Die Rigi – mehr als ein Berg mit Fotoladen-Kühen

Nicht etwa aus reiner Adi-Solidarität, sondern weil er ein tolles Buch gemacht hat, schreibe ich heute über „Rigi – mehr als ein Berg“ von meinem Namensvetter namens Kälin, ein langjähriger guter Kollege, seis im Büro oder auf  Twitter. Als wir noch beide in der Zürich-Redaktion der alten Tante tätig waren, war ich Land-Adi und er Stadt-Adi. Stadt-Adi ist aber nicht nur ein langjähriger Begleiter und kritischer Beobachter des wuchernden Zürcher Bauwesens, sondern auch ein Rigi-Freak. Das gilt auch für den exzellenten Ex-NZZ-und heute Keystone-Fotografen Gaëtan Bally, der an der Rigi ein Ferienlogis sein eigen nennt und so quasi vor der Haustür die Bilder für das Buch ablichten konnte. Das am vergangenen Samstag am Berg eingeweihte Buch beleuchtet den legendären Innerschweizer Fels- und Grasmocken nicht nur aus historischer, touristischer, gastronomischer und sozialer, sondern natürlich auch aus landwirtschaftlicher Sicht. Zum Buch gehören deshalb zum Beispiel die Erfahrungen des Walliser Älplers in Innerschweizer Diensten und der augenzwinkernde Blick des Autors durch die Linse auf die japanischen Touristinnen, die in Begleitung einer Batterie von Milchkannen zum Gipfel unterwegs sind. Besondere Perlen sind auch die historischen Postkarten. Wer heute über Photoshop-Manipulationen lästert, soll sich mal das eingangs gezeigte Motiv anschauen, ich wette eine Kuhherde, dass diese hier aufgeklebt ist. Und wenn wir schon beim gambeln sind. Das schöne Buch kann man natürlich auch gewinnen – hier und jetzt. Vorausgesetzt es war nicht schon jemand schneller. Die Quizfragen, ihrer drei, sind ganz einfach: 1. In welchem Jahr wurde die erste Bahn auf die Rigi gebaut, 2. Von wo nach wo, und 3. Von wo kommt die andere her, die sich oben mit ersterer trifft? Antworten bitte in der Kommentarspalte. Viel Glück! (Bilder Postkarten Fotograf/Fälscher unbekannt, Adi Kälin, Gaëtan Bally)
PS. Wenn sich jemand wundern sollte, dass der Rigi über Nacht plötzlich weiblich geworden ist, dann hat das mit Publikationsreaktionen aller Art zu tun, die mich darauf hingewiesen haben, dass es DIE Rigi heisst (ausser in der NZZ, habe ich mir auch sagen lassen).
  

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2 Antworten to “Die Rigi – mehr als ein Berg mit Fotoladen-Kühen”

  1. elizaoakeshott Says:

    Die erste Rigi-Bahn von Vitznau nach Staffelhöhe wurde 1871 in Betrieb genommen (es folgte 1873 der Abschnitt von Staffelhöhe bis Kulm). Die zweite Bahn wurde 1875 in Betrieb genommen, von Arth (Talbahn vom Arth-am-See bis Oberrath und Zahnradbahn von Oberrath bis Rigi Kulm).
    Ich war gestern mit der Familie auf einem Ausflug zum Tierpark in Arth-Goldau, zu einer Fahrt auf die Rigi reichte die Zeit diesmal leider nicht!

  2. adriankrebs Says:

    Liebe Elisabeth: We have a winner! Gratuliere herzlich. Das Buch wird demnächst bei Dir eintreffen. Gruss Adi

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