kommt seit einigen Tagen aufgefrischt daher. Sie ist aktuell und inhaltlich voll auf den Wahlkampf ausgerichtet. Das Design ist modern und farbig. Die Seite ist dreisprachig.
Andreas Aebis Seite setzt voll auf das bewährte. Klassisches Design, eher Grautöne als Farbe. Seit ich vor gut einem Jahr das letzte Mal darauf geschaut habe, hat sich kaum etwas geändert, ausser einem kleinen Hinweis auf der Auftaktseite, einsprachig.
Resultat: 1 Punkt für Ritter. 
Rhetorik: Ich habe Markus Ritter erst selten reden gehört, das bisherige war im Bereich braver Schweizer Nationalrats-Durchschnitt. 
Res Aebi dagegen ist als Auktionator ein mit allen Wässerchen gewaschener Rhetoriker inklusive Humor, Taktieren, Pannen überspielen etc. 
Resultat: 1 Punkt für Aebi  
Credibility: Ritter ist ein Landwirt, der auf das Kerngeschäft fokussiert: Betrieb, Verband, politische Interessenvertretung.
Aebi tanzt auf vielen Hochzeiten, das bringt zwar viele Bekanntschaften aber auch eine Verzettelung und das Landvolk wird sich fragen, ob er überhaupt noch Zeit hat für einen derart anspruchsvollen Posten. Neben seinem Hof, den diversen Verbands- und Politämtern betreibt er ein Reisebüro und braucht viel Energie im Schwingerämtli.
Resultat: 1 Punkt für Ritter.  
Vernetzung: Ritter ist deutlich jünger und sein Netzwerk dürfte kleiner sein, als dasjenige von Aebi, der mit seinem geschliffenen Mundwerk leichter den Zugang zu neuen Kreisen finden dürfte als der eher scheu wirkende Ritter.
Resultat: 1 Punkt für Aebi
Agrarpolitische Eignung: Ritter ist ein klassicher Vertreter der forschen Ostschweizer Agroszene. Dort stehen – ohne die gleichen idealen terrestrischen Voraussetzungen wie in der Westschweiz -viele der profitabelsten und am modernsten wirtschaftenden Betriebe des Landes. Gleichzeitig passt Ritter als diskreter Bio-Landwirt – er macht damit nicht viel Aufhebens weil das schaden könnte bei den Konventionellen – in das Anforderungsprofil des Bundes: wettbewerbsfähige Landwirtschaft mit steigender Bedeutung der Ökologie.
Andreas Aebi dagegen ist ein klassischer Vertreter der behäbigen Berner Landwirtschaft. Der Kanton gilt bei den Verantwortlichen beim Bund als grosser Bremser. „Nume nid gschprängt“, lautet das Motto. Die Betriebe sind öfters noch nicht ganz auf dem neuesten Stand und bis man sich für einen neuen Betriebszweig oder die Aufgabe eines solchen durchgerungen hat, dauert es meistens lang. Aebi ist in dieser Szene tief verankert und wird, sollte er gewählt werden, deren Reform-Skepsis auch an der Bauernverbandsspitze zum Ausdruck bringen.
Resultat: 3/4 Punkte für Ritter. Aebi erhält einen Viertel weil der Ostschweizer Forschheit, sie ist in den Gremien querbeet schon gut vertreten, ein bisschen Gemächlichkeit überhaupt nicht schadet.  
 
Schlussresultat: Ritter schlägt Aebi im Agroblog-Rating mit 5 zu 4. Wetten werden keine angenommen. Viel Vergnügen den Delegierten bei der Wahl. (Bilder pd)