ByeBye Bioaktuell, und ein kleines Best-of

Bioaktuell1Nach gut zwei Jahren habe ich Ende Oktober das FiBL verlassen und in Bern bei der BauernZeitung angeheuert. Es war eine tolle Zeit in Frick: Gute Leute, schöne Umgebung und – besonders wichtig für einen Agrarjournalisten natürlich – viele gute Geschichten in der Luft für eine Verwertung im Bioaktuell, wo man als Redaktor tätig war.

Längst nicht alle Geschichten konnten dann auch dingfest gemacht werden, aber ein paar Sachen kamen noch recht gut, hier zum Abschied (m)ein kleines Best-of aus der Bioaktuell-Zeit.

Zum Anfang die obenstehende Geschichte, wo es um Ausbildung ging, sie gefiel mir vor allem weil es die erste war, und weil sie schon mal zeigte, was sich da im Biolandbau für ein unterhaltsamer Menschenschlag tummelt. Hier geht es zum Artikel.  (Bild Monika Flückiger)

Bioaktuell1bAn dieser hier hatte ich vor allem Freude, weil es ein Primeur war, wenn ich mich richtig erinnere. Er hat zwar niemand anderes in der Medienwelt gross interessiert, aber in der Bioszene hats schon ein bisschen Staub aufgewirbelt, das Thema. Und schön war natürlich auch, das eigene Bild auf dem Titel zu haben, danach haben wir eigentlich fast nur noch mit Profis gearbeitet, was sich gut bewährt hat. Hier geht’s zur Geschichte und hier zum Editorial.

Bioaktuell3Diese Titelstory hat mir gefallen, weil der Umgang mit dem technologische Fortschritt eines der grossen Themen ist für den Biolandbau. Es war spannend hier ein bisschen die Nase in den Wind zu halten, das FiBL, ist hier vor allem dank Capo Urs Niggli (der glaub ich auch den Terminus Bio 3.0 kreiert hat) bis heute federführend und damit letztlich auch themengebend für die nächste Biofach in Nürenberg.

Cool fühlten wir uns mit dieser Geschichte natürlich auch, weil wir unser Coverkonzept für einmal umstürzten mit dem Bibeli auf weissem Hintergrund. Hier geht’s zum Artikel und hier zum Editorial von meinem Ex-Boss Markus (danke für die gute Zusammenarbeit und Deine Geduld bei the way:).

Bioaktuell3aDie verschmähten Kälber sind mir als Viehfreund natürlich besonders ans Herz gewachsen. Der grösste Teil der männlichen Jungtiere aus der Biomilchproduktion geht direkt in den konventionellen Kanal und damit ins Antibiotikacamp, kein guter Imagefaktor für die Knospe und Co. Optisch toll natürlich wie alles von ihr das Titelfoto von Marion Nitsch. Hier geht’s zum Artikel und hier zum Editorial.

Bioaktuell4Pferdearbeit ist einfach ein tolles Thema, bildträchtig, nachhaltig, bodenschonend, ruhig, enge Zusammenarbeit von Mensch und Tier. An David Michel hat mir auch gefallen, dass er gemeinsam mit einem deutschen versucht, die old School Geräte derart weiterzuentwickeln, dass sie den technischen Standards der heutigen Zeit entsprechen. Hier geht’s zum Artikel und hier zum Editorial.

Bioaktuell5Dieses Cover hier, darauf haben wir lange hingearbeitet, es war das erste Heft im neuen Layout und natürlich noch nicht alles perfekt, aber ein sehr gutes Gefühl wars schon, als das erste Exemplar zur Druckmaschine am Bodensee rauskam. Hier geht’s zum Artikel und hier zum Editorial (merci übrigens Tom für das coole Bild, you’re the best!).

Bioaktuell6Diese Story ist mir vor allem positiv in Erinnerung weil wir zum Bild einen Wettbewerb machten und die Kundschaft fragten, was wohl auf dem Blech liege. Es waren getrocknete Kiwis und innerhalb von paar Tagen schickten über 100 LeserInnen die richtige Antwort ein, obwohl das Fräglein weit hinten und nur klein placiert war. Das hat uns sehr gefreut, weil es zeigte, dass das Heft sehr genau und gut gelesen wird. Merci liebe LeserInnen! Hier geht’s zum Artikel, und hier zum Editorial.

Bioaktuell8Spermasexing, das war auch eine interessante Recherche. Letzte Woche ist der Antrag der Befürworter an der Bio Suisse-DV abgelehnt worden, gute Sache, finde ich, wäre wiederum imagemässig wohl nicht so gut gekommen. Und natürlich auch wieder ein tolles Titelbild, wenn ich mich richtig erinnere von Monika Flückiger. Hier geht’s zum Artikel und hier zum Editorial.

Bioaktuell9Auch GMF sorgt für heisse Köpfe, die Graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion, ein neues Direktzahlungs-Bundesprogramm, das einen maximalen Kraftfutteranteil vorschreibt (Details siehe Artikel). Im Biolandbau hat man sich bisher noch nicht für ein Obligatorium entscheiden, der Mais ist schuld.

Bioaktuell10Hier haben wir wieder mal eine Innvoation gemacht, beziehungsweise unsere auch zeichnerisch sehr begabte Grafikerin Simone Bissig. Eine sehr coole Illustration für eine Standard-Geschichte: Wahlen halt. Hier geht’s zum Artikel und hier zum Editorial.

Bioaktuell7Und zum Schluss noch eins, das mir paar schlaflose Nächte gekostet hat, mein sonst immer zuverlässiger Grafikerkollege Daniel war grad in Afrika und sonst niemand da, der das InDesign hätte bedienen können. Also kam ich Ahnungsloser in die Kränze, ein rechter Murks, aber irgendwann kam dann doch noch ein Heftli raus.

Das wärs also, aber ganz zum Schluss auch noch merci vilmal an alle anderen bisher noch nicht erwähnten von unserem Bioaktuellteam: Power-Petra für supi-Verlagsleitung, Erika für Übersicht im Inseratedschungel, Steffi für stets aktuelle Agenda, Theresa für ruhige Hand und sicheres Auge, Leonore für Argumente und Fakten, Deborah für die schnellste Auffassungsgabe aller Zeiten, Carmen für coole Porträts, Frau Humm, die für Krebs viel Arbeit aufwenden musst, Manuel und Regula für traduction / traduzione und Res, Old Shatterhand der Beratung für immer zuverlässiges Online-Management!

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